Coronavirus

Live-Blog
Live-Blog zur aktuellen Corona-Situation in der Stadt Bad Kreuznach

Mittwoch, 16.09.2020 | 10:00 Uhr

11. Coronabekämpfungsverordnung

Die 11. Coronabekämpfungsverordnung tritt am 16. September in Kraft und am 31. Oktober außer Kraft.


Mittwoch, 26.08.2020 | 11:00 Uhr

SARS-CoV-2/COVID-19 - 10. Coronabekämpfungsverordnung und weitere Rechtsverordnungen

Die Geltungsdauer der 10. CoBeLVO wird bis zunächst 15.09.2020 verlängert. Im Zuge des Erlasses der dazu notwendigen Änderungs-VO wurden noch einige redaktionelle Änderungen vorgenommen. Auch wurden Änderungen an weiteren Rechtsverordnungen des Landes im Zusammenhang mit der aktuellen Pandemielage vorgenommen.

 Im Einzelnen:


Freitag, 14.08.2020 | 12:00 Uhr

Steigende Infektionszahlen

Corona-Pandemie weiter ernst nehmen: OB appelliert an Disziplin der Bürgerinnen und Bürger

„Die Corona-Pandemie ist nicht zu Ende und es gibt keinen Anlass zur Entwarnung, vielmehr steigen die Infektionszahlen in unser Stadt wieder an“, appelliert Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer an die Bürgerinnen und Bürger, die Atemwegserkrankung Covid-19 weiterhin ernst zu nehmen. Es sei nach wie vor oberstes Ziel von Bund, Ländern und Kommunen, die Anzahl der Neuinfektionen möglichst gering zu halten. Nur, wenn das Gesundheitssystem nicht überlastet werde, könnten die Erkrankten adäquat versorgt und behandelt werden.

Dies gelinge aber nur, wenn sich die Menschen trotz der für Treffen und Begegnungen einladenden Sommerzeit und des über viele Wochen niedrigen Infektionsgeschehens weiterhin an die geltenden Abstands- und Hygieneverordnungen hielten. „Tragen Sie Ihren Mund-Nasen-Schutz, wo immer dieser geboten oder angebracht ist, aber verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf ihn, sondern halten Sie möglichst Abstand zu Ihren Mitmenschen und waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände“, bittet Kaster-Meurer eindringlich. Nur so hätten die Viren keine Chance, sich weiter zu verbreiten.

Solidarität zeigen und Regeln einhalten

Leider hätten in jüngster Zeit Ansammlungen und Treffen größerer Gruppen im öffentlichen Raum von Bad Kreuznach zugenommen. In schlimmsten Fall würden die Menschen eng beieinanderstehen, ohne die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten „Ich appelliere an alle, dieses Verhalten aus Solidarität zu ihren Mitmenschen dringend zu unterlassen!“, so die Oberbürgermeisterin.

Gleichzeitig bedankt sich Kaster-Meurer für das umsichtige Verhalten der meisten Bürgerinnen und Bürger der Stadt. So schwer die bestehenden Einschränkungen für jeden sein mögen und so groß die (sommerlichen) Verlockungen, sei es eben noch viel zu früh, einfach zur Normalität zurückkehren. „Seien Sie daher wachsam und diszipliniert und vor allem: Bleiben Sie gesund!“


Freitag, 17.07.2020 | 11:00 Uhr

Beschluss von Bund und Ländern zu lokalen Ausbruchsgeschehen und Reisebeschränkungen


Mittwoch, 15.07.2020 | 11:00 Uhr

2. änderungsverordnung zur Zehnten corona-bekämpfungsverordnung rheinland-pfalz

Dadurch geänderte Hygienepläne


Montag, 22.06.2020 | 09:00 Uhr

Zehnte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Hygienepläne



Samstag, 20.06.2020 | 14:00 Uhr

Video-Podcast

Je mehr mitmachen, desto größer der Nutzen

Die Corona-Warn-App könne zum "Begleiter und Beschützer" werden und dabei helfen, Infektionsketten zu unterbrechen, betont Bundeskanzlerin Angela Merkel im aktuellen Podcast. Seit Dienstag ist die kostenlose Corona-Warn-App zum Download im App-Store sowie im Google-Play-Store verfügbar. Sie freue sich darüber, dass schon in dieser ersten Woche Millionen Menschen die App heruntergeladen haben. "Je mehr mitmachen, desto größer ist dieser Nutzen", so die Kanzlerin.

Quelle: Die Bundesregierung



Dienstag, 09.06.2020 | 13:00 Uhr

Konkretisierungen zur Neunten Corona-Bekämpfungsverordnung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach (gültig ab 10. Juni 2020) – Stand 08.06.2020

Sport:

Sportangebote (und damit auch der Übungsbetrieb im Mannschafts- und Ballsport, allerdings ohne Training von Spiel- und Wettkampfsituationen) sind sowohl im Freien wie auch Indoor unter Beachtung der Hygiene und Abstandsvorgaben möglich. Die Nutzung von offenen Getränkespendern bleibt untersagt.

Toilettenanlagen im Innenbereich von Einrichtungen dürfen genutzt werden. Duschräume, Umkleiden, Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume dürfen ab sofort genutzt werden. Zuschauer sind im Innen- und Außenbereich erlaubt.

 

Schwimmbäder:

Die Zahl der zugelassenen Besucher von Schwimmbädern richtet sich nach der Gesamt-m²-Zahl der Schwimmbadareals (d. h. 10 m² pro Person). Die Größe der Wasserfläche ist hierbei nicht maßgeblich. Die Zahl derer, die gleichzeitig schwimmen dürfen bemisst sich nicht an der Größe des Beckens. Es ist jedoch darauf zu achten, dass der Mindestabstand von 1,5 Meter im Wasser eingehalten werden kann (das Abstandsgebot gilt nicht bei Gruppen bis zu 10 Personen oder Personen aus zwei Haushalten). Bei Liegewiesen können sich bis zu 10 Personen oder zwei Haushalte an einem gemeinsamen Platz aufhalten – zum nächsten Liegeplatz ist ein Abstand von 1,5 Meter einzuhalten. Eine Abgrenzung von Liegeflächen ist demnach nicht mehr notwendig. Der Badbetreiber ist nicht für die Einhaltung der Abstandregelungen verantwortlich – er hat lediglich die Besucher darauf hinzuweisen. Eine Maskenpflicht besteht nur im Eingangsbereich bei Warteschlangen. Die Abstandsregelung von 1,5 Meter gilt auch für Hallenbäder.

Kontaktdaten sind am Eingang zu erfassen. Das Schwimmerbecken kann bei Bedarf in Bereiche für Sportschwimmer und Freizeitschwimmer aufgeteilt werden. Der Bereich der Sportschwimmer ist mit Bahnmarkierungen (Leinen) auszustatten. Die Bewirtung erfolgt unter den Vorgaben der Gastronomie.

 

Sport in geschlossenen Räumen:

Der Trainingsbetrieb ohne Körperkontakt ist in geschlossenen Räumen möglich. Der Mindestabstand während der Trainingseinheiten beträgt 1,5 Meter zwischen den Sporttreibenden. Bei besonders intensivem Sport ist dieser Abstand zu verdoppeln.

 

Kegel- und Bowlinganlagen, Billard, Darts und ähnliches

In Bowlingcentern und Kegelbahnen sind die genutzten Kugeln jeweils vor dem Spielbeginn einer neuen Gruppe mit einem haushaltsüblichen Reinigungsmittel zu reinigen. Zudem muss den Gästen Handdesinfektion angeboten werden.

Auch auf den Bahnen müssen stets die Abstandsvorgaben gewahrt bleiben. Zwischen den einzelnen Bereichen sind alternativ auch räumliche Abtrennungen möglich, falls der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.

Diese Regelungen gelten entsprechend auch bei weiteren Indoorangeboten wie Darts oder Billard.

 

Tanzschulen/Tanzvereine:

Bei Tanzschulen/Tanzvereinen ist auf den Abstand von 1,50 Metern zwischen den Tanzpaaren zu achten. Das Hygienekonzept für Tanzschulen ist einzuhalten.

 

Fitnessstudios:

In Fitnessstudios ist ein Mindestabstand von 3,00 Metern zwischen den Trainierenden an den Geräten einzuhalten. Die Umsetzung dieses Abstands obliegt den Betreibern der Fitnessstudios. Die Umkleide-, Dusch- und Sanitärräume sind mindestens zweimal täglich zu reinigen. Für die Gastronomiebereiche innerhalb der Fitnessstudios gelten die gleichen Vorgaben wie für die Gastronomie.

Wasserspender zur Selbstbedienung sind nicht gestattet. Das Fitnessstudio kann den Trainierenden jedoch Erfrischungsgetränke in geschlossenen Getränkebehältnissen für die Zeit während des Trainings anbieten. Eine regelmäßige Belüftung ist sicherzustellen. Bei Kursen in Fitnessstudios gilt die Regelung zum Sport im Innenbereich analog (Mindestabstand 1,5 m).

Die Anzahl der zeitgleich anwesenden Personen ist auf 1 Person pro 10 m² Gesamtfläche zu begrenzen – diese Regelung bezieht sich nicht auf den einzelnen Trainingsraum (z. B. Kursraum) sondern auf die Gesamtfläche.

 

Veranstaltungen:

Veranstaltungen im Freien sind bis zu einer Teilnehmerzahl von 250 Personen unter Beachtung der Hygiene-, Abstands- und Sicherheitsmaßnahmen zulässig und auf einen Zeitraum von 6:00 – 24:00 Uhr begrenzt. Gesangsdarbietungen sind mit einem Abstand von 3 Meter zulässig – nicht jedoch Auftritte von Chören.

Die Veranstaltungsfläche ist klar sichtbar zu begrenzen. Die Kontaktdaten der Teilnehmer sind zu erfassen.

Zwischen den einzelnen Tischen bzw. Stehtischen ist der Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. An Tischen und Stehtischen dürfen sich bis zu 10 Personen oder Personen aus  maximal zwei Haushalten zusammenfinden.

Der Veranstalter hat sicherzustellen, dass die Höchstpersonenzahl, die sich nach der Veranstaltungsfläche ermittelt, nicht überschritten wird.

Buffets sind bei öffentlichen Veranstaltungen nicht zulässig - bei privaten Feiern jedoch gestattet.

Veranstaltungen im Innenbereich sind bis maximal 75 Personen zulässig. Bei Veranstaltungen mit festen Sitzplätzen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern erforderlich. Eine darüber hinausgehende Festlegung der Teilnehmerzahl gibt ws nicht. Bei Veranstaltungen ohne feste Sitzplätze bemisst sich die Teilnehmerzahl nach der Größe der Raumes (1 Person pro 10 m²). Sofern sich die Teilnehmer nicht an ihrem Platz aufhalten ist eine Mund-Nasenbedeckung zu tragen. Die Kontaktdaten der Teilnehmer sind zu erfassen.

Buffets sind bei öffentlichen Veranstaltungen nicht zulässig - bei privaten Feiern jedoch gestattet. Zwischen Tischen bzw. Stehtischen ist der Mindestabstand von 1,50 Metern einzuhalten. An Tischen und Stehtischen dürfen sich bis zu 10 Personen oder Personen aus  maximal zwei Haushalten zusammenfinden. Räume sind entsprechend der Hygienekonzepte regelmäßig zu lüften.

 

Kultur:

Musikvereine, Theatergruppen und Chöre können proben. Die Proben sollten möglichst im Freien stattfinden, sind aber auch in geschlossenen Räumen zulässig.

Bei Chorproben und Blasorchestern ist ein Mindestabstand von 3 Metern einzuhalten. Die Proben sollten, wenn möglich, nicht länger als 30 Minuten dauern. Im Innenbereich ist zwingend nach 30 Minuten zu lüften. Auftritte von Blasorchestern sind nur im Außenbereich zulässig. Auftritte von Theatergruppen und Kleinkunstbühnen sind im Innen- und Außenbereich möglich. Auftritte von Chören sind untersagt. Auftritte einzelner Sänger sind bei einem Mindestabstand von 3 Metern zulässig.

Gesangsunterricht ist bei einem Mindestabstand von 6 Metern gestattet. Falls dieser Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, sind zwischen den einzelnen Bereichen alternativ auch räumliche Trennungen (z. B. Trennscheiben) zulässig.

 

Bestattungen:

Bestattungen sind grundsätzlich im Familienkreis zulässig. Dies bezieht sich ausdrücklich auf das Betreten der Friedhofshalle. Zum Familienkreis gehören Ehe- oder Lebenspartner und Verwandte ersten oder zweiten Grades sowie deren Lebenspartner. Personen eines weiteren Hausstandes sind generell erlaubt. Darüber hinaus dürfen weitere Personen innerhalb der Friedhofshalle an der Beerdigung teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als eine Person pro 10 m² diese betreten. Die Teilnahme an einer Beisetzung ist auch außerhalb dieses Personenkreises außerhalb der Friedhofshalle möglich. Hierbei sind jedoch die Abstandsregeln einzuhalten.

 

Eheschließungen:

Neben dem Brautpaar dürfen Trauzeugen, Verwandte ersten oder zweiten Grades sowie deren Lebenspartner und eines weiteren Hausstandes an der Hochzeitszeremonie teilnehmen. Darüber hinaus dürfen weitere Personen an der Zeremonie teilnehmen, wenn sichergestellt ist, dass nicht mehr als eine Person pro 10 m² den Raum betritt.

 

Abstandsregeln im öffentlichen Raum :

Nach der Neunten Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes dürfen bis zu 10 Personen oder Personengruppen aus zwei Hausständen gemeinsam im öffentlichen Raum ohne Mindestabstand unterwegs sein. Zu anderen Personengruppen aus weiteren Haushalten soll – wo immer möglich – ein Mindestabstand von 1,50 Meter einhalten werden.

 

Gastronomie:

Gastronomische Betriebe können von 6:00 – 24:00 Uhr öffnen.

Beim Auftreten eines Coronafalles in einem gastronomischen Betrieb (hierzu zählen unter anderem Restaurants, Speisegaststätten, Bars und Kneipen) orientiert sich die Kreisverwaltung an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Demnach wird nur Kontaktpersonen ersten Grades die häusliche Quarantäne verordnet. Grundsätzlich ergeben sich daraus keine Komplettschließungen von Betrieben.

Nach Vorgabe des Landes müssen die Kontaktdaten durch den Gastronom gesammelt und für einen Monat vorgehalten werden. Bei der Angabe der Kontaktdaten sind die Auskünfte des Gastes maßgeblich.

Diese Dokumentation hat zu erfolgen, um im Nachweisfall einer Coronainfektion unter den Gästen oder des Personals Kontaktketten nachvollziehen zu können.

Der Verzehr von Speisen darf ausschließlich an den Tischen erfolgen.

Die Bewirtung kann durch Servicepersonal oder im Rahmen der Selbstabholung an Abholtheken (keine Buffets) erfolgen.

Zwischen den Stühlen, die an einem Tisch stehen muss zur Bestuhlung der angrenzenden Tische ein Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, zwischen den Tischen geeignete bauliche Trennvorrichtungen (zum Beispiel eine Klarsicht-Kunststoffwand oder ähnliches) zu errichten, die einen Spuckschutz zu den Nachbartischen gewährleistet.

Sofern Gäste den Tisch verlassen, muss grundsätzlich eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen werden. Dies gilt auch bei der Toilettenbenutzung. Wo möglich, soll der Mindestabstand auch in den Toilettenbereichen eingehalten werden. Sofern dies nicht möglich ist, kann die Anlage dennoch vollständig genutzt werden.

An einem Tisch dürfen maximal 10 Personen oder Personen aus maximal zwei Hausständen platziert werden. Die Personengrenze orientiert sich an den Stühlen am Tisch.

Auch Mitarbeiter der Gastronomiebetriebe im Gastbereich müssen generell eine Mund-Nase-Abdeckung tragen. Ausnahme bilden Personen, die hinter der Theke durch eine Trennvorrichtung (zum Beispiel Plexiglaswand) geschützt werden.

Mitarbeiter ohne Kundenkontakt, wie etwa im Küchenbereich, müssen ebenfalls keine Mund-Nasen-Abdeckung tragen.

Desinfektion ist im Eingangsbereich des Betriebs zwingend zur Verfügung zu stellen. Es besteht keine Verpflichtung des Gastes, dieses zu nutzen. In den öffentlich zugänglichen Toiletten muss für Gäste keine Desinfektion angeboten werden. Jedoch ist das ausreichende Bereitstellen von Seife zwingend erforderlich.

 

Hotels und Beherbergungsbetriebe:

Es besteht eine Reservierungs- oder Anmeldepflicht. Diese kann vorab, aber auch vor Ort erfolgen. Nach Vorgabe des Landes müssen die Kontaktdaten durch den Betreiber gesammelt und für einen Monat vorgehalten werden. Bei der Angabe der Kontaktdaten sind die Auskünfte des Gastes maßgeblich.

Diese Dokumentation hat zu erfolgen, um im Nachweisfall einer Coronainfektion unter den Gästen oder des Personals Kontaktketten nachvollziehen zu können.

In allen öffentlich zugänglichen Bereichen haben Gäste und Personal Mund-Nasen-Bedeckungen zu tragen. Der Mindestabstand von 1,50 Meter ist – wo möglich – einzuhalten.

Im Bereich des Housekeepings ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes im öffentlich zugänglichen Bereich verpflichtend. Beim Reinigen der Gästezimmer kann dieser Schutz abgenommen werden, sofern sich keine Gäste im Zimmer aufhalten.

Zur Reinigung aller Hotelbereiche sind geeignete Reinigungsmittel zu verwenden. Eine Verpflichtung zur Nutzung von Desinfektionsmittel ist nicht gegeben.

Bezüglich der Hotelgastronomie verweisen wir auf die Ausführungen im Bereich der Gastronomie.

Bei der Durchführung von Fortbildungen, Bildungsangeboten oder ähnlichem in Hotels- oder Beherbergungsbetrieben gelten die Mindestabstands- und Hygieneregeln analog zu den Vorgaben der Bildungseinrichtungen.

Desinfektionsmittel sollten ist im Eingangsbereich des Hotel- und des Gastronomiebereichs zur Verfügung stehen. Es besteht keine Verpflichtung des Gastes, dieses zu nutzen.

In den öffentlich zugänglichen Toiletten muss für Gäste keine Desinfektion angeboten werden. Jedoch ist das ausreichende Bereitstellen von Seife zwingend erforderlich.

 

Camping:

Campingplätze und Wohnmobilstellplätze sind geöffnet.

Die Nutzung der sanitären Einrichtungen ist unter Beachtung der gebotenen Schutzmaßnahmen zulässig.

 

Jugendfreizeiten:

Bei Jugendfreizeiten sind Zusammenkünfte in verschiedenen Gruppen von bis zu 10 Personen ohne Einhaltung eines Mindestabstandes zulässig. Zu einer weiteren Gruppe ist der Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Die Zusammensetzung der einzelnen 10er-Gruppen kann variieren. Zwischen einzelnen Tischen ist ein Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten. Gemeinsames Kochen in der Gruppe ist erlaubt – Sanitäreinrichtungen dürfen gemeinsam genutzt werden. In einem Raum dürfen bis zu 10 Kinder gemeinsam übernachten. Die Einrichtungen des Landkreises (Jugendbildungsstätte Schloß-Dhaun; Zeltplatz Heimbachtal) können genutzt werden.

 

Wellness:

Die Nutzung von Wellnessangeboten ist ab dem 10.06.2020 unter Einhaltung der Abstandsregelungen (1,5 Meter) zulässig. Gruppen von 10 Personen oder aus zwei Haushalten können die Wellnessangebote ohne Abstandsregelung gemeinsam nutzen. Alle Personen müssen beim Betreten des Betriebes die Hände desinfizieren oder waschen.

Nach Vorgabe des Landes müssen die Kontaktdaten durch den Betreiber gesammelt und für einen Monat vorgehalten werden.

Im separat zu nutzenden Wellness-Bereich eines Hotels, der auch genutzt werden kann, ohne dass man Gast der Einrichtung ist, gilt keine Mund-Nasenschutz-Pflicht.



Mittwoch, 27.05.2020 |07:00 Uhr

Achte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

Hygienepläne



Dienstag, 26.05.2020 | 11:00 Uhr

Corona-Pandemie

Mit dem Zukunftskonzept Rheinland-Pfalz weitere Lockerungen ermöglichen

„Aufgrund der erfolgreichen Maßnahmen der letzten Wochen können wir nun sorgfältig und mit Bedacht einen weiteren Schritt hin zu mehr Öffnungen wagen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie wies jedoch darauf hin, dass hierzu weiterhin Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten seien. „Jetzt können wir schrittweise einen veränderten Alltag aufnehmen. Einen Alltag, bei dem es darum geht, das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten und gleichzeitig das soziale und wirtschaftliche Leben wiederaufzunehmen“, erklärte die Ministerpräsidentin gemeinsam mit Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

Die Landesregierung hat hierzu eine neue Rechtsverordnung erlassen, in der alle jetzt geltenden Auflagen übersichtlich dargestellt sind. Gemeinsam mit den jeweiligen Akteuren wurden entsprechende Hygienekonzepte entwickelt, die unbedingt einzuhalten sind. Die Hygienekonzepte für die unterschiedlichen Bereiche finden sich auch auf der Internetseite der Landesregierung unter www.corona.rlp.de. Sofern für einzelne Einrichtungen oder Maßnahmen keine speziellen Hygienepläne veröffentlicht sind, kann man sich an Hygieneplänen für vergleichbare Einrichtungen oder Lebenssachverhalte orientieren.

Ab Mittwoch, 27. Mai 2020, sollen unter Beachtung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen gemäß den jeweiligen Hygienekonzepten folgende Bereiche wieder öffnen dürfen:

  • Theater, Kinos, Konzerthallen, Opernhäuser und Kleinkunstbühnen
  • Sport im Innenbereich
  • Fitnessstudios und Tanzschulen
  • Freibäder
  • Flohmärkte, Sondermärkte und ähnliche Märkte im Freien
  • Zirkusse und ähnliche im Freien betriebene Einrichtungen
  • Spielhallen und Spielbanken

Zudem dürfen Veranstaltungen im Freien mit bis zu 100 Personen unter Beachtung der notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen wieder stattfinden. Hier sind insbesondere das Abstandsgebot, die Personenbegrenzung und die Kontakterfassung zu beachten. „Weiterhin gilt: Wir beobachten die Entwicklung des Infektionsgeschehens sehr genau und passen alle Maßnahmen an die aktuelle epidemiologische Lage an“, betonte Bätzing-Lichtenthäler.

Wegen der sehr niedrigen Zahl der Neuinfektionen der vergangenen Woche hat die Landesregierung zudem entschieden, die Sperrzeiten in der Gastronomie um eine halbe Stunde auf 22:30 Uhr zu verlängern und eine Abgabe von Speisen und Getränken an Theken in der Gastronomie oder in Anreichen in Hotels beim Frühstück zu ermöglichen.

Die Abstands- und Hygieneregeln bleiben weiterhin die Grundlage jeder Lockerungsmaßnahme. Die wichtigen Gebote bei den Abstands- und Hygieneregeln sind: Abstand halten, Händewaschen, Mund-Nasen-Bedeckung tragen, Hust- und Niesetikette und bei Symptomen zum Arzt gehen. „In der Corona-Pandemie sind wir alle auf die Verantwortung jeder und jedes Einzelnen angewiesen. ‚Ich schütze dich – du schützt mich‘ ist unser Motto. Besser kann man nicht ausdrücken, dass wir nur gemeinsam, nur durch solidarisches, eigenverantwortliches Verhalten die Pandemie eindämmen können“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Quelle: Die Landesregierung



Donnerstag, 14.05.2020 | 12:00 Uhr

Corona-Pandemie

Landesregierung stellt „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ vor

Tabelle Stufenkonzept

„Allen Lebens- und Geschäftsbereichen eine verlässliche Perspektive geben, den veränderten Alltag gestalten und dabei das Infektionsgeschehen kontrollieren, das ist Ziel der ‚Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz‘, die der Ministerrat verabschiedet hat. Ministerpräsidentin Malu Dreyer stellte die „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ heute gemeinsam mit Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing, Umweltministerin Ulrike Höfken und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler in einer Pressekonferenz vor. Das Konzept folge dem Dreiklang „Gesundheit schützen – Freiheitsrechte bewahren – Wirtschaft stärken“, unterstrichen die vier Politiker.

„Seit vielen Wochen leben die Menschen in Rheinland-Pfalz aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlich veränderten Alltag mit starken Einschränkungen. Durch die Corona-Schutzmaßnahmen und die große Disziplin der Bürgerinnen und Bürger ist es gelungen, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern. Mit einem Rettungsschild für Wirtschaft, Kultur und Vereine hat die Landesregierung große Härten abgefangen und Mittel bereitgestellt, die akute Krise zu bewältigen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Das Infektionsgeschehen fest im Blick

„Die nächsten Schritte bei allen Lockerungsmaßnahmen richten sich nach der Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Auslastung unserer Krankenhäuser. Für das Infektionsgeschehen und für die Lockerungen tragen alle gleichermaßen Verantwortung. Nur gemeinsam bekommen wir Corona unter Kontrolle. Es gibt klare Vorgaben, nachvollziehbare Maßnahmen und Regelungen sowie sichtbare Kontrollen. Dem Arbeitsschutz kommt eine besondere Bedeutung zu, um die Wirtschaft aufrecht zu halten“, so die Ministerpräsidentin.

„Die Beobachtung des Infektionsgeschehens nehmen wir lokal sensibel wahr und reagieren gemeinsam und konsequent – lokal, regional und landesweit. Wenn es an einer Stelle im Land einen neuen Ausbruch des Corona-Virus gibt, werden wir zusammen mit den kommunal Verantwortlichen und den lokalen Gesundheitsämtern erforderliche Maßnahmen ergreifen.“

Phase 2 der Pandemie gestalten 

Jetzt trete Rheinland-Pfalz in die zweite Phase. Dafür habe die Landesregierung mit der „Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz“ ein Konzept entwickelt, um gesellschaftliche wie wirtschaftliche Verwerfungen zu verhindern, ohne dabei außer Acht zu lassen, dass die gesundheitliche Gefahr durch das Corona-Virus weiterbestehe, solange es noch keinen Impfstoff oder ein Medikament gebe. Deshalb könnten die einschränkenden Maßnahmen nicht einfach aufgehoben werden, sondern müssten schrittweise und vorsichtig angepasst werden. Die Abstands- und Hygieneregeln blieben die Grundlage jeder Lockerungsmaßnahme. „In der Corona-Pandemie sind wir auf die Verantwortung jedes und jeder Einzelnen angewiesen. ‚Ich schütze dich – du schützt mich‘ ist unser Motto. Besser kann man nicht ausdrücken, dass wir nur gemeinsam, nur durch solidarisches, eigenverantwortliches Verhalten die Pandemie eindämmen können“, so Dreyer, Wissing, Höfken und Bätzing-Lichtenthäler.

Kriterien

Die Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz baue auf einer Matrix auf, die nachvollziehbar mache, warum das Eine möglich sei und das andere noch nicht.

Für alle nun möglichen Aktivitäten und Veranstaltungen gibt es einen klaren Zeitplan. Und es wird Auflagen geben, die mit den Akteuren entwickelt werden. Dazu gehören Zugangskontrollen, die Sicherstellung der Nachverfolgbarkeit, die Wahrung der Abstandsregeln, eine weitgehende Beschränkung des Begegnungsverkehrs, das Tragen von Mund-Nasen-Masken und die Vorlage von Hygienekonzepten.

Für das Infektionsrisiko macht es einen großen Unterschied, ob eine Unternehmung drinnen oder draußen stattfindet. Draußen ist die Gefahr, sich anzustecken, sehr viel geringer als in geschlossenen Räumen. Einen Unterschied macht ebenfalls, wie viele Personen sich treffen und wie sie sich im Raum bewegen und welche Aktivität stattfindet. Auch hier gilt: Je größer die Anzahl der Personen und je mehr sie sich auf einer bestimmten Fläche bewegen, desto höher ist die Gefahr, dass eine infizierte Person mit einer anderen in Kontakt kommt und sie ansteckt. Diese Kategorien leiten unsere Überlegungen, was wann wieder geöffnet werden kann, welche Auflagen erforderlich sind und was besser noch geschlossen bleibt. Bei manchen Kategorien kommen dann zusätzliche Auflagen hinzu, um trotzdem schon behutsam und vorsichtig vorzugehen.

Bei allen Lockerungen gelten weiterhin: strenge Beobachtung der Infektionen, Auflagen und Hygienepläne, Schutzmaßnahmen, Abstand halten und vor allem die Kontaktbeschränkung: Diese haben sich bewährt und bleiben in aktualisierter Form mit der 6. Corona-Bekämpfungsverordnung bestehen: Nun ist der Aufenthalt im öffentlichen Raum Angehörigen des eigenen Hausstandes mit den Personen eines weiteren Hausstandes gestattet.

Perspektiven für Gesellschaft und Wirtschaft

„Wir unterstützen Wirtschaft und Gesellschaft auf dem Weg zurück in ein ‚neues Normal‘. Während in der ersten Phase des Lockdowns die Sicherung der Liquidität höchste Priorität hatte, geht es in einer zweiten Phase nun darum, mit behutsamen Lockerungen den Wirtschaftsbetrieb langsam wieder hochzufahren. Das ist wichtig für unsere Unternehmen, denn die beste Wirtschaftsförderung ist immer noch die Möglichkeit, wieder Umsatz machen zu können“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. „Es ist gleichermaßen wichtig für die Gesellschaft.“ Klar sei aber auch, dass selbst mit den geplanten Lockerungen die Betroffenheit der Wirtschaft auch in der zweiten Jahreshälfte nicht vorbei sei. „Es ist auch aus diesem Grund wichtig, dass wir uns als Staat die Handlungsfähigkeit bewahren. Für diesen Weg haben wir uns sehr frühzeitig entschieden und daran halten wir weiterhin fest.“ Ein leistungsfähiger Sozialtstaat sei immer auch auf das Fundament einer soliden Wirtschaft angewiesen.

„Wir geben der Wirtschaft im Moment eine Perspektive und damit ein gewisses Maß an Planbarkeit, entscheidend war und ist aber die weitere Entwicklung der Corona-Pandemie. Wir dürfen und werden Wirtschaft und Gesundheit nicht gegeneinander ausspielen“, betonte Wirtschaftsminister Wissing.

Das Gesundheitswesen ist für die Pandemie gut gerüstet

Die Krankenhäuser waren jederzeit darauf vorbereitet, einen stärkeren Anstieg der COVID-19-Erkrankungen aufzufangen und insbesondere intensivbehandlungspflichtige Patientinnen und Patienten unmittelbar behandeln zu können, versicherte die Ministerpräsidentin. Es sei sichergestellt, dass Intensivbehandlungsbetten mit Beatmungsmöglichkeit im jeweils notwendigen Umfang zu Verfügung stehen. Davon seien jederzeit mindestens 20 Prozent der jeweiligen Intensiv-Kapazitäten einschließlich des hierfür notwendigen Personals vorzuhalten. Sichergestellt sei auch, dass Behandlungskapazitäten der Normalversorgung in Isolierstationen im jeweils notwendigen Umfang jederzeit für die Versorgung und Behandlung von Patientinnen und Patienten mit einer COVID-19-Erkrankung vorgehalten werden. Das Gesundheitswesen ist auch für die kommenden Monate gut gerüstet.

Eine effiziente und nachhaltige Teststrategie für Rheinland-Pfalz

Um einen erneuten Anstieg der Infektionen mit dem SARS-CoV19-Virus frühestmöglich zu erkennen und Infektionsketten schnellstmöglich zu unterbrechen, hat die Landesregierung eine effiziente und nachhaltige Teststrategie entwickelt. „Unser Konzept schützt gezielt Menschen mit erhöhtem Infektions- oder Erkrankungsrisiko. Zufällige breite Testungen der Bevölkerung auf eine Infektion sind nicht zielführend, weil in der gegenwärtigen Situation mit niedrigen und stabilen Zahlen von Neuinfektionen fast alle Tests negativ ausfallen würden. Mit unserer Teststrategie ist jederzeit ein gesicherter Überblick über das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz gewährleistet“, so die Ministerpräsidentin.

Angesichts der begonnenen sowie zukünftigen Lockerungsmaßnahmen wies Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler auf die Möglichkeit hin, dass Fallzahlen steigen und es einen erneuten exponentiellen Anstieg von Infizierten mit dem Coronavirus geben kann. „Um Neuinfizierte möglichst frühzeitig zu identifizieren und enge Kontaktpersonen ermitteln sowie Quarantänemaßnahmen ergreifen zu können, brauchen wir eine effektive Teststrategie. Rheinland-Pfalz setzt dabei auf anlassbezogene Populationstestungen“, sagte Bätzing-Lichtenthäler.

Auf Grundlage der aktuellen epidemiologischen Lage in Rheinland-Pfalz mit einer aktuell niedrigen und stabilen Zahl an Neuinfektionen sieht das Testkonzept des Landes breite und zugleich zielgerichtete Testungen auf SARS-CoV-2 vor. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht der Schutz von Menschen mit erhöhtem Infektions- oder Erkrankungsrisiko – vor allem Patientinnen und Patienten in Krankenhäusern und Menschen in Alters- und Pflegeheimen – es greift aber auch für andere Gruppen beispielsweise in Unternehmen, Schulen oder Einrichtungen für Obdachlose. „Die anlassbezogene Populationstestung setzt dort an, wo ein erster Fall auftritt. Bei einer Neuinfektion mit dem Coronavirus wird das gesamte Umfeld getestet, auch wenn diese Personen keine Symptome zeigen. Dies ist eine sichere und effiziente Methode, um das Auftreten des Virus frühzeitig zu entdecken und durch entsprechende Hygienemaßnahmen an seiner weiteren Ausbreitung innerhalb der Personengruppe zu verhindern“, betonte die Gesundheitsministerin.

Stufenkonzept

„Unser wichtigstes Ziel ist es, die Lockerungen mit Vorsicht zu gestalten, um die Infektionszahlen möglichst niedrig zu halten und eine Überforderung des Gesundheitssystems zu vermeiden. Alle Lockerungen müssen mit Vorsicht geschehen und mit Hygieneplänen versehen werden, um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten. Gleichzeitig soll das soziale und wirtschaftliche Leben weiter in Richtung vorsichtigen Normalbetrieb gelenkt werden. Dazu sind Tests und die Weiterentwicklung von Teststrategien ein wichtiges Instrument, um Infektionsketten aufzudecken. Wenn wir gesellschaftliches Leben zulassen, müssen wir mögliche Infektionen möglichst schnell aufdecken und unterbrechen. Dazu leistet das Landesuntersuchungsamt in Koblenz einen großen Beitrag. hier sind auch aus der Tierseuchenbekämpfung Kapazitäten bereitgestellt worden“, unterstrich Umweltministerin Ulrike Höfken.

Nächste Schritte

Bereich Bildung und Erziehung:

  • Die Kitas in Rheinland-Pfalz sind in einer erweiterten Notbetreuung geöffnet. Das heißt, alle Kinder, deren Eltern es wünschen, können die Kita besuchen. Und wir wollen in Absprache mit den Trägern Anfang Juni in einen eingeschränkten Regelbetrieb gehen. Dazu werden wir am 20. Mai Leitlinien vorlegen.
  • Die häusliche Tagespflege für Kinder (Tagesmutter) ist möglich.
  • In den Schulen finden eine Notbetreuung und der Präsenzunterricht mit Auflagen und im eingeschränkten Rahmen statt. Am 25. Mai und 8. Juni wird der Unterricht für weitere Klassenstufen geöffnet.
  • An den Hochschulen sind Präsenzveranstaltungen in Kleingruppen möglich, zum Beispiel Labore. Vorlesungen und Seminare finden im Rahmen der universitären Selbstverwaltung digital statt. Ab dem 13. Mai können die Hochschulen in ihrer universitären Selbstverwaltung entscheiden, ob sie eine schrittweise Erweiterung der Präsenzveranstaltungen vornehmen.
  • In Einrichtungen der Erwachsenenbildung, der beruflichen Bildung sowie in privaten Bildungseinrichtungen, aber auch zum Beispiel die Umwelt- und Naturbildung, sind ab dem 13. Mai Präsenzveranstaltungen mit Auflagen möglich.

Bereich Wirtschaft:

  • Alle Dienstleistungen, bei denen ein direkter Personenkontakt vermieden werden kann (z.B. Paketdienste, Wäscheservice, o.ä.), sind möglich.
  • Personennahe Dienstleistungen der Friseure und Fußpflege sind möglich. Hinzu kommen ab dem 13. Mai Massagesalons, Solarien, Nagel-, Tattoo-, Kosmetik- und Piercingstudios.
  • Der Präsenzhandel ist geöffnet (Supermärkte, Möbelhäuser, Fahrradläden, etc.).
  • Messen sind derzeit geschlossen und können in einem ersten Schritt mit Auflagen am 10. Juni geöffnet werden.
  • Die Gastronomie ist ab dem 13. Mai mit Auflagen und ohne Nutzung der Barbereiche geöffnet.
  • Diskotheken und Clubs sind derzeit geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist derzeit offen, da dort die Abstandsregeln sehr schwer einzuhalten sind.
  • Hotels und Ferienwohnungen sind derzeit für touristische Reisen geschlossen und werden ab dem 18. Mai unter Auflagen geöffnet.
  • Das Camping wird ab dem 13. Mai für Dauercamper und ab dem 18. Mai für weitere Camper unter der Auflage einer eigenen Sanitäranlage des Benutzers wieder geöffnet. Ab dem 10. Juni wird es auch ohne eigene Sanitäranlage des Benutzers möglich sein, zu campen.
  • Reisebus- und Schiffsreisen sowie Gruppenfreizeiten sind derzeit nicht möglich, aber können ab dem 24. Juni mit Auflagen wiederaufgenommen werden. Hier gilt es bei der Zielauswahl, die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes sowie die Einschränkungen des Reiseverkehrs zu berücksichtigen.

Bereich Sport und Freizeit:

  • Spielplätze sind unter Auflagen geöffnet.
  • Sport in öffentlichen Außensportanlagen ist ab dem 13. Mai für den Individualsport und für Mannschaftssport unter Auflagen möglich. Zwingend ist es, dass kein direkter Kontakt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stattfindet.
  • Sport in Innensportanlagen (z.B. Fitnessstudios, Tanzschulen) ist derzeit nur in Ausnahmefällen möglich. Unter spezifischen Auflagen sollen ab dem 27. Mai diese Sportanlagen wieder öffnen, wobei Wettkampfsituationen oder die Wettkampfsimulation untersagt bleiben.
  • Freibäder sind derzeit geschlossen und öffnen mit Auflagen am 27. Mai.
  • Hallenbäder, Saunen und Wellnessbereiche sind derzeit geschlossen. Eine Wiedereröffnung ist am 10. Juni mit Auflagen möglich.
  • Freizeitparks sind derzeit geschlossen und können ab dem 10. Juni wieder öffnen.
  • Derzeit sind die Außenanlagen von Tierparks und Zoos mit Auflagen geöffnet. Ab dem 10. Juni wird es auch möglich sein, die Innenbereiche zu öffnen.
  • Zirkusse und Spezialmärkte (z.B. Flohmarkt) sind derzeit geschlossen. Sie können ab dem 27. Mai mit Auflagen öffnen, wenn sie draußen stattfinden. Ab dem 10. Juni wird es auch möglich sein, sie mit Auflagen drinnen stattfinden zu lassen.
  • Spielbanken und Spielhallen sind derzeit geschlossen. Mit Auflagen können sie ab dem 27. Mai wieder öffnen.
  • Internetcafés sind derzeit geschlossen und können ab dem 18. Mai mit Auflagen öffnen.

Bereich Kultur:

  • Kirchen und Religionsgemeinschaften können ihre Gottesdienste unter Auflagen feiern. Für Weltanschauungsgemeinschaften gelten analoge Regelungen.
  • Museen, Gedenkstätten, Galerien, Schlösser und Ausstellungen sind seit dem 11. Mai unter Auflagen wieder geöffnet.
  • Kinos sind derzeit geschlossen und können ab dem 27. Mai mit Auflagen geöffnet werden.
  • Theater, Konzerthäuser, Opern und Kleinkunstbühnen sind derzeit geschlossen. Sie können ab dem 27. Mai mit spezifischen Auflagen unter der Voraussetzung geöffnet werden, dass zunächst keine Chöre, Gesänge oder ähnliche Tätigkeiten mit erhöhtem Infektionsrisiko stattfinden.

Bereich Veranstaltungen:

  • Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Wein-, Schützenfeste, Kirmes-Veranstaltungen sind derzeit untersagt. Eine Wiedereröffnung ist derzeit noch offen.
  • Veranstaltungen im Außenbereich sind derzeit untersagt. Ab dem 27. Mai können Veranstaltungen im Außenbereich mit einer Personenbegrenzung von 100 stattfinden, ab dem 10. Juni wird die Personenbegrenzung auf 250 angehoben.
  • Veranstaltungen im Innenbereich sind derzeit untersagt. Ab dem 10. Juni können Veranstaltungen im Innenbereich mit einer Personenbegrenzung von 75 stattfinden, ab dem 24. Juni wird die Personenbegrenzung auf 150 angehoben.

Bereich Gesundheit und Pflege:

  • In Alten- und Pflegeheimen sowie Wohnheimen für Menschen mit Behinderung sind Besuche in begrenztem Umfang und mit Auflagen möglich.
  • Tagesstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM, SPFZ, BfW) sind mit Auflagen geöffnet.
  • Die Tagespflege ist mit einem reduzierten Angebot in Verantwortung des Trägers geöffnet.
  • In Krankenhäusern sind Besuche in begrenztem Umfang und mit Auflagen möglich.

Bereich Verkehr:

  • Im ÖPNV und SPNV sind Mund-Nasen-Schutzmasken zu tragen.
  • Fahrschulen und Flugschulen sind ab dem 13. Mai unter Auflagen wieder geöffnet.

Weitere Gewerbe:

  • Bordelle und Prostitutionsgewerbe sind derzeit geschlossen. Wann eine Wiedereröffnung stattfinden kann, ist derzeit offen.

 

Mit der Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz schaffen wir einen systematischen Übergang in einen veränderten Alltag unter den Bedingungen des Virus.

Erfahrungen aus der Corona-Pandemie nutzen

„In enger Abstimmung mit unseren Gesprächspartnern aus der Zivilgesellschaft, mit den Unternehmen und Sozialpartnern werden wir genau analysieren, wo Bedarfe bestehen und welche Erfahrungen der Krise wir nutzen können. Ein von mir ins Leben gerufenes Corona-Bündnis nimmt eigens die möglichen Folgen der Krise fachübergreifend in den Blick“, erklärte die Ministerpräsidentin.

Der Plan schaffe eine Perspektive für viele Bereiche des öffentlichen Lebens. Für diejenigen, denen heute noch keine konkrete Antwort gegeben werden könne, wie es weitergehe, werde weiter an Lösungen gearbeitet.

„Darüber hinaus gibt es natürlich Themen und Herausforderungen, die uns bereits vor Corona-Zeiten beschäftigt haben. Ob soziale Gerechtigkeit oder Transformation der Arbeit, Bildungsgerechtigkeit, Stärkung der medizinischen und pflegerischen Berufe, auskömmliche Löhne, gute Bedingungen für Industrie und Mittelstand, Nachhaltigkeit, Klimawandel und Energiewende, Digitalisierung. Wir wollen die Konjunktur und Arbeitsplätze stabilisieren, Mittelstand und Industrie stärken und dabei Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Energiewende voranbringen und die Transformation der Gesellschaft für die Zukunft gemeinsam schaffen. An dem Thema “Gegen Hass und Hetze“ im Netz und auf der Straße arbeiten wir intensiv weiter“, so die Ministerpräsidentin.

Die Kontaktbeschränkungen der letzten Monate hätten eines ganz deutlich werden lassen: „Die digitale Welt wird die analoge nicht ersetzen. Es gilt, beide zusammenzudenken. Und wir haben einmal mehr erlebt, dass rücksichtsvolles Miteinander und Solidarität Grundpfeiler einer menschlichen Gesellschaft sind. Die Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer zeigen in der Krise: Gemeinsam sind wir stark. Miteinander können wir gut leben“.

„Ziel unserer Politik und der Zukunftsperspektive Rheinland-Pfalz ist auch, die Gesellschaft in unserem Land zusammenhalten. Wir nehmen die Ängste und die Sorgen auf und geben gleichzeitig Perspektive und Orientierung,“ so Dreyer, Wissing, Höfken und Bätzing-Lichtenthäler zum Abschluss.

Quelle: Die Landesregierung



Mittwoch, 13.05.2020 | 08:00 Uhr

Soziale Netzwerke

Falschnachrichten erkennen

Verschwörungstheorien und Falschmeldungen verbreiten sich rasend schnell. Vor allem in sozialen Netzwerken sollte man deshalb immer die Quellen hinterfragen.

Derzeit kursieren viele Falschmeldungen und krude Verschwörungstheorien über Ursprung und Verbreitung des Coronavirus - gerade in sozialen Medien und Messenger-Diensten.

Das Problem: Gerade Nachrichten, die im privaten Raum kursieren, werden für besonders glaubwürdig gehalten. Umso wichtiger ist es, nicht im Affekt unseriöse Nachrichten weiterzuverbreiten. Verschwörungstheorien sind gefährlich, denn sie können bestehende Unsicherheiten und Ängste verstärken. Mitteilungen aus unsicherer Quelle sollten daher keinesfalls weitergeleitet werden. 

Mehr zu Falschmeldungen, weit verbreiteten Mythen und Verschwörungstheorien finden Sie hier. Neben einer Auflistung seriöser Quellen erfahren Sie hier auch, wie Sie Falschmeldungen in drei Schritten erkennen.

Quelle: Die Bundesregierung


Dienstag, 12.05.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt weiterhin bei 193. Dies entspricht keinem Anstieg in den vergangenen 24 Stunden.

Drei Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (193) enthalten sind auch die bisher insgesamt 154 aus der Quarantäne entlassenen und fünf verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 34 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach



Montag, 11.05.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei 193. Dies entspricht einem Anstieg um einen Fall seit dem letzten Update vom Freitag.

Fünf Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (193) enthalten sind auch die bisher insgesamt 143 aus der Quarantäne entlassenen Personen.

Leider sind zwei weitere mit dem Coronavirus infizierte Personen aus dem Landkreis verstorben. Hierbei handelt es sich um einen 76-jährigen Mann und eine 82-jährige Frau. Insgesamt sind somit inzwischen fünf mit dem Coronavirus infizierte Personen aus dem Landkreis Bad Kreuznach verstorben.

Weitere Informationen zu verstorbenen Personen werden durch die Kreisverwaltung keine gegeben.

Aktuell stehen 45 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Montag, 11.05.2020 | 12:00 Uhr

Corona-Bekämpfungsverordnung

Konkretisierungen zur Sechsten Corona-Bekämpfungsverordnung der Kreisverwaltung Bad Kreuznach (gültig ab 13. Mai 2020)

Sport:

Sportangebote (und damit auch der Übungsbetrieb im Mannschafts- und Ballsport) sind im Freien mit Ausnahme des Wassersports möglich. Sie dürfen jedoch nur im Freien und unter Einhaltung von Mindestabstand und Hygieneregeln stattfinden.

Toilettenanlagen im Innenbereich von Einrichtungen dürfen genutzt werden, Duschräume hingegen nicht.

Sport im Innenbereich ist nur alleine oder mit einem Personaltrainer gestattet.


Bestattungen:

Bestattungen sind im engsten Familienkreis zulässig. Dies bezieht sich ausdrücklich auf das Betreten der Friedhofshalle. Die Teilnahme an einer Beisetzung ist auch außerhalb des engsten Familienkreises außerhalb der Friedhofshalle möglich. Hierbei sind jedoch die Abstandsregeln einzuhalten.


Eheschließungen:

Unter Einhaltung der gebotenen Abstands- und Hygienestandards ist es zulässig, dass neben dem Brautpaar auch Gäste an der Zeremonie teilnehmen dürfen.


Vereine:

Gesellige Veranstaltungen von Vereinen und Verbänden sind weiterhin untersagt. Dringende Vorstands- und Gremiensitzungen sind aber unter Beachtung der Abstands- und Hygienevoraussetzungen gestattet.


Camping:

Dauercamper dürfen – wenn sie über eigene sanitäre Anlagen verfügen - ihre Bereiche auf den Campingplätze wieder nutzen.

Wohnmobilstellplätze sind ebenfalls wieder zugänglich.

Abstandsregeln im öffentlichen Raum:

Nach der Sechsten Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes dürfen im öffentlichen Raum maximal zwei Personen ohne Einhaltung des Mindestabstands zusammen unterwegs sein.

Größere Gruppen sind – wie bisher - dann erlaubt, wenn die Personen alle dem gleichen Haushalt unmittelbar angehören.

Darüber hinaus ist es ab dem 13. Mai zulässig, dass Personengruppen aus zwei Haushalten gemeinsam im öffentlichen Raum ohne Mindestabstand unterwegs sind.

Zu anderen Personengruppen aus anderen Haushalten soll – wo immer möglich – ein Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen(gruppen) einhalten werden.

Beispiele dazu:

Zwei befreundete Personen leben in getrennten Wohnungen. Sie dürfen gemeinsam ohne den besagten Mindestabstand im öffentlichen Raum unterwegs sein. Kommt eine dritte Person hinzu, wäre dies aber nicht zulässig. Die dritte Person muss, wo möglich, einen Abstand von mindestens 1,50 Meter einhalten.

Eine vierköpfige Familie lebt in einem gemeinsamen Haushalt zusammen. Die Familie darf auch auf öffentlichen Flächen ohne Mindestabstand unterwegs sein.

Besagte Familie trifft sich mit einer weiteren Familie aus einem zweiten Haushalt. Auch dies ist künftig wieder möglich.

Weitere Personen, die nicht in einem der beiden Haushalte leben, müssten aber den Mindestabstand einhalten.


Verhalten auf privaten Flächen:

Hier sind Treffen nicht ausdrücklich verboten. Jedoch sind auch private Feiern und Veranstaltungen weiterhin nicht erlaubt.


Spiel- und Bolzplätze:

Diese können unter Beachtung der Abstandsregeln wieder geöffnet werden. Auf Bolzplätzen ist aber nur das Spiel unter Abstand möglich. Fußballspielen mit Körperkontakt ist aber weiterhin untersagt.


Gastronomie:

Beim Auftreten eines Coronafalles in einem gastronomischen Betrieb orientiert sich die Kreisverwaltung an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts. Demnach wird nur Kontaktpersonen ersten Grades die häusliche Quarantäne verordnet. Grundsätzlich ergeben sich darauf keine Komplettschließungen von Betrieben.

Es besteht eine Reservierungs- oder Anmeldepflicht. Diese kann vorab, aber auch vor Ort erfolgen. Nach Vorgabe des Landes müssen die Kontaktdaten durch den Gastronom gesammelt und für einen Monat vorgehalten werden. Bei der Angabe der Kontaktdaten sind die Auskünfte des Gastes maßgeblich.

Darüber hinaus ist schriftlich zu dokumentieren, welche Servicekräfte die jeweiligen Tische im Gastbereich betreuen.

Diese Dokumentation hat zu erfolgen, um im Nachweisfall einer Coronainfektion unter den Gästen oder des Personals Kontaktketten nachvollziehen zu können.

Die Bewirtung darf nur an Tischen erfolgen. Dies bedeutet, dass nur an Tischen Speisen und Getränke außerhalb des Abhol-, Liefer- und Bringdienste im Straßenverkauf verzehrt werden dürfen. Die Bewirtung kann durch Servicepersonal oder im Rahmen der Selbstbedienung an Abholtheken (keine Buffets) erfolgen. Auch bei Selbstbedienung muss vor der Bestellung ein Tisch zugewiesen werden. Sofern Gäste den Tisch verlassen, muss grundsätzlich eine Mund-Nasen-Abdeckung getragen werden. Dies gilt auch bei der Toilettenbenutzung.

An einem Tisch dürfen Personen aus maximal zwei Hausständen platziert werden. Die Personengrenze orientiert sich an den Stühlen am Tisch.

An Biertischen dürfen jedoch nur maximal sechs Personen über 12 Jahren Platz nehmen. Zusätzlich dürfen Kinder bis 12 Jahre daran sitzen. Auch hier gilt die Regel von maximal zwei Hausständen.

Auch Mitarbeiter der Gastronomiebetriebe im Gastbereich müssen generell eine Mund-Nase-Abdeckung tragen. Ausnahme bilden Personen, die hinter der Theke durch eine Trennvorrichtung (zum Beispiel Plexiglaswand) geschützt werden.


Beherbergungsbetriebe:

Sobald die Verordnung des Landes zur Wiedereröffnung der Beherbergungsbetriebe vorliegt, erfolgt auch hierfür eine Ausführungshilfe der Kreisverwaltung.

Bislang hat auch die Kreisverwaltung nur die Information aufgenommen, dass Beherbergungsbetriebe ab dem 18. Mai 2020 wieder geöffnet werden dürfen, jedoch nicht unter welchen konkreten Bedingungen.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Montag, 11.05.2020 | 11:00 Uhr

Corona-Pandemie

Ministerrat beschließt Erweiterung der Kontaktbeschränkung

Der Ministerrat hat heute über die Beschlussvorlage der Ministerpräsidentenkonferenz und der Bundeskanzlerin vom 6. Mai beraten, wonach angesichts der niedrigen Infektionszahlen der Aufenthalt im öffentlichen Raum künftig Angehörigen des eigenen Hausstandes auch mit den Personen eines weiteren Hausstandes gestattet werden soll. Bislang galt die Regel: Angehörige eines Hausstandes plus eine weitere Person.

Diese Regelung wird für Rheinland-Pfalz ab nächstem Mittwoch mit der 6. Corona-Bekämpfungsverordnung in Kraft treten. „Durch die niedrigen Infektionszahlen ist es jetzt möglich, die Erweiterung der Kontaktbeschränkung neben anderen Maßnahmen der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung, wie die Öffnung der Gastronomie, zu ermöglichen. Dies wird den Menschen in Rheinland-Pfalz eine große Erleichterung bringen “, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Umweltministerin Ulrike Höfken. 

„Das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz ist so niedrig, wie noch nie seit Beginn der Corona Pandemie. Es ist ein großer Fortschritt, dass die Zahl der Neuinfektionen durch die Maßnahmen der letzten Wochen stark gesenkt werden konnten. Das alles konnte erreicht werden, weil alle Beteiligten in Rheinland-Pfalz an einem Strang ziehen. Auch jetzt kommt es wieder auf jeden einzelnen an: Wir müssen die Hygieneregeln, die Abstandsregel von mindestens 1,5 Metern und die Maskenpflicht einhalten.  Es gilt weiterhin das Motto ‚So schütze ich Dich und Du mich“, erklärten nach dem Corona-Ministerrat Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Umweltministerin Ulrike Höfken.

In Bezug auf das Risiko ansteigender Infektionszahlen erklärten sie weiterhin: „Wir werden die Infektionszahlen genau beobachten. Wenn wir sehen, dass eine Maßnahme zu einer stärkeren Zunahme von Infektionen führt, wird die Landesregierung umgehend gegensteuern. So kann das Land sehr schnell Maßnahmen ergreifen, um mögliche Infektionsherde einzudämmen,“ erklärten die Spitzen der Landesregierung.

Quelle: Die Landesregierung


Montag, 11.05.2020 | 09:00 Uhr

Im Überblick

Die aktuellen Fallzahlen in Deutschland und weltweit

Wie viele Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert? Wie viele Infizierte sind gestorben? Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts und der Johns Hopkins-Universität.

Eine aktuelle Übersicht zu den Entwicklungen der Covid-19-Infektionen in Deutschland. Foto: Bundesregierung

Nach Angaben des RKI haben sich 169.218 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 10. Mai, 0:00 Uhr). Das sind 667 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 26 auf 7.395. Als genesen gelten rund 144.400 Menschen, etwa 1.100 mehr als am Vortag. Eine Übersicht der Fallzahlen in Deutschland finden Sie hier. Ergänzend bietet das  Covid-19-Dashboard eine detaillierte Darstellung nach Landkreis und Bundesland.

Laut Situationsbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus in Deutschland zuletzt gestiegen und liegt aktuell bei 1,13 (Stand: 10. Mai, 0:00 Uhr). Das bedeutet, zehn Infizierte stecken im Schnitt elf weitere Personen an. Eine Aussage darüber, ob sich der während der letzten Woche sinkende Trend der Neuinfektionen weiter fortsetzt oder ob es zu einem Wiederanstieg der Fallzahlen kommt, lässt sich jedoch noch nicht treffen. Das RKI weist darauf hin, dass es durch die insgesamt niedrigeren Zahlen verstäkt zu statistischen Schwankungen kommen kann. Die Situationsberichte finden Sie hier.

Weltweite Verbreitung

Weltweit haben sich nach Angaben der Johns Hopkins-Universität (Baltimore, USA) 4.067.112 Menschen in 187 Ländern mit dem Coronavirus infiziert. 280.507 Menschen sind an dem Virus gestorben. Gleichzeitig gelten 1.392.359 Menschen als genesen (Stand: 10. Mai, 19:12 Uhr). Weitere Zahlen finden Sie auf der Seite der Johns Hopkins-Universität.

Quelle: Die Bundesregierung



Freitag, 08.05.2020 | 16:00 Uhr

Corona/Grenzen

Kontrollen und Schließungen der Grenzen zu Frankreich und Luxemburg umgehend aufheben

In einer gemeinsamen Erklärung setzen sich die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, die Vize-Präsidentin des Europäischen Parlaments, Katarina Barley, und der Trierer Oberbürgermeister, Wolfram Leibe, dafür ein, dass die Kontrollen und Schließungen entlang der Grenze zu Luxemburg und Frankreich unter Beachtung der einschlägigen Hygiene- und Abstandsgebote umgehend aufgehoben werden.

„Die aktuelle COVID-19-Pandemie stellt alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union vor große Herausforderungen, die nur durch gemeinsame Anstrengungen und eine große Solidarität gemeistert werden können“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Vize-Präsidentin Katarina Barley und dem Oberbürgermeister Wolfram Leibe.

Zahlreiche Maßnahmen zur Verringerung der Ausbreitung des Coronavirus seien seit März in ganz Europa ergriffen worden. Dazu zählten Hygienevorschriften, Kontaktvermeidung oder auch Ausgangssperren. Auch das Recht der Unionsbürger, sich innerhalb der EU frei zu bewegen, sei eingeschränkt worden. Dies betreffe in einem besonderen Maße die Menschen in den Grenzregionen. Dort seien zur Durchbrechung von Infektionsketten kurzfristig Grenzkontrollen eingeführt und zum Teil Grenzschließungen vorgenommen worden, so die drei Politiker.

„Angesichts der erfreulichen Entwicklung der Infektionszahlen diesseits und jenseits der Grenze hat Rheinland-Pfalz beim Bundesministerium des Innern in den vergangenen Wochen erfolgreich auf die schrittweise Öffnung weiterer Grenzübergänge, unter anderem Bollendorf und Remich, hingewirkt. Angesichts der anhaltend positiven Entwicklung fordern wir nur die umgehende Aufhebung aller Maßnahmen an unseren europäischen Binnengrenzen und die Rückkehr zu ‚Schengen‘. Damit würde auch endlich die Ungleichbehandlung der deutschen Grenzen zu Luxemburg und Frankreich einerseits und Belgien und den Niederlanden andererseits aufgehoben. Die jeweiligen innerstaatlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus bestehen weiterhin“, unterstrichen Dreyer, Barley und Leibe.

„Wir sind von Beginn an dafür eingetreten, dass es sich bei den Grenzkontrollen und Grenzschließungen nur um vorübergehende Maßnahmen in einer Ausnahmesituation handeln kann. Die vollständige Wiederherstellung der Grundfreiheiten des europäischen Binnenmarktes sowie der Funktionsweise des Schengen-Raums ist essentiell, damit sich Europa langfristig von den Folgen der Krise erholen kann“, heißt es in der gemeinsamen Erklärung weiter.

Geschlossene Grenzen bedeuteten emotional einen großen Rückschritt für den Alltag im Herzen Europas. Die Situation gerade an der Grenze zu Luxemburg werde zunehmend unerträglich, für Pendler und Pendlerinnen, aber auch für alle Menschen beidseits der Grenze, die familiäre Verbindungen oder tägliche Schulwege haben.

„Nach sieben Wochen der Schließungen und Kontrollen müssen wir nun - und der Europatag am 9. Mai bietet hier eine ideales symbolisches Datum - alles daransetzen, die Nachbarschaft zu unseren Freunden in Frankreich und Luxemburg wieder im Alltag frei leben zu können", so Dreyer, Barley und Leibe.

Quelle: Die Landesregierung

Freitag, 08.05.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt weiterhin bei 192. Auch in den vergangenen 24 Stunden kamen keine neuen Fälle hinzu.

Sechs Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (192) enthalten sind auch die bisher insgesamt 141 aus der Quarantäne entlassenen sowie die drei verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 48 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach



Donnerstag, 07.05.2020 | 11:00 Uhr

Lockerungen

Infektionsgeschehen kontrollieren und mit Lockerungen Perspektiven für Familien und Gastronomie schaffen

„Wir haben viel erreicht. Das Infektionsgeschehen in Rheinland-Pfalz ist so niedrig, wie noch nie seit Beginn der Corona-Pandemie. In Rheinland-Pfalz haben wir heute 6203 Covid-Kranke. Das ist nur noch ein Anstieg um 28 Fälle im Vergleich zum Vortag. Das gibt uns die Möglichkeit, Corona-Sicherheitsmaßnahmen zu lockern und den Menschen für das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben eine längerfristige Perspektive und mehr Planungssicherheit zu geben.

Wir eröffnen eine Perspektive für weitere behutsame Lockerungen der bestehenden Regelungen. Wichtig ist, dass die Länder im Grundsatz gemeinsam entscheiden, aber bei der Umsetzung der Beschlüsse im Rahmen ihrer Rechtsverordnungen den Freiraum haben, auf die länderspezifischen Besonderheiten, insbesondere mit Blick auf das Infektionsgeschehen, einzugehen.

Das Land Rheinland-Pfalz wird auf dieser Basis nun über weitere Schritte entscheiden. Im Vordergrund stehen dabei für uns die Situation in den Familien, die Wahrung der Bildungschancen junger Menschen und die Eindämmung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Schäden in Folge der Pandemie. Dafür haben wir klare „Wenn–Dann–Regeln“ entwickelt und einen Grenzwert bei Neuinfektionen festgelegt. Wird dieser überschritten, müssen wir erneut ein konsequentes Beschränkungskonzept umsetzen.“ Das erklärte Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute nach einer Videokonferenz der Regierungschefinnen und –chefs der Länder mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Wichtigstes Ziel bleibt, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu halten. Daran müssen sich alle Maßnahmen orientieren“, so die Ministerpräsidentin. Sie begrüßte es, dass nach der heutigen Konferenz vor allem Eltern und Kinder sowie die Gastronomie klare Perspektiven erhielten. Darauf habe auch Rheinland-Pfalz in den Gesprächen hingewirkt. Das Land werde nun zu den einzelnen Bereichen die erforderliche Rechtsverordnung erarbeiten.

Neuinfektionen trotz schrittweiser Öffnung stabil, weitere Erleichterungen verantwortungsvoll

Deutschland sei durch einschneidende Beschränkungen und die hohe Disziplin in der Bevölkerung gelungen, die Zahl der täglichen Neuinfektionen deutlich zu reduzieren. Auch nach den ersten Öffnungsmaßnahmen seit dem 20. April sei die Zahl der Neuinfektionen niedrig geblieben. „Ich habe immer gesagt, wir gehen nach der ‚Wenn-Dann-Regel‘ vor“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Wenn die Neuinfektionen nicht ansteigen, dann können wir weiter lockern.“ Daher sei es verantwortungsvoll, den Menschen und der Wirtschaft weitere erhebliche Erleichterungen zu ermöglichen und die freiheitseinschränkenden Maßnahmen für die Bürgerinnen und Bürger auf das unbedingt Notwendige zu begrenzen, so die Ministerpräsidentin.

Monitoring der Infektionszahlen und Grenzwert für Beschränkungskonzept

„Wir werden die Infektionszahlen genau beobachten. Wird ein bestimmter Grenzwert überschritten, werden wir in einem 3-Stufen Programm mit Beschränkungsmaßnahmen reagieren,“ sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.  Damit könne man, rechtzeitig gegensteuern. Bund und Länder hätten beschlossen, schnell abrufbare Unterstützungsmaßnahmen für besonders betroffene Gebiete aufzubauen und sich dabei zwischen den Krisenstäben von Bund und Ländern weiter eng abzustimmen. Auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionszahlen und schnellem Anstieg der Infektionsrate müsse sofort vor Ort mit Beschränkungen reagiert werden. Deshalb würden die Länder sicherstellen, dass in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit kumulativ mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern innerhalb der letzten sieben Tage sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept unter Einbeziehung der zuständigen Landesbehörden umgesetzt werde.

3-Stufenkonzept

Die Landesgesundheitsbehörden informieren darüber das Robert-Koch-Institut. 1. Stufe: Bei einem lokalisierten und klar eingrenzbaren Infektionsgeschehen zum Beispiel in einer Einrichtung, kann dieses Beschränkungskonzept nur diese Einrichtung umfassen. 2. Stufe: Bei einem verteilten regionalen Ausbruchsgeschehen und unklaren Infektionsketten müssen allgemeine Beschränkungen regional wieder konsequent eingeführt werden. Diese Maßnahmen müssen aufrechterhalten werden, bis dieser Wert mindestens sieben Tage unterschritten wird. 3. Stufe: Darüber hinaus sind auch Beschränkungen nicht erforderlicher Mobilität in die besonders betroffenen Gebiete hinein und aus ihnen heraus spätestens dann geboten, wenn die Zahl weiter steigt und es keine Gewissheit gibt, dass die Infektionsketten bereits umfassend unterbrochen werden konnten.

Es kommt auf jeden an: Abstands und Hygiene-Regeln sind Grundlage für Erfolg

„Bund und Länder haben nach dem Beschluss den Pfad zur schrittweisen Öffnung gemeinsam definiert. Wenn angesichts auch dieses zweiten großen Öffnungsschritts die Zahlen der Neuinfektionen weiter niedrig bleiben, sollen die Länder in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund landesspezifischer Besonderheiten und des jeweiligen Infektionsgeschehens die verbliebenen Schritte auf der Grundlage von Hygiene- und Abstandskonzepten der jeweiligen Fachministerkonferenzen gehen. Das gibt den Ländern Spielraum für eigene Regelungen orientiert am jeweiligen Infektionsgeschehen“, so die Ministerpräsidentin. Mit jedem zusätzlichen Grad der Öffnung werde es umso wichtiger, dass Abstands- und Hygieneregeln weiter konsequent eingehalten würden, weil durch die zunehmende Zahl an Kontakten die Gefahr neuer Infektionsketten steige. Diese müssten schnell erkannt und unterbrochen werden. Dazu leiste der öffentliche Gesundheitsdienst einen zentralen Beitrag, wofür die Landesregierung den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich danke.

Nachverfolgen von Infektionsketten

Die wichtigste Maßnahme gerade angesichts der Öffnungen bleibe noch für lange Zeit, Abstand zu halten, heißt es in dem Beschluss weiter. Deshalb bleibe es weiter entscheidend, dass Bürgerinnen und Bürger in der Öffentlichkeit einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Auch das Tragen von Alltagsmasken bleibe in bestimmten öffentlichen Bereichen wichtig. Zur Unterstützung der schnellen und möglichst vollständigen Nachverfolgung von Kontakten sei der Einsatz von digitalem „contact tracing“ eine wichtige Maßnahme. „Die Ländervertreter haben sich dafür stark gemacht, dass der Bund bei der Entwicklung der entsprechenden App einen dezentralen Ansatz verfolgt und den Einsatz dieser App durch die Bürgerinnen und Bürger nach dem Prinzip der „doppelten Freiwilligkeit“ ermöglicht, so die Ministerpräsidentin. Das bedeute, dass die europäischen und deutschen Datenschutzregeln strikt eingehalten werden und lediglich epidemiologisch relevante Kontakte der letzten drei Wochen anonymisiert ausschließlich auf dem Handy des Benutzers ohne die Erfassung des Bewegungsprofils gespeichert werden. Darüber hinaus solle nicht nur der Einsatz der App auf Freiwilligkeit basieren, sondern auch eine mögliche Datenweitergabe an das RKI zur Optimierung der App und für die epidemiologische Forschung solle nur freiwillig erfolgen.

Alle Schülerinnen und Schüler werden schrittweise bis zu den Sommerferien wieder in die Schule gehen

Die Ministerpräsidentin begrüßte es, dass mit dem Beschluss eine gute Perspektive für Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern gegeben werde. So sollen die Schulen schrittweise eine Beschulung aller Schülerinnen und Schüler unter Durchführung entsprechender Hygienemaßnahmen und Einhaltung von Abstandsregeln ermöglichen. Diese betreffen sowohl den Unterricht, als auch das Pausengeschehen und die Schülerbeförderung.

Alle Länder können nun ihre Pläne für die schrittweisen Öffnungen der Schulen verkünden. Diese Öffnungen werden im zwei Wochen Rhythmus erfolgen. Das ist nötig, um das Infektionsgeschehen im Blick behalten und ggf. nachsteuern zu können. Erklärtes Ziel dabei ist es, dass alle Schülerinnen und Schüler vor den Sommerferien tage- oder wochenweise in die Schule kommen können. Die Lerngruppen werden dabei so geteilt, dass in der Regel maximal 50 Prozent der Schülerinnen und Schüler vor Ort in den Schulen sein werden. Präsenz- und Fernunterricht werden sich also weiter abwechseln.

„Nachdem bereits am 27. April die Prüflinge an berufsbildenden Schulen sowie die Abiturientinnen und Abiturienten an die Schulen gekommen sind, haben die Schulen am Montag für rund 130.000 weitere Schülerinnen und Schüler geöffnet. Alle an Schule Beteiligten haben die schrittweise Öffnung gemeinschaftlich vorbereitet und sehr gut gelingen lassen. Wir wollen diesen Weg verantwortungsbewusst und gemeinschaftlich weitergehen“, so Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig.

Geplant ist, dass am 18. Mai die Berufsbildenden Schulen weiter starten. An den allgemeinbildenden Schulen werden zum 25. Mai weitere Klassen- und Jahrgangsstufen an die Schulen zurückkehren. So sollen am 25 Mai beispielsweise die dritten Klassen der Grundschulen sowie die 5. und 6. Klassen der Orientierungsstufe der weiterführenden Schulen folgen. Im Anschluss soll es in Zwei-Wochen-Schritten zu weiteren Öffnungen kommen: Am 8. Juni folgen beispielsweise die achten Klassen, sodass bis Mitte Juni alle Schülerinnen und Schüler wieder in den Schulen sein können, wenn es das Infektionsgeschehen zulässt.

Details im Stufenplan

„Wir wissen, dass es sehr viele unterschiedliche Schulen in Rheinland-Pfalz gibt, mit unterschiedlichen räumlichen aber auch personellen Voraussetzungen. Deshalb ist das, was sich hier in der Pressekonferenz so einfach anhört, in der Praxis mit einem sehr hohen organisatorischen Aufwand verbunden. Die heutige Botschaft lautet deshalb: Wir haben einen klaren Fahrplan und unsere Schulen bekommen gleichzeitig viel Raum für Flexibilität und die Lösungen, die zur jeweiligen Schule passt. Und das funktioniert gut, wie wir beispielsweise bei der Öffnung der Grundschulen seit Montag sehen“, so Hubig weiter.

Konkret kann das bedeuten, dass an einer Schule das Wochensystem besser zu den Voraussetzungen vor Ort passt, an einer anderen Schule aber beispielsweise die Klassenstufe 1 und 2 Montag und Dienstag kommen dürfen, 3 und 4 dann den Rest der Woche. Die Schulaufsicht berät und begleitet die Schulen dabei, für sich den passenden Weg zu finden.

„Unser Fahrplan für die Schulöffnungen ist klar und gut. Wir wissen aber auch, dass dieser Fahrplan sich nicht 1 zu 1 auf alle Schulen im Land übertragen lässt. Wir haben ganz kleine Schulen in Rheinland-Pfalz mit 50 Schülerinnen und Schülern bis hin zu großen Systemen mit mehreren Tausend Lernenden. Für all diese Systeme brauchen wir tragfähige Lösungen. Alle – Schulen, Lehrkräfte, die Schulträger, die Schulaufsicht und das Bildungsministerium – arbeiten zusammen, so dass vor Ort die Lösung gefunden werden kann, die gut und sicher trägt. Für uns ist wichtig, dass die Schulen, aber auch die Eltern Planungssicherheit bekommen. Wir stellen jetzt sicher, dass tatsächlich alle Schülerinnen und Schüler vor den Sommerferien wieder zurück in die Schule kommen können“, so die Bildungsministerin.

Schülerinnen und Schüler, die besonderen Unterstützungsbedarf haben, müssten diesen auch bekommen. Deshalb werde während der schrittweisen Schulöffnung die erweiterte Notbetreuung weiterlaufen. Sprachförderangebote würden wieder aufgenommen.

„Als KMK-Präsidentin kann ich Ihnen mitteilen, dass wir gestern Abend noch einmal eine Schaltkonferenz mit allen Ministerinnen und Ministern hatten. Ich bin sehr froh darüber, dass sich die KMK im Moment so engmaschig abstimmt und gut miteinander arbeitet. Wir haben gestern vereinbart, dass wir das auch weiterhin so halten wollen. Mein Dank gilt abschließend allen, die seit vielen Wochen mit Hochdruck daran arbeiten, dass Schule in diesen Zeiten gelingt. Das sind die Schulen mit ihren Schulleitungen und Lehrkräften, die Schulträger und die Schulaufsicht. Haben Sie vielen Dank. Und auch ein großes Dankeschön an alle Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern. Die vergangenen Wochen haben Familien vor große Herausforderungen gestellt. Wir gehen jetzt Schritte hin zu einer neuen Normalität. Es wird noch nicht alles wie früher, aber es wird zu einer deutlichen Entlastung in den Familien kommen“, sagte Hubig.

Perspektive für die Kinderbetreuung

„Auch in unseren Kitas werden wir zu weiteren Öffnungen kommen“, erklärte die Bildungsministerin. Rheinland-Pfalz hatte seit Beginn der Kita-Schließungen eine weit gefasste Notbetreuung, die allen Kindern von Sorgeberechtigten mit Betreuungsbedarf offenstand. Nun geht es darum, die Betreuungsmöglichkeiten Schritt für Schritt zu erweitern. In Rheinland-Pfalz werden die Kita-Spitzen, das Bildungsministerium und das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung (LSJV) umgehend gemeinsam Leitlinien entwickeln, wie schrittweise vor Ort die Kinderbetreuung ausgeweitet werden kann.

„Bei den Kitas geht es nicht nur um die Frage der Betreuung zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, es geht vor allem auch um frühkindliche Bildung. Unser Ziel ist es, dass jedes Kind bis zu den Sommerferien Zugang zu einem pädagogischen Angebot in Kindertagesbetreuung erhält – wenn auch nur eingeschränkt, z.B. tage- oder stundenweise. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Vorschulkinder, die auf der Schwelle zur Einschulung stehen. Damit das mit Blick auf den Infektionsschutz umgesetzt werden kann, haben wir unter anderem mit den Kommunalen Spitzenverbänden, dem LSJV, dem Landeselternausschuss, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband sowie der Gewerkschaft komba gemeinsame Empfehlungen zur Konkretisierung der Hygienepläne in den Kitas vorgelegt. Klar ist: Kita-Kinder brauchen Nähe, sie können Abstand nicht dauerhaft einhalten. Das haben wir in unseren Empfehlungen berücksichtigt. Der Gesundheitsschutz der Erzieherinnen, der Kinder, des pädagogischen und nicht pädagogischen Personals steht an oberster Stelle. Zu den weiteren Planungen der Kita-Öffnungen stehen wir in engem Austausch mit den Kita-Spitzen und haben vereinbart, dass wir die nächsten Schritte gemeinsam festlegen“, so Hubig abschließend.

Perspektive für die Sommerferien: Gaststätten, Hotels, Ferienwohnungen, Jugendherbergen und Campingplätze werden stufenweise geöffnet

Für die Gastronomie in Rheinland-Pfalz kündigten Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing an, dass Gaststätten- und Hotelbetriebe unter konsequenter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln stufenweise wieder öffnen dürfen.

„Ab 13. Mai wollen wir Gastronomen ermöglichen, ihre Lokale für den Innen- und Außenbetrieb von 6.00 Uhr bis 22.00 Uhr wieder zu öffnen. Dafür gelten strenge Auflagen wie Abstandsflächen und Beachtung der geltenden Kontaktbeschränkungen. Darüber hinaus soll es in der ersten Phase eine Dokumentationspflicht für die Gästebewegungen geben. Des Weiteren gibt es eine Reservierungspflicht, um Begegnungen und Wartezeiten möglichst zu minimieren“, so Dreyer und Wissing. Die Gastronomiebranche habe unter den Corona-Sicherheitsmaßnahmen besonders gelitten, daher sei es wichtig, dass es jetzt eine klare Perspektive gebe. Der Start am Mittwoch, dem 13. Mai, gebe den Gastronomen die Möglichkeit, sich auf das Wochenende vorzubereiten.

Ebenfalls ab dem 13. Mai sollen Tagesausflugsschifffahrt wieder möglich sein, sowie die Campingplätze für Dauercamper mit eigenen Sanitäreinrichtungen und Wohnmobilstellplätze wieder öffnen dürfen. Auch für sie gelten strenge Abstands- und Hygieneregeln.

In der zweiten Stufe ab dem 18. Mai soll die Öffnung von Hotelbetrieben, Ferienwohnungen, Ferienhäusern, Campingplätzen für Nutzer mit eigenen sanitären Einrichtungen und Jugendherbergen für touristische Zwecke möglich sein. Bis dahin soll es bei der Möglichkeit bleiben, Dienst- und Geschäftsreisende zu beherbergen. Die Hoteliers müssen ebenfalls ein umfassendes Hygienekonzept vorlegen.

Weitere Perspektive für Dienstleistungen im Bereich der Körperpflege, Fahrschulen und Bildungsangebote

„Am 13. Mai ermöglichen wir nun auch neben Friseuren und Fußpflege anderen Dienstleistungsbetrieben im Bereich der Körperpflege, wie Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massage, Tatoostudios, Solarien die Öffnung unter Einhaltung strenger Hygieneregeln. Ebenso verhält es sich mit den Fahrschulen, die auch am 13. Mai öffnen dürfen.“

Alle Angebote in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen sollen nun auch ab 13. Mai die Möglichkeit haben wieder zu öffnen unter Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen.

Besuchsmöglichkeiten ausweiten

„Ältere Menschen, Bewohner von Wohnheimen oder Pflegeeinrichtungen oder Patienten in Krankenhäusern sollen wieder mehr Besuch erhalten können. Sie haben in der Vergangenheit besonders unter den Kontaktbeschränkungen gelitten. Ich bin froh, dass wir das in Rheinland-Pfalz schon heute umsetzen können. Von Donnerstag an ist ein Gast für maximal eine Stunde pro Tag erlaubt. Das war mir gerade vor dem Muttertagswochenende wichtig“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Für Krankenhäuser, Pflegeheime, Senioren- und Behinderteneinrichtungen haben Bund und Länder bereits vereinbart, dass nach den jeweiligen lokalen Gegebenheiten und in den jeweiligen Institutionen besondere Schutzmaßnahmen unter Hinzuziehung von externem Sachverstand ergriffen werden. Dabei sei zu berücksichtigen, dass entsprechende Regularien nicht zu einer vollständigen sozialen Isolation der Betroffenen führen dürften. Vor dem Hintergrund der niedrigen Infektionszahlen wurde nunmehr beschlossen, dass in alle Konzepte bzw. die erlassenen Allgemeinverfügungen zu den Kontaktbeschränkungen bezüglich dieser Einrichtungen eine Regelung aufgenommen werden soll, die jedem Patienten/Bewohner einer solchen Einrichtung den wiederkehrenden Besuch durch eine definierte Person ermöglicht, sofern es aktuell kein aktives SARS-Cov-2-Infektionsgeschehen in der Einrichtung gibt.

Kontaktbeschränkungen bis 5. Juni verlängert

Es bleibt bei einer Maskenpflicht in bestimmen öffentlichen Bereichen. Die Kontaktbeschränkungen sollen grundsätzlich bis zum 5. Juni gelten.  Angesichts der niedrigen Infektionszahlen haben die Regierungschefinnen und Regierungschefs entschieden, dass der Aufenthalt im öffentlichen Raum nicht nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes oder einer weiteren Person, sondern auch mit Personen eines weiteren Hausstandes möglich sein, soll. Über diesen Punkt wird die Landesregierung in der nächsten Woche intensiv beraten.

Breitensport unter freiem Himmel und Fußballbundesliga

Auch Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter freiem Himmel werde unter den Bedingungen, die im Beschluss der Sportministerinnen und Sportminister der Länder zum stufenweisen Wiedereinstieg in den Trainings- und Wettkampfbetrieb vorgesehen sind, wieder erlaubt. Die Sonderstellung von Berufssportlerinnen und Berufssportlern erfordere – auch rechtlich – eine gesonderte Beurteilung.

Die Fortsetzung des Spielbetriebes in der 1. und 2. Fußballbundesliga ab der zweiten Maihälfte sei für die dort startberechtigten 36 Vereine auf deren Kosten vertretbar. Die DFL lege die konkreten Daten für die Spiele fest. Dabei seien die Ausführungen der zuständigen Bundesministerien zum erarbeiteten Schutzkonzept der DFL sowie die Maßgaben des Beschlusses der Sportministerinnen und Sportminister der Länder vom 28. April 2020 zu berücksichtigen. „Hinsichtlich der anderen Fußballligen haben wir den DFB gebeten, tragfähige Zukunftskonzepte zu entwickeln“, so die Ministerpräsidentin weiter.

Kultur

Die Länder werden in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten über die schrittweise Öffnung der Theater, Opern, Konzerthäuser und Kinos mit Auflagen auf der Grundlage von gemeinsamen Hygiene- und Abstandskonzepten der Kulturministerkonferenz entscheiden.

Grenzsituation verbessern

„Ich habe in der Schalte mit der Bundeskanzlerin erneut die Frage der Grenzkontrollen und Grenzschließungen an unseren Außengrenzen zu Luxemburg und Frankreich aufgerufen. Die Belastung für die Bevölkerung sowie die Pendler und Pendlerinnen vor Ort ist nach wie vor sehr hoch. Ich halte erstens das genannte Datum 15. Mai für zu spät und zweitens ist nicht erklärbar, warum die Grenzen zu Luxemburg und Frankreich heute noch anders behandelt werden als die Grenzen zu Belgien und den Niederlanden. Das Infektionsgeschehen hat sich in Frankreich und in Luxemburg erfreulicherweise entspannt. Deshalb können Grenzschließungen und Grenzkontrollen aufgehoben werden. Und das RKI hat die Einstufungen in Risikogebiete aufgehoben. Es gibt also viele Gründe, von Grenzkontrollen abzusehen und den jeweiligen innerstaatlichen Auflagen zu vertrauen. Die Bundeskanzlerin hat mir zugesichert, diese Thematik im Rahmen des Corona-Kabinetts auf Bundeseben zu erörtern und eine kurzfristige Rückmeldung durch den Bundesinnenminister angekündigt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Großveranstaltungen

Großveranstaltungen wie z.B. Volksfeste, größere Sportveranstaltungen mit Zuschauern, größere Konzerte, Festivals, Dorf-, Stadt-, Straßen-, Wein-, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen bleiben weiter untersagt. Wegen der immer noch gegebenen Unsicherheit des Infektionsgeschehens sei davon auszugehen, dass dies auch mindestens bis zum 31. August so bleiben wird.

Schrittweise Öffnung weiterer Bereiche

„Wir haben beschlossen, dass die Länder in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und unserer landesspezifischen Besonderheiten über die schrittweise Öffnung weiterer Bereiche mit Auflagen auf der Grundlage von gemeinsamen Hygiene- und Abstandskonzepten der jeweiligen Fachministerkonferenzen entscheiden“, so Ministerpräsidentin Dreyer. Rheinland-Pfalz werde in der kommenden Woche einen Stufenplan für u.a. die folgenden Bereiche vorlegen: 

  • Vorlesungsbetrieb an Hochschulen
  • Bars, Clubs und Diskotheken
  • Messen
  • Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Indoor-Sportanlagen, Schwimm und Spaßbädern
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie
  • Veranstaltungen ohne Festcharakter
  • Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen)
  • Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen

„Jetzt geht es darum, das Virus weiter unter Kontrolle zu halten. Meine Landesregierung ist bei allem, was sie beschließt, geleitet von dem Ziel, eine Ausgewogenheit zwischen Gesundheitsschutz und den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Krise herzustellen und den berechtigten Interessen und Nöten aller Bevölkerungsgruppen gerecht zu werden“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Quelle: Die Landesregierung

Donnerstag, 07.05.2020 | 10:30 Uhr

Merkel nach Bund-Länder-Konferenz

"Ein ausgewogener Beschluss"

Präsenzunterricht an Schulen noch vor den Sommerferien, Besuche in Kranken- und Pflegeeinrichtungen - Bund und Länder haben weitere Öffnungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie beschlossen. Ein Notfallmechanismus soll sicherstellen, dass ein möglicher erneuter Anstieg der Infektionszahlen schnell eingedämmt werden kann.

"Wir können heute sagen, dass wir die allererste Phase der Pandemie hinter uns haben, aber uns muss immer bewusst sein, dass uns noch eine lange Auseinandersetzung mit dem Virus bevorsteht", betonte Bundeskanzlerin Merkel nach den Beratungen mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder an diesem Mittwoch. Die aktuellen Infektionszahlen seien "sehr erfreulich", und sie sei sehr froh, dass es gelungen sei, die Zahlen auch nach den ersten Lockerungen niedrig zu halten. Deshalb haben Bund und Länder weitere Öffnungen beraten und beschließen können.

Kontaktbeschränkungen gelten weiter

Weiterhin sollen folgende Maßnahmen gelten: Einhalten eines Mindestabstands von 1,50 Metern und das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes - insbesondere im ÖPNV sowie in Geschäften. Auch die Kontaktbeschränkungen gelten grundsätzlich bis zum 5. Juni weiter. Allerdings sind künftig auch Treffen mit Personen eines weiteren Hausstands möglich. Bereits getroffene Entscheidungen einzelner Bundesländer bleiben davon unberührt.

Erleichterungen für Kinder und Ältere

Schulen sollen den Präsenzunterricht für alle Schülerinnen und Schüler noch vor den Sommerferien fortsetzen. Beschlossen habe man außerdem die Ausweitung der Notbetreuung in den Kindertagesstätten. "Besonders wichtig" seien ihr auch die älteren Menschen, die in Pflegeheimen seit Wochen auf Besuch verzichten mussten, betonte die Kanzlerin. Wiederkehrende Besuche sind in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Senioren- und Behinderteneinrichtungen durch eine definierte Person künftig möglich, sofern es kein aktives Covid-19 Infektionsgeschehen in der Einrichtung gibt.

Geschäfte öffnen, Sport zulassen, Kultur ermöglichen

Unter Hygiene- und Schutzauflagen dürften Geschäfte unabhängig ihrer Größe wieder öffnen, im Breiten- und Freizeitsport wird der Sport- und Trainingsbetrieb unter freiem Himmel wieder erlaubt. Auch die erste und zweite Fußball-Bundesliga dürfen ab der zweiten Maihälfte den Spielbetrieb unter den genehmigten und getesteten Regeln wiederaufnehmen. DIe Staatsministerin für Kultur und Medien sowie die Kultusminister der Länder wurden gebeten, für Theater, Opern und Konzerthäuser und Kinos ein Konzept zu entwickeln.

Quelle: Die Bundesregierung



Mittwoch, 06.05.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 192. Seit gestern kamen keine neuen Fälle hinzu.

Sieben Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (192) enthalten sind auch die bisher insgesamt 134 aus der Quarantäne entlassenen sowie die drei verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 55 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Mittwoch, 06.05.2020 | 07:00 Uhr

Im Überblick

Die aktuellen Fallzahlen in Deutschland und weltweit

Wie viele Menschen haben sich mit dem Coronavirus infiziert? Wie viele Infizierte sind gestorben? Die aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts und der Johns Hopkins-Universität.

163.860 Menschen haben sich nach Angaben des RKI nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 5. Mai, 00:00 Uhr). Das sind 685 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 139 auf 6.831. Als genesen gelten rund 135.100 Menschen, etwa 2.300 mehr als am Vortag. Eine Übersicht der Fallzahlen in Deutschland finden Sie hier. Ergänzend bietet das  Covid-19-Dashboard eine detaillierte Darstellung nach Landkreis und Bundesland.

Laut Situationsbericht des Robert Koch-Instituts (RKI) liegt die Ansteckungsrate (Reproduktionszahl) mit dem Coronavirus in Deutschland aktuell bei 0,71 (Stand: 5. Mai). Die Reproduktionszahl gibt wieder, wie viele Menschen ein Infizierter im Durchschnitt ansteckt. Bei einem Wert von 1 würde ein Infizierter im Durchschnitt also eine weitere Person anstecken. Die Situationsberichte finden Sie hier.

"Die Zahl der übermittelten Infektionsfälle sinkt weiter", so der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, in der Pressekonferenz am 5. Mai. "Das ist eine sehr gute Nachricht." Wieler wies darauf hin, dass mittlerweile alle Kliniken mit Intensivbetten diese dem neu eingerichteten Intensivregister melden würden. Das ist gut, um die Kapazitäten überblicken zu können. Derzeit seien sie ausreichend. Voraussetzung, damit das so bleibt: Die Infektionen steigen nicht wieder an. "Abstand halten ist der neue Alltag", betont Wieler. "Wir haben uns einen großartigen Erfolg erarbeitet, den sollten wir verteidigen", so der RKI-Präsident.

Weltweite Verbreitung

Weltweit haben sich nach Angaben der Johns Hopkins-Universität (Baltimore, USA) 3.682.824 Menschen in 187 Ländern mit dem Coronavirus infiziert. 254.430 Menschen sind an dem Virus gestorben. Gleichzeitig gelten 1.184.499 Menschen als genesen (Stand: 5. Mai, 08:30 Uhr). Weitere Zahlen finden Sie auf der Seite der Johns Hopkins-Universität.

Weil Covid-19 inzwischen weltweit verbreitet ist und damit in einer unübersehbaren Anzahl von Regionen ein Übertragungsrisiko besteht, verzichtet das  RKI mittlerweile auf die Ausweisung besonders betroffener Gebiete in Deutschland und international.

Quelle: Die Bundesregierung



Dienstag, 05.05.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 192. Seit gestern kamen drei neue Fälle hinzu.

Sieben Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (192) enthalten sind auch die bisher insgesamt 133 aus der Quarantäne entlassenen sowie die drei verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 56 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Dienstag, 05.05.2020 | 10:00 Uhr

Globale Geberkonferenz der EU-Kommission

"Eine Stunde der Hoffnung"

Deutschland wird 525 Millionen Euro für die Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus bereitstellen. Die Corona-Pandemie erfordere eine globale Antwort, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer Geberkonferenz der EU-Kommission.

Deutschland wird 525 Millionen Euro bereitstellen, unter anderem zur Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus. Das hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einer virtuellen Geberkonferenz der EU-Kommission angekündigt. Die EU und viele Partner weltweit haben gemeinsam Geld gesammelt, um die Erforschung und gerechte Verteilung eines Impfstoffs gegen Covid-19 zu finanzieren. Die Konferenz sei "ein Signal der Hoffnung" in dieser schwierigen Stunde für viele Länder, so die Kanzlerin. Die Rede der Kanzlerin  finden Sie hier. 

Eingeladen hatte die EU-Kommission, Bundeskanzlerin Merkel beteiligte sich dabei als Co-Gastgeberin. "Diese Pandemie ist eine globale Herausforderung und daher können wir sie auch nur global besiegen", sagte die Bundeskanzlerin. "Wir müssen flächendeckende Tests für möglichst viele Menschen auf der Welt bereitstellen." Das gemeinsame Ziel sei, möglichst vielen Menschen angesichts einer solchen Pandemie Gesundheit zu ermöglichen.

Quelle: Die Bundesregierung

Dienstag, 05.05.2020 | 07:30 Uhr

Arbeitsmarkt

Kurzarbeitergeld hilft Arbeitnehmern in der Krise

„Das Kurzarbeitergeld sichert Arbeitsplätze und ist ein wirksames Instrument der sozialen Sicherung. Ich bin sehr froh, dass neben den wichtigen Anpassungen auch die Höhe des Kurzarbeitergeldes befristet angehoben wurde. Denn gerade Geringverdiener erhalten dadurch eine höhere finanzielle Sicherheit, um gut durch die Krise zu kommen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute in Mainz, als sie gemeinsam mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Landesarbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und der Vorsitzenden der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Heidrun Schulz, über die aktuellen Änderungen beim Kurzarbeitergeld und die Situation auf dem rheinland-pfälzischen Arbeitsmarkt informierte.

Zu den aktuellen Neuregelungen beim Kurzarbeitergeld gehört auch, dass es nunmehr ausreichend ist, dass 10 Prozent der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen sein müssen, damit ein Unternehmen Kurzarbeit beantragen kann. Zudem kann Kurzarbeitergeld jetzt auch für Beschäftigte in der Zeitarbeit gezahlt werden.

„Dass wir uns aktuell in einem dynamischen Prozess befinden, wird auch dadurch deutlich, dass mit dem Inkrafttreten des Sozialschutz-Paketes ebenfalls eine Anpassung bei den Hinzuverdienstmöglichkeiten während der Kurzarbeit geschaffen wurde. Und selbst hier erfolgte erst kürzlich eine nochmalige Ausweitung. So werden neu aufgenommene Nebentätigkeiten bis zur Höhe des vorherigen Einkommens nicht auf das Kurzarbeitergeld angerechnet. Diese Regelung gilt nun für alle Berufe und nicht nur für systemrelevante Bereiche“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Es werde nun eine Herausforderung sein, diese vielen Neuerungen in der Praxis umzusetzen und die vielen Anträge auf Kurzarbeitergeld möglichst schnell zahlbar zu machen.

„Der deutsche Arbeitsmarkt ist in schwerer See. Aber wir haben einen klaren Kurs und die richtigen Instrumente, um die Krise zu überstehen: Kurzarbeit sichert in Deutschland gerade Millionen Arbeitsplätze. In den USA dagegen haben in den vergangen fünf Wochen über 30 Millionen Menschen ihren Job verloren. Die Entwicklung zeigt: wir können zwar auch in unserem Land nicht für jeden Arbeitsplatz garantieren, aber wir werden um jeden Job kämpfen“, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

„Mir als Arbeitsministerin ist es besonders wichtig, dass möglichst viele Beschäftigte ihren Arbeitsplatz während der Corona-Krise behalten können. Die neuen Regeln helfen, die Angst vor Arbeitsplatzverlust und sozialem Abstieg zu mildern. Wichtig ist mir aber zu betonen, dass wir auch jetzt an unsere Arbeitswelt der Zukunft denken. Wichtig bleibt: Qualifizierung, Digitale Kompetenz, Arbeitnehmerschutz und Sozialpartnerschaft auf Augenhöhe“, betonte Arbeitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler

„Zur Bearbeitung der Anträge auf Kurzarbeitergeld haben wir das Personal in den Agenturen für Arbeit massiv verstärkt. Bisher haben in diesem Bereich 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gearbeitet. Mittlerweile sind es fast 600. Diese Kolleginnen und Kollegen haben sich in kürzester Zeit mittels Webinaren und mit Hilfe der Spezialisten inhaltlich fit gemacht. Sie kommen aus anderen Bereichen, etwa den Arbeitsmarktdienstleistungen aber auch aus der Vermittlung und Berufsberatung. In den Zeiten „vor Corona“ haben wir die Anträge im Regelfall binnen 15 Tagen abgearbeitet. Dieses Versprechen halten wir auch jetzt – trotz der Steigerungen“, so Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit. 

„Die Bundesagentur für Arbeit hat hier eine Mammutaufgabe zu bewältigen. Mein Dank gilt dabei vor allem den Beschäftigten der Bundesagentur für Arbeit, die hier nicht nur Personal umsetzen und einsetzen, sondern auch jede Menge Sonderschichten einlegen müssen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Quelle: Die Landesregierung



Montag, 04.05.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 189. Seit dem vergangenen Donnerstag kamen drei neue Fälle hinzu.

Sechs Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (189) enthalten sind auch die bisher insgesamt 118 aus der Quarantäne entlassenen sowie die drei verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 68 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Montag, 04.05.2020 | 10:00 Uhr

Video-Podcast

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Ein Impfstoff muss allen Menschen zugutekommen
Die Corona-Pandemie kann wegen ihrer weltweiten Ausbreitung nur gemeinsam bekämpft werden. Das sagt Bundeskanzlerin Merkel in ihrem aktuellen Podcast. Deutschland beteiligt sich am 4. Mai an einer internationalen Geber-Videokonferenz, zu der die EU-Kommission eingeladen hat. Dort gehe es darum, "wie wir für alle Menschen auf der Welt Impfstoffe entwickeln, Medikamente und gute Diagnosemöglichkeiten bereitstellen", so Merkel.
zum Video-Podcast

Montag, 04.05.2020 | 08:00 Uhr

Bund-Länder-Beschluss

Gottesdienste sollen wieder möglich sein

Bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie kommt es weiter darauf an, Kontakte zu reduzieren, Hygieneregeln einzuhalten. Zugleich haben sich Bund und Länder auf weitere Öffnungen verständigt. Die nächste Konferenz ist für den 6. Mai geplant.

Gottesdienste und Gebetsveranstaltungen sollen  bundesweit unter Auflagen wieder möglich sein. Darauf haben sich Bund und Länder am Donnerstag verständigt. Auch Spielplätze, Museen, Ausstellungen, Zoos und botanische Gärten sollen unter Auflagen in ganz Deutschland wieder öffnen können. Für die Umsetzung sind die Länder zuständig. Außerdem soll ein etwas größerer Teil der Krankenhauskapazitäten wieder für planbare Operationen freigegeben werden.

Weitere Beratungen am 6. Mai

Es bleibe die große Verantwortung, alles zu tun, damit es keinen Rückfall gebe, betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel nach der Schaltkonferenz mit den Regierungschefinnen und -chefs der Bundesländer. Kontaktbeschränkungen sollen grundsätzlich bis zum 10. Mai bestehen bleiben. Details regeln die Länder. Über weitere Öffnungsschritte wollen Bund und Länder am 6. Mai entscheiden. 

Den Bund-Länder-Beschluss vom Donnerstag im Wortlaut lesen Sie hier PDF, 282 KB, barrierefrei . Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Quelle: Die Bundesregierung



Donnerstag, 30.04.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt weiterhin bei 186. Seit dem vergangenen Freitag kam kein neuer Fall hinzu.

Sechs Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (186) enthalten sind auch die bisher insgesamt 103 aus der Quarantäne entlassenen sowie die drei verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 80 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Donnerstag, 30.04.2020 | 15:00 Uhr

Corona-Bündnis

Corona-Bündnis Rheinland-Pfalz – gemeinsam die Krise bewältigen und Impulse für eine Zukunftsstrategie setzen

Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat im Corona-Bündnis Rheinland-Pfalz über 70 Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden, Organisationen und Institutionen des Landes versammelt, die für die Bewältigung der Pandemie und ihrer Folgen relevant sind und das gesellschaftliche Leben abbilden. „Alle Lebensbereiche sind von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Deswegen ist es mir sehr wichtig, dass wir in einem breiten gesellschaftlichen Bündnis darüber diskutieren, wie wir als Gesellschaft zusammenbleiben“, begründete Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Einberufung des Bündnisses.

„Gemeinsam mit dem Corona-Bündnis entwirft die Landesregierung eine fachübergreifende Zukunftsstrategie für die erfolgreiche Entwicklung des Landes mit Blick auf die Corona-Pandemie“, führten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Staatsminister Dr. Volker Wissing, Staatsministerin Ulrike Höfken sowie Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich des Auftakttreffens des Corona-Bündnisses am 30. April 2020 weiter aus. Aus Gründen des Infektionsschutzes handelte es sich dabei um ein Onlinetreffen, bei dem die Bündnispartner per Videoschalte miteinander verbunden waren.

An der Auftaktveranstaltung teilgenommen haben neben allen Ressorts der Landesregierung Verbände, Organisationen und Institutionen wie Arbeitgeberverband, Gewerkschaften, Kammern sowie kommunale, religiöse, soziale und kulturelle Einrichtungen.

„Um die Folgen der Corona-Pandemie gut zu bewältigen, müssen wir die Herausforderungen in den unterschiedlichen Lebensbereichen und die unterschiedlichen Bedürfnisse der verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen kennen. Das breite Spektrum des Corona-Bündnisses kann so auch helfen, die Akzeptanz für die getroffenen Entscheidungen zu erhöhen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Ziel der von mir geführten Landesregierung ist es, Wertschöpfung, Beschäftigung und sozialen Zusammenhalt auch künftig in Rheinland-Pfalz zu sichern. Das Corona-Bündnis gibt wichtige Impulse, wie wir die Daseinsvorsorge und die soziale, kulturelle und digitale Infrastruktur in unserem Land stärken können. Wir wollen in Rheinland-Pfalz die Corona-Krise solidarisch bewältigen, deswegen gilt unser Augenmerk besonders denjenigen, die sozialen Härten ausgesetzt oder besonders schutzbedürftig sind. Wir wollen aber auch heute schon darüber beraten, welche Konjunkturmaßnahmen hilfreich sein könnten. Es ist mir ein besonderes Anliegen, hier zu nachhaltigen und ökologisch verantwortlichen Lösungen zu kommen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Wir müssen den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf eine neue Basis stellen. Wachstum und daraus resultierender Wohlstand werden weniger. Es gilt, einen neuen Konsens und die richtige Balance zu finden aus einem leistungsfähigen Sozialstaat einerseits und einer gerechten Steuer- und Abgabenlast für Bürger und Unternehmen andererseits“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing. „Unsere Wirtschaftshilfen folgen dieser Balance, indem sie einerseits den Unternehmen mit Liquidität durch die Krise helfen und gleichzeitig die Handlungsfähigkeit des Staates bewahren – sowohl für sozialstaatliche Aufgaben als auch für weitere Hilfen während der Krise“, sagte Wissing. „Die Grundlage für einen starken Sozialstaat wird immer auch eine starke Wirtschaft sein, die Arbeitsplätze zur Verfügung stellt und Innovationen vorantreibt, die uns dabei helfen werden, nach der Krise wieder Fahrt auf zu nehmen.“

„Wir sind in der Verantwortung, gemeinsam nachhaltige Antworten auf die Krisen unserer Zeit zu finden. Deshalb ist der heutige Austausch mit den verschiedensten Institutionen wichtig, da eine erfolgreiche Zukunftsstrategie von einem breiten Bündnis getragen werden muss. Mit Blick in die Zukunft und auf die aktuelle Klimaerhitzung gilt es jetzt, die Förderungen für den konjunkturellen Aufschwung mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu verbinden und als modernes, innovatives Land die damit verbundenen Möglichkeiten für Einkommen und Arbeitsplätze zu nutzen“, führte Umweltministerin Ulrike Höfken aus.

„Eine gemeinsame Strategie muss die Notwendigkeiten des Infektionsschutzes und den Wunsch nach Normalität immer wieder austarieren, voraussichtlich über viele Monate“, so Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Wir haben gemeinsam mit den Partnern in Gesundheit und Pflege bereits viel erreicht, um die Infektionen zu bremsen und Betroffene gut zu behandeln. So haben wir insbesondere die Behandlungskapazitäten erhöht und den Schutz von Risikogruppen organisiert, schaffen zentral Beatmungsgeräte und Schutzmaterial an, bauen die Nachverfolgung aus und einiges mehr. Dennoch lautet das oberste Gebot nach wie vor, die Kapazitäten des Gesundheitssystems nicht zu überlasten und allen COVID-19-Erkankten auch zukünftig die notwendige Behandlung zu ermöglichen. Dabei liegt die Belastungsgrenze des Gesundheitswesens nicht nur bei der Zahl der Beatmungsgeräte – sondern vor allem auch bei dem, was die im Gesundheitswesen tätigen Menschen auf die Dauer leisten und aushalten können. Aufgrund all dessen brauchen wir Zusammenhalt und Ausgleich, und das Corona-Bündnis ist genau die richtige Plattform, um die richtige Balance zu finden und den Weg dann auch gemeinsam zu gehen.“

Bei dem ersten Treffen des Corona-Bündnisses Rheinland-Pfalz wurde ein fachübergreifender Austausch geschaffen, um die mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie auch aus Perspektive der Verbände und Institutionen in den Blick zu nehmen, und um Antworten hierauf gemeinsam mit ihnen aktiv zu gestalten. Das Auftakttreffen am Donnerstag, den 30. April 2020, lag bewusst in zeitlicher Nähe zur Telefonkonferenz der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten mit der Bundeskanzlerin. Das Bündnistreffen diente auch dazu, alle Bündnispartner und -partnerinnen miteinander zu vernetzen und sich gegenseitig auf den aktuellsten Stand zu bringen.

Quelle: Die Landesregierung



Mittwoch, 29.04.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt weiterhin bei 186. Seit dem vergangenen Freitag kam kein neuer Fall hinzu.

Sieben Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (186) enthalten sind auch die bisher insgesamt 98 aus der Quarantäne entlassenen sowie die drei verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 85 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Mittwoch, 29.04.2020 | 16:15 Uhr

Hinweise und Warnmeldungen

Warn-App NINA ab sofort mit Corona-Informationen

Heute ist eine neue Version der NINA-Warn-App gestartet. Die aktuellste Version 3.1. bietet einen vollkommen neuen Informationsbereich zur Corona-Pandemie. Er umfasst Basisinformationen und aktuelle Nachrichten.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat seine "Notfall-Informations- und Nachrichten-App" (kurz NINA) ausgebaut und mit Informationen rund um das Thema Corona ergänzt. Damit reagiert das BBK auf das andauernde Bedürfnis nach umfassenden und aktuellen Informationen im Zusammenhang mit dem Coronavirus und der dadurch ausgelösten Pandemie.

Wie sind die aktuellen Regelungen etwa zu Kontakten und Reisen? Was tun bei Corona-Verdacht? Wer regelt was im Staat bei Corona? Wer hilft, wenn die familiäre Situation wegen Quarantäne immer schwieriger wird? Bei diesen Fragen will NINA weiterhelfen. "Wir wollen die Menschen in ihrer Freizeit, bei der Arbeit oder auf dem Schulweg ohne Zeitverzug erreichen. Mit der Warn-App NINA haben künftig bis zu 40 Millionen Bürgerinnen und Bürger die Chance auf aktuelle und zuverlässige Informationen", sagte Bundesinnenminister Seehofer. Das neue Informations-Angebot von NINA ist nicht identisch mit der sogenannten Tracing-App, die derzeit im Auftrag der Bundesregierung entwickelt wird.

NINA in der neuen Version 3.1 steht ab sofort für die Betriebssysteme iOS und Android bereit. Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Warn-App NINA hat derzeit rund sieben Millionen Nutzerinnen und Nutzer. Sie startete 2015 als mobiler Kanal für Warnmeldungen über aktuelle Gefahrenlagen wie die Ausbreitung von Gefahrstoffen oder Großbrände. Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und Hochwasserinformationen der zuständigen Stellen der Bundesländer sind in die App integriert. Über das NINA-Element "Mobile Warnsystem" (MoWaS) schicken auch alle Lagezentren der Länder und viele Leitstellen von Städten und Kommunen, zum Beispiel Feuerwehren, aktuelle Meldungen.

Mittwoch, 29.04.2020 | 15:00 Uhr

Regierungserklärung

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Gemeinsam meistert Rheinland-Pfalz die Corona-Krise

„Der Gesundheitsschutz der Menschen steht für die Landesregierung nach wie vor an erster Stelle. Nur dieses hohe Gut rechtfertigt die massiven Eingriffe in die Grundrechte, in das wirtschaftliche und soziale Leben“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in ihrer Regierungserklärung zur Corona-Pandemie am Mittwoch vor dem rheinland-pfälzischen Landtag.

Für die Art und Weise, wie die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen mit der unbekannten Situation umgehen, danke ich sehr herzlich.“ Niemand könne vorhersagen, wie sich das Infektionsgeschehen weiterentwickle.

Die Ministerpräsidentin betonte erneut, wie wichtig es weiterhin sei, Abstand zu halten, die Hygieneregeln zu beachten sowie Masken zu tragen. „Ich schütze dich – du schützt mich“ – besser als mit unserem Motto kann man nicht ausdrücken, dass wir nur gemeinsam, nur durch solidarisches Verhalten die Pandemie eindämmen können“, so die Ministerpräsidentin.

„Führungsstärke besteht in diesen Wochen in dem Mut, Entscheidungen zu treffen, sie immer wieder auf ihre Konsequenzen hin zu überprüfen und wenn nötig auch zu korrigieren“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Weil neue Gefahren erst mit Verzögerung erkennbar seien, müsse jede Lockerung vorsichtig angegangen und das Infektionsgeschehen im Blick behalten werden.

Dies gelte für alle Schritte, die in Rheinland-Pfalz geplant seien: von der Möglichkeit, Gottesdienste zu feiern über die Öffnung der Friseurgeschäfte bis hin zu den Lösungen für Geschäfte des Einzelhandels.

„Uns ist auch bewusst, dass die Gastronomie dringend eine Perspektive braucht. Wir wollen zudem auch die Familien entlasten und mehr Spielräume für Kinder eröffnen,“ sagte die Ministerpräsidentin. Deshalb werde sie die Themen Spielplätze und Außengastronomie am Donnerstag im Kreise der Kollegen und Kolleginnen Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin ansprechen und für die gemeinsame Schalte am 6. Mai auf die Tagesordnung setzen lassen.

Im Einzelnen angepasste, länder- und regionalspezifische Regelungen machten aufgrund der unterschiedlichen Betroffenheit der Bundesländer und regional unterschiedlicher Fallzahlen Sinn, wobei sie im Grundsatz auf ein gemeinsames Vorgehen von Bund und Ländern setze.

Die Landesregierung stehe in engem Austausch mit Bund und Ländern, mit den Kommunen, der Wissenschaft, den Sozialpartnern und der Zivilgesellschaft, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie verwies auch auf das aus Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft und des Gesundheitswesens bestehende „Expertenteam Corona“, das die Landesregierung berate, und auf das neue „Corona-Bündnis Rheinland-Pfalz“, zu dem sie für den 30. April eingeladen habe.

„Wir setzen nicht nur allein auf die wissenschaftliche Expertise, sondern genauso auf die Einschätzungen unserer Partner und Partnerinnen aus der Gesellschaft. Demokratie lebt von der gemeinsamen Verantwortung für unser Land – gerade in Corona-Zeiten“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„In der Krise merken wir ganz deutlich, wie wichtig Zusammenhalt und Solidarität für ein gutes Leben und ein starkes Land sind. Ich bin fest davon überzeugt: Wir in Rheinland-Pfalz meistern gemeinsam die Corona-Krise“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer abschließend.

Quelle: Die Landesregierung



Dienstag, 28.04.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt weiterhin bei 186. Seit dem vergangenen Freitag kam kein neuer Fall hinzu.

Neun Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (186) enthalten sind auch die bisher insgesamt 94 aus der Quarantäne entlassenen sowie die drei verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 89 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts. Erstmals seit Auftreten des Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach sind demnach mehr Menschen, bei denen das Virus nachgewiesen war,  aus der Quarantäne entlassen als weiterhin in der Betreuung des Gesundheitsamtes.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Dienstag, 28.04.2020 | 08:00 Uhr

Eine Übersicht

Maßnahmen der Bundesregierung zur Bewältigung der Corona-Pandemie

Insgesamt 22 Seiten umfasst das Papier, in dem die wichtigsten Maßnahmen dargestellt sind, die die Bundesregierung und der Deutsche Bundestag bisher zur Eindämmung der Pandemie ergriffen haben. Die schnelle und reibungslose Zusammenarbeit ist einzigartig in der deutschen Nachkriegsgeschichte. Anbei die Maßnahmen im Überblick.

Die Corona-Pandemie und die von der Bundesregierung und dem Deutschen Bundestag beschlossenen Maßnahmen wirken sich auf nahezu alle Lebensbereiche aus. Der Bundesregierung ist es deshalb sehr wichtig, möglichst alle Betroffenen in den Blick zu nehmen. Eine Übersicht der Maßnahmen finden Sie hier PDF, 205 KB, barrierefrei .

Die Bundesregierung verfolgt mit ihrem Handeln drei Ziele:

  1. Gesundheit schützen und Leistungsfähigkeit des Gesundheitssystems bewahren.
  2. Folgen für Bürgerinnen und Bürger, Beschäftigte und Unternehmen abfedern.
  3. Pandemie in internationaler Zusammenarbeit bewältigen.

Die beschlossenen Maßnahmen werden regelmäßig durch die Bundesregierung und die Länder daraufhin überprüft, ob sie weiter notwendig und verhältnismäßig oder ob Anpassungen erforderlich sind. Bei der Antwort auf diese Frage wird sorgfältig abgewogen, welche Maßnahmen die Ausbreitung des Virus wirksam verhindern und welche sozialen und wirtschaftlichen Folgekosten damit jeweils verbunden sind.

Quelle: Die Bundesregierung



Montag, 27.04.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 186. Dies entspricht keiner Veränderung seit dem vergangenen Freitag.

Zwölf Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (186) enthalten sind auch die bisher insgesamt 87 aus der Quarantäne entlassenen sowie die drei verstorbenen Personen.

Aktuell stehen 96 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Montag, 27.04.2020 | 07:15 Uhr

Video-Podcast

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Merkel fordert europäischen Zusammenhalt in Corona-Zeiten
Die Corona-Pandemie stelle alle EU-Mitgliedsstaaten vor eine "gewaltige Herausforderung", sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel in ihrem aktuellen Video-Podcast. Jetzt komme es darauf an, "zu zeigen, dass wir zusammengehören, dass wir die Schäden, die wirtschaftlichen Folgen dieser Krise aufarbeiten werden und dass wir alles erreichen wollen, damit Europa in dieser Situation zusammenwächst".
zum Video-Podcast



Freitag, 24.04.2020 | 13:30 Uhr

Aufruf

Trotz Corona-Lockerungen: OB Kaster-Meurer bittet weiterhin um Disziplin

Seit dieser Woche sind die Corona-Beschränkungen landesweit gelockert, auch viele Geschäfte in Bad Kreuznach haben unter Sicherheits- und Hygieneauflagen wieder geöffnet. Obwohl die verschiedenen Regelungen Wirkung zeigen und sich die Infektionszahlen in der Region stabilisieren, bittet Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer die Bürgerinnen und Bürger weiterhin um Disziplin.

„Auch, wenn sich die Innenstadt wieder langsam mit Menschen füllt, können wir wahrscheinlich noch auf längere Sicht nicht zur Normalität zurückkehren, so schwer die Einschränkungen für jeden von uns sein mögen. Ich appelliere daher an Sie, sich beim Einkaufen, in der ab Montag wieder geöffneten Stadtbibliothek und überall im öffentlichen Raum, wo sich Menschen begegnen, an die Abstandsregelung und die Hygienevorschriften zu halten“, so die Oberbürgermeisterin.

Alle Bad Kreuznacher sollen ab Montag der landesweiten Maskenpflicht in Geschäften und im öffentlichen Nahverkehr nachkommen. Die Stadtverwaltung geht mit gutem Beispiel voran und wird für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das Tragen einer Maske auf den Gängen, Fluren und öffentlichen Flächen der Verwaltungsgebäude einführen. Zugleich betont Kaster-Meurer aber auch, sich nicht nur auf den Mund-Nasen-Schutz zu verlassen, sondern weiterhin Abstand zu halten und sich regelmäßig die Hände zu waschen.

„Diese Krise fordert uns alle sehr, ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir sie mit der Mithilfe aller bald bewältigen können.“

Freitag, 24.04.2020 | 09:30 Uhr

Regierungserklärung

"Lassen Sie uns jetzt das Erreichte nicht verspielen"

Es sei gemeinsam gelungen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, betonte Bundeskanzlerin Merkel vor dem Bundestag. Zugleich mahnte sie vor zu schnellen Lockerung der Corona-Maßnahmen. "Wir bewegen uns auf dünnem Eis", sagte Merkel. Bei der Bekämpfung der Pandemie und ihrer Folgen sei mehr denn je europäische Solidarität gefordert.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung um Verständnis für die anhaltenden Einschränkungen in der Coronavirus-Pandemie geworben: "Wir leben nicht in der Endphase der Pandemie, sondern immer noch an ihrem Anfang", sagte Merkel am Donnerstag vor dem Deutschen Bundestag.

Wie man verhindere, dass das Virus das Gesundheitssystem überwältige und unzähligen Menschen das Leben koste, werde für lange Zeit die zentrale Frage der Politik in Deutschland und Europa sein. Durch die Maßnahmen der vergangenen Wochen sei ein wichtiges Ziel erreicht worden: "Unser Gesundheitssystem hält der Bewährungsprobe bisher stand."

Schwere Entscheidungen

Ihr sei bewusst, wie belastend die Einschränkungen für jeden indivduell, aber auch für die Gesellschaft als Ganzes seien. Diese Pandemie sei eine "demokratische Zumutung" und schränke das ein, "was unsere existenziellen Rechte und Bedürfnisse sind", sagte Merkel.
Eine solche Situation sei nur erträglich, wenn die Gründe für die Einschränkungen transparent und nachvollziehbar seien und wenn Kritik und Widerspruch nicht nur erlaubt, sondern eingefordert und angehört würden. Kaum eine Entscheidung sei ihr in ihrer Amtszeit so schwergefallen wie die Einschränkung der persönlichen Freiheitsrechte, sagte Merkel.

Belastende Situation in den Pflegeheimen

Ganz besonders belaste sie die Isolation und Einsamkeit der Menschen in Pflege- und Altenheimen. Es sei "grausam", wenn außer der Pflegekraft niemand da sein könne. "Diese 80-, 90-Jährigen haben unser Land aufgebaut. Den Wohlstand, in dem wir leben, haben sie begründet", sagte Merkel und fügte an: "Wir kämpfen den Kampf gegen das Virus auch für sie."
Durch Zusammenhalt sei gemeinsam erreicht worden, "dass sich das Virus auf seinem Weg durch Deutschland und Europa immerhin verlangsamt hat", sagte Merkel im Bundestag. Das sei nur mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger möglich, die "mit Herz und Vernunft etwas für ihre Mitmenschen tun", betonte die Kanzlerin. "Mich macht das unendlich dankbar", so Merkel.
Die Kanzlerin betonte, sie stimme den Beschlüssen von Bund und Ländern über Auflagen und erste Lockerungen im Alltagsleben vorbehaltlos zu. "Doch ihre Umsetzung seither bereitet mir Sorgen". Das Vorgehen wirke mitunter "sehr forsch, um nicht zu sagen: zu forsch". Diese Aussage ändere gleichzeitig "kein Jota" daran, dass sie die Kompetenzen der Länder in der föderalen Ordnung des Grundgesetzes "auch beim Infektionsschutzgesetz aus voller Überzeugung achte", fügte Merkel hinzu. "Lassen Sie uns jetzt das Erreichte nicht verspielen und einen Rückschlag riskieren", appellierte die Kanzlerin. Wir müssten "klug und vorsichtig" handeln.
Die neuesten Zahlen des Robert-Instituts zeigten in die richtige Richtung, so Merkel. Dennoch bewegten wir uns aber "auf dünnem Eis, man kann auch sagen: auf dünnstem Eis". Die Situation sei trügerisch. Noch sei Deutschland nicht über den Berg, appellierte Merkel. "Das ist eine Langstrecke, bei der uns nicht zu früh die Kraft und die Luft ausgehen dürfen."
Letztendlich helfe nur ein Impfstoff, um die Pandemie zu beenden, so Merkel. Solange der noch nicht entwickelt sei, sei es ihre Pflicht zu mahmen und nicht auf das "Prinzip Hoffnung" zu setzen. Die Bundesregierung fördere die Entwicklung eines Impfstoffes finanziell mit einem großen Beitrag für ein neues nationales Forschungsnetzwerk.

Virus nur international zu bekämpfen

Die Bundesregierung unterstütze die Weltgesundheitsorganisation WHO in ihrem Mandat, betonte die Kanzlerin. Ein Virus, das sich in allen Staaten ausbreitet, könne nur international bekämpft werden: in der EU, G20 und in Zusammenarbeit mit den afrikanischen Staaten.
Merkel unterstrich, wie wichtig europäische Solidarität bei der Überwindung der Pandemie sei: Wir seien eine Schicksalsgemeinschaft, die füreinander einstehe – gerade bei unverschuldeter Not. "Deutschland kann es auf Dauer nur gut gehen, wenn es auch Europa gut geht", betonte die Kanzlerin.

EU-Rettungspaket schnell umsetzen

Die Kanzlerin drang auf den schnellen Einsatz der EU-Hilfen für die besonders vom Coronavirus betroffenen Staaten. "Diese Pandemie trifft alle, aber nicht alle gleich", sagte sie. Es sei die Aufgabe zu zeigen, "wer wir als Europa sein wollen." Sie hoffe, dass die Mittel bereits ab dem 1. Juni verfügbar seien, sagte sie mit Blick auf das bereits beschlossene Wirtschaftspaket im Volumen von mehr als 500 Milliarden Euro.
Zudem sprach sich Merkel für ein europäisches Konjunkturprogramm für die nächsten zwei Jahre aus: "Wir sollten bereit sein", so die Kanzlerin, "im Geiste der Solidarität über einen begrenzten Zeitraum hinweg ganz andere, das heißt deutlich höhere Beiträge zum europäischen Haushalt zu leisten", damit sich alle Mitgliedstaaten erholen könnten.
Forderungen nach der Vergemeinschaftung von Schulden, so genannte Corona-Bonds, seien dagegen nicht hilfreich. Schon deshalb, weil alle nationalen Parlamente darüber entscheiden müssten, einen Teil des Budgetrechts auf europäische Ebene zu verlagern. Dies sei ein zeitraubender Prozess - doch jetzt gehe es darum "schnell zu helfen und schnell Instrumente in der Hand zu haben, die die Folgen der Krise lindern können".


Gemeinsam geschafft, dass sich das Virus verlangsamt hat


Die Coronavirus-Pandemie sei eine große Bewährungsprobe, betonte Kanzlerin Merkel in ihrer Regierungserklärung im Bundestag. Gemeinsam habe man erreicht, dass sich die Ausbreitung des Virus verlangsamt habe. Gleichzeitig mahnte Merkel: "Lassen Sie uns jetzt das Erreichte nicht verspielen". Für die Überwindung der Pandemie sei Solidarität in Europa besonders wichtig.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung auf die ersten Erfolge bei der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie verwiesen: Durch Zusammenhalt sei es gemeinsam geschafft worden, "dass sich das Virus auf seinem Weg durch Deutschland und Europa immerhin verlangsamt hat", sagte Merkel im Bundestag. Das sei nur mit Hilfe der Bürgerinnen und Bürger möglich, die "mit Herz und Vernunft etwas für ihre Mitmenschen tun", betonte die Kanzlerin. "Mich macht das unendlich dankbar", so Merkel.

Gesundheitssystem hält bisher stand

Deutschland stehe zwar noch immer am Anfang der Pandemie, sagte die Kanzlerin. "Aber gemeinsam, davon bin ich nach diesen ersten Wochen der Pandemie überzeugt, wird es uns gelingen, diese gigantische Herausforderung zu meistern." Merkel betonte, durch die Einschränkungen der vergangenen Wochen sei ein wichtiges Ziel erreicht worden: "Unser Gesundheitssystem hält der Bewährungsprobe bisher stand." Doch es sei weiter wichtig, dizipliniert zu bleiben, um die Coronavirus-Pandemie effektiv bekämpfen zu können. "Lassen Sie uns jetzt das Erreichte nicht verspielen", appellierte Merkel.

Merkel unterstrich, wie wichtig europäische Solidarität bei der Überwindung der Pandemie sei: Dabei gehe es jetzt vor allem darum, "schnell zu handeln". Deutschland werde an einem europäischen Konjunktur-Programm mitarbeiten, das den nötigen Aufschwung unterstützen könne, so die Kanzlerin.

Weiteres zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin lesen Sie hier.

Quelle: Die Bundesregierung



Donnerstag, 23.04.2020 | 16:30 Uhr

Impfstoff gegen Covid-19

Erste klinische Prüfung kann beginnen

Mit der Genehmigung des Paul-Ehrlich-Instituts kann die erste klinische Prüfung eines Impfstoffs gegen Covid-19 in Deutschland starten. Gesundheitsminister Spahn nennt dies "ein gutes Signal".

Deutschland kann mit der ersten klinischen Prüfung für einen Impfstoff beginnen. Dazu hat das Paul-Ehrlich-Institut am Mittwoch dem Mainzer Unternehmen BioNTech die Genehmigung erteilt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn nannte es "ein gutes Signal", dass die Impfstoffentwicklung so weit sei, dass man mit den ersten Studien beginnen könne.

Gleichzeitig mahnte er, dass es noch Monate dauern werde, bis ein Impfstoff "auserprobt und auserforscht zur Verfügung stehen kann". Die erste von drei Prüfungen des Impfstoffs wird an 200 freiwilligen gesunden Probanden zwischen 18 und 55 Jahren erfolgen.

Das Pressestatement des Gesundheitsministers hören Sie hier.

Quelle: Die Bundesregierung

Donnerstag, 23.04.2020 | 16:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 183. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um zwei innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Vierzehn Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (183) enthalten sind auch die bisher insgesamt 84 aus der Quarantäne entlassenen Personen sowie zwei verstorbene Personen. Aktuell stehen 97 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Donnerstag, 23.04.2020 | 13:00 Uhr

Alltagsmasken

Schutz in Bussen, Bahnen und beim Einkaufen

Mittlerweile sehen alle Bundesländern eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken vor - in öffentlichen Verkehrsmitteln und zumeist auch in Geschäften. Bund und Länder empfehlen die sogenannten Alltagsmasken generell dringend. Sie können das Risiko von Infektionen verringern.

Auch in Zeiten weitgehender Kontaktbeschränkungen müssen Menschen den Weg zur Arbeit zurücklegen und einkaufen gehen. Was tun, wenn es schwierig wird, den geltenden Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten? Nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts kann das Tragen sogenannter nicht-medizinischer Alltagsmasken oder Community-Masken das Risiko von Infektionen reduzieren. Insbesondere schützen sie andere, wenn der Träger mit dem Coronavirus infiziert sein sollte. 

Bund und Länder empfehlen daher dringend, Schutzmasken zu tragen - vor allem im öffentlichen Personennahverkehr und beim Einkauf im Einzelhandel. (Den  Bund-Länder-Beschluss PDF, 90 KB, barrierefrei  lesen Sie hier im Detail.) Eine bundesweite Pflicht zum Tragen von Schutzmasken gibt es vorerst nicht. Jedoch haben sich mittlerweile alle Bundesländer eine Pflicht zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen entschieden. Dennoch ist es weiterhin wichtig, in der aktuellen Situation verstärkt Verhaltens- und Hygieneregeln zu befolgen.

Einen Überblick über die regionalen Regelungen zum Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen finden Sie bei den jeweiligen Ländern.

Allgemeine Hygieneregeln

Ob mit oder ohne Alltagsmaske: Wichtig ist immer, Abstand zu halten. In der Öffentlichkeit gilt wie bisher ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Bürgerinnen und Bürgern. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt, den Weg zur Arbeit nicht mit Bus und Bahn zurückzulegen. Wer darauf angewiesen ist, sollte die geltenden Hygieneregeln noch bewusster beachten:

  • Waschen Sie sich regelmäßig und gründlich die Hände.
  • Husten und niesen Sie in die Armbeuge oder ein Papiertaschentuch.
  • Vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren.

Persönliche Verhaltensregeln

Zusätzlichen Schutz bieten persönliche Verhaltensmaßnahmen, die jeder Fahrgast in eigener Verantwortung ergreifen kann, um sich selbst und andere vor einer Infektion zu schützen. Auch hier ist es vor allem wichtig, Abstand zu halten: beim Ein- und Aussteigen und bei der Auswahl des Sitzplatzes. Auch sollte auf unnötige Fahrten verzichtet und die Hauptverkehrszeit gemieden werden.

Quelle: Die Bundesregierung

Donnerstag, 23.04.2020 |  08:30 Uhr

Schutz im ÖPNV und beim Einkauf

Länder und Kommunen setzen auf Alltagsmasken

Alle Bundesländer haben das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in öffentlichen Verkehrsmitteln und zumeist auch beim Einkaufen zur Pflicht gemacht oder haben dies für die nächsten Tage angekündigt. Generell gilt eine dringende Trage-Empfehlung von Bund und Ländern.

Eine bundesweite Pflicht gibt es aktuell nicht, aber eine klare Empfehlung: Bürgerinnen und Bürger sollten vor allem im Öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Die Bundesländer haben mittlerweile auch verpflichtende Regelungen beschlossen. Einen Überblick über die regionalen Regelungen finden Sie bei den jeweiligen Ländern.

Das Tragen sogenannter nicht-medizinischer Alltagsmasken kann nach den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) das Risiko von Infektionen reduzieren. Insbesondere schützen sie andere, wenn der Träger mit dem Coronavirus infiziert sein sollte. Dennoch gelte die Mund-Nase-Bedeckung nur als zusätzlicher Schutz und ersetze nicht andere Maßnahmen, betont das RKI. Bundesgesundheitsminister Spahn sagte, er rechne noch "über Monate" mit der Beibehaltung der Abstandsregeln. "Bis es einen Impfstoff gibt, werden wir miteinander und aufeinander aufpassen müssen."

Hinweise zum richtigen Gebrauch von Alltagsmasken gibt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in einem Video.

Quelle: Die Bundesregierung



Mittwoch, 22.04.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 181. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um vier innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

Fünfzehn Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (181) enthalten sind auch die bisher insgesamt 76 aus der Quarantäne entlassenen Personen sowie zwei verstorbene Personen. Aktuell stehen 103 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Mittwoch, 22.04.2020 | 15:30 Uhr

Städtische Kitas

Städtische Kitas weiten Notbetreuung aus – Angebot richtet sich auch an Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit und unterstützungsbedürftige Kinder

Nach der beschlossenen Lockerung der Corona-Beschränkungen durch Bund und Länder haben die städtischen Kindertagesstätten ihre Notbetreuung ausgeweitet. Eltern ohne Betreuungsmöglichkeit zuhause können sich seit Montag an die Kita wenden, die ihr Kind besucht, und einen Platz anfragen. Das städtische Amt für Kinder und Jugend folgt damit den Vorgaben und Empfehlungen des Landesjugendamts.

In dem aktuellen Schreiben des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung vom 17. April heißt es weiter, dass die Eltern nach wie vor angehalten sind, selbst die Betreuung zu organisieren. Ist dies nicht möglich, können sie nun unabhängig vom Beruf eines oder beider Elternteile eine Notbetreuung in Anspruch nehmen. Ferner sollen auch Kinder mit speziellem Unterstützungsbedarf, etwa wegen besonderer familiärer Gegebenheiten, einen Platz in der Notfallbetreuung erhalten. Um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten, ist die Gruppengröße auf maximal zehn Kinder zu begrenzen.

Die Kontakte aller Kitas in Bad Kreuznach sind unter www.bad-kreuznach.de/familie-bildung-soziales/kindertagesstaetten/ zu finden.

Mittwoch, 22.04.2020 | 12:00 Uhr

Quellen hinterfragen

Gerade in sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten verbreiten sich zahlreiche Desinformationen und Mythen rund um das Coronavirus. Als Leiter der Strategischen Kommunikation im Europäischen Auswärtigen Dienst nimmt Lutz Güllner eine Schlüsselposition im Kampf gegen Fake News ein. In "Corona aktuell - der Podcast der Bundesregierung" spricht er darüber, wie gefährlich Falschinformationen sind, wer hinter der Irreführung steckt und wie man sie erkennen kann.

Zum Podcast "Corona Aktuell"

Quelle: Die Bundesregierung

Mittwoch, 22.04.2020 | 09:00 Uhr

Lockerungen der Corona-Vorschriften: Läden dürfen wieder öffnen


Dienstag, 14.04.2020 | 15:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 151. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen über das Osterwochenende seit dem 09.04.2020, 14.30 Uhr, um vier.

Zehn Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (151) enthalten sind auch die bisher insgesamt 46 aus der Quarantäne entlassenen Personen sowie eine verstorbene Person. Aktuell stehen 104 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Gemeinden in denen bisher das Coronavirus nachgewiesen wurde (in den kursiv dargestellten Gemeinden sind keine nachgewiesenen Fälle mehr in der Betreuung des Gesundheitsamtes):

Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Breitenheim (neu), Bockenau, Boos, Braunweiler, Bretzenheim, Daxweiler, Frei-Laubersheim, Fürfeld, Gutenberg, Hackenheim, Hallgarten, Hargesheim, Hennweiler, Hergenfeld, Hochstätten / Pfalz, Hüffelsheim, Kirn, Langenlonsheim, Mandel, Meddersheim, Meisenheim, Monzingen, Norheim, Oberstreit, Otzweiler, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Roth/Hunsrück, Rüdesheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Tiefenthal, Volxheim, Waldböckelheim, Wallhausen, Warmsroth, Weinsheim und Windesheim.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Dienstag, 14.04.2020 | 11:00 Uhr

Fallzahlen

In Deutschland haben sich laut Robert Koch-Institut (RKI) 125.098 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 14. April, 0 Uhr). Das sind 2.082 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 170 auf 2.969. Als genesen gelten 68.200 Menschen, das sind 3.600 mehr als am Vortag. Eine Übersicht der Fallzahlen finden Sie hier. Ergänzend bietet das  COVID-19-Dashboard eine detaillierte Darstellung nach Landkreis und Bundesland.

Weltweit haben sich nach Angaben der Johns Hopkins-Universität (Baltimore, USA) 1.920.918 Menschen in 185 Ländern mit dem Coronavirus infiziert. 119.686 Menschen sind an dem Virus gestorben. Gleichzeitig sind 453.289 Menschen genesen (Stand: 14. April, 7:51 Uhr). Weitere Zahlen finden Sie auf der Seite der Johns Hopkins-Universität.

Quelle: Die Bundesregierung

Dienstag, 14.04.2020 | 09:00 Uhr

Anlass zu vorsichtiger Hoffnung

Bundeskanzlerin Merkel hat die Bürgerinnen und Bürger vor dem Osterfest aufgerufen, in ihren Bemühungen gegen die Ausbreitung des Coronavirus nicht nachzulassen. Die neuesten Zahlen würden Anlass zu vorsichtiger Hoffnung geben. Aber es sei wichtig, jetzt nicht leichtsinnig zu sein, sich nicht in Sicherheit zu wiegen - "denn wir können sehr schnell das zerstören, was wir erreicht haben".

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich nach der Sitzung des sogenannten Corona-Kabinetts am Donnerstagnachmittag zur aktuellen Situation geäußert. "Die neuesten Entwicklungen der Zahlen über die Ausbreitung des Virus geben Anlass zu vorsichtiger Hoffnung", sagte sie bei einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt. "Der Anstieg flacht sich leicht ab und die Zahl der aktuell Infizierten geht ein wenig zurück."

Die Kanzlerin richtete ihren Appell an alle Bürgerinnen und Bürger, sich weiter konsequent an die derzeit geltenden Regeln und Einschränkungen zu halten. "Wir haben in den letzten Wochen gemeinsam viel Kraft bewiesen. Jetzt kommt es gerade vor diesem Osterwochenende darauf an, darin nicht nachzulassen", sagte Merkel. Dann könne es gelingen, das Land gegen das Virus zu verteidigen und diese schwere Prüfung zu bestehen.

Ein Video des Statements von Kanzlerin Merkel sehen Sie hier.

Quelle: Die Bundesregierung



Donnerstag, 09.04.2020 | 16:00 Uhr

Auch zu Ostern gilt: Kontakte zu anderen Menschen sind auf ein Minimum zu begrenzen. Die Bundesregierung rät daher dringend von privaten Reisen, Besuchen und Ausflügen ab - das gilt auch für den Tagesausflug zu den Verwandten. Bitte beachten und informieren Sie sich über die Regelungen für Ihr Bundesland.

Reisen über die Ostertage

Grundsätzlich wird darum gebeten, nicht zwingend notwendige Reisen unbedingt zu unterlassen. Das betrifft auch Camping-Ausflüge. 

Deutsche Staatsangehörige dürfen nach wie vor nach Deutschland einreisen. Unabhängig von der Staatsbürgerschaft kann eine Einreise auch mit "dringenden Gründen" gestattet werden. Die Einschätzung, inwieweit ein dringender Grund für eine Privatreise gegeben ist, liegt im pflichtgemäßen Ermessen der Beamten vor Ort. Zum Beispiel kann durch den Nachweis einer Eheurkunde oder einer eingetragenen Lebenspartnerschaft ein "dringender" Grund begründet werden. 

Für Reisende, die nach einem mehrtägigen Aufenthalt im Ausland nach Deutschland einreisen, wird künftig eine zweiwöchige verbindliche Quarantäne angeordnet werden. Hierzu wurden zwischen Bund und Ländern einheitliche Kriterien abgestimmt.

Ausflüge im Inland

Auch auf überregionale tagestouristische Ausflüge ist zu verzichten. Ob das auch für den Ausflug zum See oder in die Berge gilt, entnehmen Sie den Bestimmungen Ihres jeweiligen Bundeslandes beziehungsweise Ihrer Kommune. Die örtlichen Behörden und die Polizei werden die Einhaltung der aktuellen Regeln auch am Osterwochenende überprüfen.

Quelle: Die Bundesregierung

Donnerstag, 09.04.2020 | 15:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 147. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um drei innerhalb der letzten 24 Stunden.

Neun Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (147) enthalten sind auch die bisher insgesamt 42 aus der Quarantäne entlassenen Personen sowie eine verstorbene Person. Aktuell stehen 104 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Donnerstag, 09.04.2020 | 12:00 Uhr

Wendepunkt noch nicht erreicht

„Wir stehen an einem Scheideweg. Wenn wir jetzt die Beschränkungen weiter aushalten, haben wir die Chance, besser als andere Länder durch diese Krise zu kommen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute nach einer gemeinsamen Ministerratssitzung mit dem Corona-Expertenteam. „Die schweren und harten Maßnahmen seit fast vier Wochen zeigen Erfolge. Wir konnten dank der Disziplin der Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer die extrem hohe Geschwindigkeit der Ausbreitung reduzieren und so die Kurve abflachen. Wenn wir vorzeitig lockern, riskieren wir, diesen Vorteil zu verlieren."

Bei allem, was wir beschließen, geht es der Landesregierung um das höchste Gut: die Gesundheit und das Leben unserer Bevölkerung“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Daher sei die Landesregierung im engen Austausch mit ihrem Corona Expertenteam. Ein stabiler Wendepunkt sei bislang nicht erreicht, waren sich Ministerpräsidentin Dreyer und die Experten einig. Durch die Kontaktbegrenzung seien die Infektionszahlen nicht mehr so stark angestiegen wie zu Beginn der Pandemie, erläuterten die Gesundheitsexperten. Mit einer zeitlichen Verzögerung sei aber leider jetzt mit einem Anstieg der Todesfälle zu rechnen. 

„Wir arbeiten trotzdem intensiv an Szenarien, wie eine Lockerung durchgeführt werden kann, sobald die Infektionsrate dauerhaft sinkt, ohne dadurch einen erneuten sprunghaften Anstieg zu riskieren“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Wir können heute aber schon davon ausgehen, dass es nur partielle Lockerungen geben kann und wir noch lange mit grundsätzlichen Einschränkungen leben müssen. Wir haben mit drastischen Mitteln das Ruder rumgerissen, wenn wir jetzt zu früh lockern, dann werden wir einen exponentiellen Anstieg der Fälle riskieren“, sagte Prof. Dr. Christian Werner, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, und plädierte für eine Hygieneoffensive: „Der beste Schutz ist Abstand zueinander und das Tragen von Mundschutz.“

Auch PD Dr. Philipp Zanger vom Institut für Hygiene und Infektionsschutz im Landesuntersuchungsamt Landau, plädierte dafür, dass die Bevölkerung auf lange Zeit verinnerlichen müsse: „Wenn wir die Kontaktbeschränkungen lockern, muss weiterhin gelten: Abstand halten und hohe Hygienestandards einhalten, dazu könnten Gesichtsmasken beitragen. Notwendig ist immer ein Maßnahmenmix. Wir müssen außerdem die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen in den Fokus nehmen“, so PD Dr. Zanger. Nur so könne erreicht werden, dass nicht mehr Menschen neuinfiziert werden als andere wieder gesunden.

Dieses Verhältnis sei von großer Bedeutung, um genügend Intensiv- und Beatmungsbetten für die schwer Erkrankten breitstellen zu können, erklärte Dr. Gerald Gaß, Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft. „Durch die Verschiebung von Operationen, die nicht lebensnotwendig oder zur Linderung von schweren Schmerzen notwendig sind, halten wir 880 Intensivbetten bereit. 500 weitere Beatmungsgeräte können schnell aktiviert werden. Dennoch dürfen wir durch schnelle Lockerungen nicht riskieren, dass die Fallzahlen wieder exponentiell ansteigen. Wir müssen dabei auch an die denken, deren OPs jetzt verschoben wurden“, so Dr. Gerald Gaß. Auch diese Patienten müssten in den kommenden Wochen behandelt werden.

In der kommenden Woche wollen sich die Regierungschefs und Regierungschefinnen der Länder mit der Bundeskanzlerin abstimmen.

Quelle: Die Landesregierung



Mittwoch, 08.04.2020 | 15:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 144. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um vier innerhalb der letzten 24 Stunden.

Neun Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (144) enthalten sind auch die bisher insgesamt 39 aus der Quarantäne entlassenen Personen sowie eine verstorbene Person. Aktuell stehen 104 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Mittwoch, 08.04.2020 | 12:00 Uhr

Für Lockerungen zu früh

Die Maßnahmen von Bund und Ländern im Kampf gegen das Coronavirus zeigen Wirkung. Dennoch: Trotz der schon erreichten Erfolge ist es noch zu früh für mögliche Lockerungen. "Wir wären eine schlechte Bundesregierung, wenn wir jetzt schon ein Datum nennen würden", betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Montag. Das Statement der Kanzlerin können Sie hier sehen. Dennoch gebe es intensive Überlegungen, wie "wir auch bei Einhaltung des Gesundheitsschutzes das Leben wieder schrittweise öffnen können", so Merkel.


In den vergangenen Wochen ist die Ansteckungsrate erkennbar gesunken. Ein Infizierter steckt aktuell statistisch 1,2 bis 1,5 weitere Menschen an. Anfangs lag der Wert bei fünf bis sieben Personen. Die aktuellen Fallzahlen und die Einschätzung des Robert Koch-Instituts lesen Sie hier.

In ihrem wöchentlichen Podcast hatte die Kanzlerin ebenfalls betont, es wäre "absolut unverantwortlich" einen konkreten Tag zu nennen, an dem die Maßnahmen gelockert werden können. 


Am Montagabend hat das sogenannte Corona-Kabinett ergänzende Maßnahmen vorgeschlagen, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. Wenn Personen nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt an ihren Wohnort in Deutschland zurückkehren, soll nach den neuen Bestimmungen eine zweiwöchige Quarantäne gelten. Das gilt für Deutsche, Bürgerinnen und Bürger aus der EU – auch aus dem Schengen-Raum – sowie Menschen, die schon viele Jahre in Deutschland wohnen. Wenn die Bundesländer dem Beschluss zustimmen, könnten die neuen Regeln am 10. April in Kraft treten.

Quelle: Die Bundesregierung

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Mittwoch, 08.04.2020 | 10:00 Uhr

Einrichtung Infektambulanz

Ab heute nimmt die erste Infektambulanz im Landkreis ihre Arbeit auf. Betrieben wird die Infektambulanz von den niedergelassenen Ärzten aus dem Landkreis Bad Kreuznach in Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung und der Kreisverwaltung im Luthersaal, den die Kreuznacher Diakonie hierfür zur Verfügung stellt.

Sie bietet Patientinnen und Patienten mit Infekten eine Anlaufstelle, die beim eigenen Hausarzt derzeit keine Termine erhalten können.

Dr. Anja von Buch ist eine der Initiatoren der Einrichtung. „Viele Ärztinnen und Ärzte im Landkreis können mangels Schutzausrüstung keine Infektsprechstunden anbieten, weshalb Patientinnen und Patienten nicht persönlich mit dem Arzt ins Gespräche gehen können“, weiß Dr. von Buch. Mit der Infektambulanz würde dem Abhilfe geschaffen. „Darüber hinaus schaffen wir es, unsere Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen, indem wir möglicherweise infektiöse Patientinnen und Patienten in der Infektambulanz behandeln“.

Neben den Sprechstunden an Wochentagen wird die Infektambulanz auch an Wochenenden und Feiertagen eine Anlaufstelle bieten, in der sie untersucht und bei Bedarf direkt ins Krankenhaus überwiesen werden können. „Wir ersetzen aber nicht die Abstrichstation des Landkreises in Bad Sobernheim. Abstriche werden in der Infektambulanz keine durchgeführt“. Jedoch könne natürlich eine Überweisung dorthin erfolgen. Die Behandlung erfolge durch erfahrene, niedergelassene Ärzte, die die Infektambulanz außerhalb der eigenen Praxiszeiten durchführen.

Die Ambulanz richtet sich an Personen mit parallel auftretenden, grippeähnlichen Symptomen wie Husten, Fieber, Luftnot, Durchfall, Gliederschmerzen, Halsschmerzen oder Kopfschmerzen, die beim eigenen Hausarzt keinen Termin bekommen können. „Wer bei seinem Hausarzt betreut werden kann soll sich aber weiterhin dort melden“, erklärt die Ärztin.

Um keine fahrlässige Ausbreitung möglicher Infektionen zu provozieren, werden in der Infektambulanz besondere Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt. So sei unter anderem eine Terminvereinbarung zwingend notwendig, so Dr. von Buch. „Patientinnen und Patienten können nicht ohne Termin zur Infektambulanz kommen. Durch die strikte Terminierung soll unter anderem auch dafür gesorgt werden, dass die zu untersuchenden Personen nicht in großer Masse aufeinandertreffen“, erklärt die Initiatorin. Daneben werden die Patientinnen und Patienten gebeten, Mundschutz beim Betreten des Luthersaals zu trage, sofern vorhanden. „Natürlich sind auch die Abstandsregeln einzuhalten“, so Dr. von Buch weiter.

„Ich kann mich bei unserer Ärzteschaft im Landkreis nur bedanken, dass diese beharrlich am Ziel der Eröffnung einer Infektambulanz festgehalten hat“, erklärt dazu Landrätin Bettina Dickes. Sie freue sich sehr, dass es nun losgehen kann. „Die von der Ärzteschaft getragene Einrichtung wird weiteren Druck rund um das Thema Corona nehmen und den Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises eine gute Anlaufstation bieten“, so die Landrätin. „Die Infektambulanz ergänzt die vom Landkreis getragene Abstrichstation perfekt, ein bisher fehlendes Puzzleteil wird damit eingesetzt“. Die Kreisverwaltung unterstützt die Einrichtung personell etwa bei der Terminvergabe.

 

Zur Vorsprache in der Infektambulanz ist zwingend eine vorherige Terminvereinbarung notwendig. Diese ist ab Mittwoch an Werktagen zwischen 10 und 12 Uhr unter der Mobilnummer 0160 / 84 11 796 möglich.

An Wochenenden erfolgt die Terminvereinbarung durch die Bereitschaftsdienstzentrale unter der Rufnummer 0671 / 19292.

Patientinnen und Patienten werden gebeten, den auf der Homepage der Kreisverwaltung zum Download bereitgestellten Anamnesebogen vorab auszufüllen und diesen mit zum vereinbarten Termin zu bringen.

Ist dies technisch nicht möglich, soll zumindest ein eigener Stift mitgebracht werden. Darüber hinaus wird die Versicherungskarte benötigt.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach



Dienstag, 07.04.2020 | 15:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierter Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt nun bei 140. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um drei innerhalb der letzten 24 Stunden.

Neun Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (140) enthalten sind auch die bisher insgesamt 38 aus der Quarantäne entlassenen Personen sowie eine verstorbene Person. Aktuell stehen 101 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Dienstag, 07.04.2020 | 12:00 Uhr

Zusammen für die lokale Gastronomie und den Einzelhandel: Stadt und Kreis unterstützen ehrenamtliches Projekt takebk.de

Die Wirtschaftsförderungen der Stadt und des Landkreises unterstützen die ehrenamtliche Plattform des Bad Kreuznacher Unternehmens O.D.D. und der Firma lingulogic (Alice Schäfer). Unter www.takebk.de können Gastronomiebetriebe und Einzelhändler aus Bad Kreuznach und Umland ihre Dienstleitungen wie Liefer- oder Abholservice während der Corona-Beschränkungen vorstellen. Die Anmeldung der Unternehmen ist direkt online möglich und kostenfrei.

In der aktuell schwierigen Zeit für Restaurants, Gaststätten und Eisdielen sowie lokale Kleider- oder Schuhgeschäfte ermutigen die Wirtschaftsförderer Michael Fluhr (Stadt) und Andreas Steeg (Kreis) alle Gastronomen und Einzelhändler teilzunehmen und die Plattform noch bekannter zu machen. Die Wirtschaftsförderungen werden dazu die Unternehmen über die Interessensverbände und ihre eigenen Verteiler gezielt ansprechen.

Mit Gutscheinen Gutes tun: Plattform der Sparkassen helfen.gemeinsamdadurch.de

Stadt- und Kreisverwaltung weisen zudem auf folgendes Angebot hin: Auf https://helfen.gemeinsamdadurch.de/ bieten die Sparkassen zusammen mit ihrem Partner Atento deutschlandweit eine Gutscheinplattform als Non-Profit-Initiative an. Die Initiative soll Unternehmen helfen, die aktuell kaum oder gar keine Umsätze generieren. Die Nennwerte der Gutscheine kommen zu 100 Prozent den Firmen zugute. Interessierte Betriebe können sich über das Portal online anmelden.


Montag, 06.02.2020 | 15:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt weiterhin bei 137. Neue Fälle wurden demnach auch am heutigen Montag keine dem Gesundheitsamt übermittelt.

Acht Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (137) enthalten sind auch die bisher insgesamt 33 aus der Quarantäne entlassenen Personen. Demnach stehen aktuell 104 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Montag, 06.04.2020 | 10:00 Uhr

Ab heute schaltet die Kreisverwaltung eine neue Corona-Hotline frei. Über ein Auswahlmenü können die Anrufenden auswählen, aus welchen Bereichen der Kreisverwaltung sie rund um das Thema „Corona“ Informationen benötigen. „Je länger die aktuelle Situation andauert, desto vielseitiger werden die Fragen aus der Bevölkerung. Inzwischen sind die medizinischen Fragen stark zurückgegangen. Dafür werden aber viele andere Fragen, etwa zur Notfallbetreuung in Kitas oder Schulen, zu Sozialhilfe und Kurzarbeitergeld oder Themen der Wirtschaftsförderung verstärkt gestellt“, erklärt Landrätin Bettina Dickes.

Mit der neuen Hotline können die anrufenden Personen direkt nach der entsprechenden Auswahl die richtigen Ansprechpartner erreichen. „Natürlich ist auch das Gesundheitsamt an dieser Hotline angeschlossen, sodass auch weiterhin Fragen zu Quarantäne und Co. beantwortet werden können“.

Die Hotline ist unter der Rufnummer 0671/20 27 81 78 von Montag bis Donnerstag, 8.00 bis 16.00 Uhr sowie freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr erreichbar.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach



Sonntag, 05.04.2020 | 15:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Seit dem Update von gestern haben sich keinerlei Änderungen ergeben. Neue Fälle kamen in den vergangenen 24 Stunden keine hinzu. Damit bleibt die Zahl der bisher im Landkreis Bad Kreuznach positiv auf das Coronavirus getesteten Personen bei 137.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach


Sonntag, 05.04.2020 | 11:00 Uhr




KH-Nachrichten

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach



In der neusten Ausgabe der KH-Nachrichten mit Landrätin Bettina Dickes geht es unter anderem um folgende Themen: 

  • #danke - viele ziehen in Zeiten von Corona an einem Strang und helfen, sei es in ehrenamtlichen Nachbarschaftshilfen, beim Nähen von Atemmasken, in der Herstellung von Desinfektionsmittel und vielen Bereichen mehr.
  • #Lagerkoller - Auf der Homepage des Landkreises hat das Jugendamt der Kreisverwaltung eine Seite geschaltet, auf der neben vielen kindgerechten Hinweise und Erklärungen auch Spiel- und Bastelideen für Kinder zu finden sind.
  • #Frühlingswochenende - Das kommende Wochenende wird mit bestem Frühlingswetter raus locken. Der Appell: Die Kontaktbegrenzung nicht vergessen und dort spazieren, wo der Mindestabstand zu anderen zu halten ist. Viele schöne Wanderwege im Landkreis bieten hierzu die Möglichkeit.



Samstag, 04.04.2020 | 16:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 137. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um zehn. Acht Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

Leider ist inzwischen auch eine mit dem Coronavirus infizierte Person aus dem Landkreis verstorben. Hierbei handelt es sich um einen 85-jährigen Mann. (Nähere Angaben zu Todesfällen erfolgen durch die Kreisverwaltung nicht).

In der Gesamtzahl (137) enthalten sind auch die bisher insgesamt 30 aus der Quarantäne entlassenen Personen. Demnach stehen aktuell 107 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Samstag, 04.04.2020 | 11:00 Uhr

Aktuelle Zahlen in DE & weltweit

In Deutschland haben sich laut Robert Koch-Institut (RKI) 85.778 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 4. April, 10:10 Uhr). Das sind 6.082 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 141 auf 1.158. Weitere Daten finden Sie hier beim RKI.

Weltweit haben sich nach Angaben der Johns Hopkins-Universität (Baltimore, USA) 1.119.109 Menschen in 181 Ländern mit dem Coronavirus infiziert. 58.955 Menschen sind an dem Virus gestorben (Stand: 4. April, 9:30 Uhr). Weitere Zahlen finden Sie auf der Seite der Johns Hopkins-Universität.

Nach Einschätzung des Robert Koch-Instituts zeigen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie Wirkung. Seit einigen Tagen stecke ein Infizierter durchschnittlich nur noch einen weiteren Menschen an, berichtete RKI-Präsident Lothar Wieler am Freitag (3. April). In den letzten Wochen habe dieser Wert bei fünf bis sieben Personen gelegen.

Dies sei jedoch noch kein Grund zur Entwarnung: "Wir müssen diese Zahl unter eins drücken", sagte Wieler. Erst dann gehe die Anzahl der Erkrankungen zurück. Er hoffe, dass dies in den nächsten Tagen gelingen werde. Voraussetzung sei, dass Hygiene- und Abstandsregeln weiter konsequent eingehalten werden, bekräftigte Wieler.

Quelle: Die Bunderegierung

Zahlen letzte Woche

Corona-Fälle weltweit (Karte)



Freitag, 03.04.2020 | 17:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 127. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um vier. Acht Personen davon sind in stationärer Behandlung.

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (127) enthalten sind auch die bisher insgesamt 29 aus der Quarantäne entlassenen Personen. Demnach stehen aktuell 98 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Freitag, 03.02.2020 | 12:00 Uhr

Nachbarschaftshilfe

Nebenan.de ist ein internetbasiertes Netzwerk für Nachbarinnen und Nachbarn und dient der Vernetzung und gegenseitigen Hilfestellung innerhalb des eigenen Wohngebietes. Auch Organisationen wie Städte und deren Verwaltungen können ein Nutzerprofil anlegen, um den Bürgerinnen und Bürgern Informationen zu geben oder mit ihnen in den Austausch zu treten. Während der Corona-Pandemie kann die Plattform von Städten kostenfrei zur Krisenkommunikation genutzt werden. Der Deutsche Städtetag möchte auf die Angebote von nebenan.de aufmerksam machen.

nebenan.de

weitere Hilfsangebote



Donnerstag, 02.04.2020 | 17:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 123. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um neun. Sieben Personen davon sind in stationärer Behandlung (keine davon wird beatmet).

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (123) enthalten sind auch die bisher insgesamt 16 aus der Quarantäne entlassenen Personen. Demnach stehen aktuell 107 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Becherbach/Pfalz, Bockenau, Boos, Braunweiler, Bretzenheim, Daxweiler, Frei-Laubersheim, Fürfeld, Gutenberg, Hackenheim, Hallgarten, Hargesheim, Hennweiler, Hergenfeld, Hüffelsheim, Kirn, Langenlonsheim, Mandel, Monzingen, Norheim, Oberstreit, Otzweiler, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Rüdesheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Tiefenthal, Volxheim, Waldböckelheim, Wallhausen und Weinsheim.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Donnerstag, 02.04.2020 | 15:00 Uhr

Corona-Schutzmaßnahmen

Heute haben die Regierungschefinnen und -chefs der Länder gemeinsam mit der Bundeskanzlerin beschlossen, dass die Corona-Schutzmaßnahmen weiter bestehen und eingehalten werden müssen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Die Dynamik der Verbreitung des Coronavirus in Deutschland ist noch immer zu hoch. Wir müssen daher weiterhin alles dafür tun, die Geschwindigkeit des Infektionsgeschehens zu vermindern und unser Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten. Eine entscheidende Rolle kommt dabei weiterhin der Reduzierung von Kontakten zu. Die bereits bestehenden Maßnahmen zur Kontaktvermeidung bleiben daher weiterhin bestehen.“

Quelle: Die Landesregierung

zum vollständigen Artikel

Donnerstag, 02.04.2020 | 11:00 Uhr

Winzer und Bauern brauchen Helfer

Die Corona-Pandemie hat zu drastischen Reisebeschränkungen geführt. Zurzeit können fast keine osteuropäischen Saisonarbeitskräfte nach Deutschland einreisen. Dies hat katastrophale Auswirkungen auf landwirtschaftliche und weinbauliche Betriebe, die dringend auf Saisonarbeitskräfte angewiesen sind. Die Pflege- und Erntearbeiten können von den bäuerlichen Familien häufig nicht alleine durchgeführt werden. Deshalb ruft der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau alle hilfswilligen und solidarischen Menschen in den Gemeinden auf, Kontakt mit den örtlich ansässigen Landwirten und Winzern aufzunehmen, um ihre Hilfe anzubieten. Ohne die Hilfe der Mitbürgerinnen und Mitbürger ist im Sommer und Herbst nicht nur die Ernte in Gefahr, sondern auch die Existenz der bäuerlichen und weinbaulichen Familienbetriebe in den Gemeinden.

 Wenn Sie in guter körperlicher Verfassung sind und bereit sind, Ihren Bauern und Winzern vor Ort zu helfen, dann nehmen Sie mit ihnen Kontakt auf. Vielen Dank!

 Presseinfo des Bauern- und Winzerverband Rheinland Nassau e. V. vom 02.04.2020


Mittwoch, 01.04.2020 | 14:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der seit Auftreten des ersten nachgewiesenen Falles mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 114. Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um sechs. Sieben Personen davon sind in stationärer Behandlung (keine davon wird beatmet).

Achtung: Die Zahl der Personen im Krankenhaus umfasst nur Personen, die im Landkreis Bad Kreuznach postalisch gemeldet sind. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch Personen mit Wohnort außerhalb des Landkreises Bad Kreuznach in den Krankenhäusern im Landkreis behandelt werden. Diese werden von der Statistik unseres Gesundheitsamtes nicht erfasst.

In der Gesamtzahl (114) enthalten sind auch die bisher insgesamt 14 aus der Quarantäne entlassenen Personen. Demnach stehen aktuell 100 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Becherbach/Pfalz, Bockenau, Boos, Braunweiler, Bretzenheim, Daxweiler, Frei-Laubersheim, Fürfeld, Gutenberg, Hackenheim, Hallgarten, Hargesheim, Hennweiler (neu), Hergenfeld, Hüffelsheim, Kirn, Langenlonsheim, Mandel, Monzingen, Norheim, Oberstreit, Otzweiler, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Rüdesheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Tiefenthal (neu), Volxheim, Waldböckelheim, Wallhausen und Weinsheim.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Mittwoch, 01.04.2020 | 13:30 Uhr

teamRLP

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Anke Marzi, die Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des Deutschen Roten Kreuz (DRK), haben heute die Helfer-Plattform „teamRLP“ gestartet. Ziel der Plattform ist es, Ehrenamtliche schnell mit Hilfsorganisationen und Institutionen, die Unterstützung benötigen, zu vernetzen.

„Hilfsorganisationen und Gesundheitsämter arbeiten derzeit rund um die Uhr, um die Auswirkungen der Corona-Krise zu mildern. Bei dieser wichtigen Aufgabe benötigen sie vielfache Unterstützung. Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite gibt es viele engagierte Ehrenamtliche, deren Ehrenamt derzeit ruht, oder auch Studierende, deren Uni geschlossen ist, und Schülerinnen und Schüler, die das Abi in der Tasche haben, aber nicht verreisen können. Diese beiden Seiten möchten wir schnell zusammenbringen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Aufgrund der nach wie vor steigenden Zahlen von COVID19-Erkrankten gehen wir davon aus, dass auch der Bedarf an ungebundenen Helferinnen und Helfern weiter steigt“, fügte die DRK-Vorstandsvorsitzende Anke Marzi hinzu. „Aktuell werden einige der Aufgaben von freigestellten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern als „Freiwilligenarbeit“ übernommen. Es ist aber jetzt schon absehbar, dass sie von neuen Freiwilligen ersetzt werden müssen.“

„Unser Ziel ist es, situationsangemessen und über einen längeren Zeitraum ausreichend Helferinnen und Helfer zu qualifizieren und bei den Hilfsorganisationen einsetzen zu können. Wir freuen uns sehr, dass auch die anderen Hilfsorganisationen und die landesweiten Medien mit dabei sind. Nur so gelingt es, gemeinsam als ein landesweites starkes teamRLP zu agieren“, sagten Dreyer und Marzi. „Das Spektrum der benötigten Unterstützung reicht von einfachen Büroarbeiten, Fahrdiensten, Tätigkeiten im Pflegebereich, Bring- und Abholtätigkeiten oder Einkaufsdiensten.“

Die Online-Plattform ist über die Website www.team-rlp.de erreichbar. Die Plattform veröffentlicht Angebote für ehrenamtliche Arbeit („Ausschreibungen“) und vermittelt Hilfsangebote („Initiativbewerbungen“) an die Träger und Partner. Auf dieser Plattform können Organisationen und Institutionen auf der Suche nach Helferinnen und Helfern landesweit ihre Bedarfe einstellen. Alle eingehenden Gesuche werden im Redaktionsteam bearbeitet und eingestellt. Die zentrale Redaktion verhindert einen Missbrauch der Plattform. Angehende Helferinnen und Helfer können sich über die Telefon-Hotline oder per Mail melden und ihre Hilfe anbieten. Diese Initiativbewerbungen werden von der Redaktion – einem geschulten DRK-Team - weitergeleitet.

Von den zukünftigen Helferinnen und Helfern werden bei vielen Aufgaben nur wenige Voraussetzungen erwartet. Dies sind vor allem Bereitschaft zum Engagement und etwa 4 bis 10 Wochenstunden, jeweils in Absprache mit den Einsatzstellen. Gesucht werden Personen ab 16 beziehungsweise für einige Tätigkeiten ab 18 Jahre.

Die Helferinnen und Helfer haben keinen Kontakt zu infizierten Personen. Zahlreiche Aufgaben liegen in den Bereichen Telefondienste bei Institutionen der öffentlichen Gesundheitsversorgung oder einfache Hilfen im Alltag, wie beispielsweise Besuchsdienste oder Blutspendedienste. Der Einsatz erfolgt grundsätzlich ehrenamtlich, d.h. es wird kein Arbeitsvertrag geschlossen und das Engagement wird nicht finanziell vergütet. Der Versicherungsschutz ist über den jeweiligen Träger der Maßnahme gesichert.

Die Kosten für den Betrieb der Plattform (Technik und Personal) bis zum Jahresende 2020 betragen ca. 133.000 Euro. Land Rheinland-Pfalz und Deutsches Rotes Kreuz Rheinland-Pfalz teilen sich die Kosten 50/50.

Unterstützt wird das Projekt „teamRLP“ auch von den weiteren Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz, dem ASB, den Maltesern, dem DLRG und den Johannitern ebenso wie von den Rheinland-Pfälzischen Tageszeitungen (Die Rheinpfalz, Allgemeine Zeitung Mainz, Trierischer Volksfreund, Rhein-Zeitung) vom SWR, von SAT 1 17.30 live, von RPR1 und Rockland Radio.

Quelle: Die Landesregierung

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Mittwoch, 01.04.2020 | 11:00 Uhr

Unterbrechung der Ansteckungskette



Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, haben Bund und Länder Leitlinien zur Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Raum beschlossen. Warum es aktuell so wichtig ist, dass sich alle an die neuen Regeln halten und zu Hause bleiben.

Quelle: Die Bundesregierung



Dienstag, 31.03.2020 | 17:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 108 (Stand 31.03.2020, 14.30 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um zehn. Sieben Personen davon sind in stationärer Behandlung, keine wird beatmet.

In der Gesamtzahl (108) enthalten sich auch die Ergebnisse der Abstrichstation Bad Sobernheim. Hier wurden bislang 703 Abstriche untersucht, wovon 35 Tests positiv waren. Dies entspricht einer Quote von rund 5 Prozent.

Ebenfalls darin enthalten sind die bisher 13 aus der Quarantäne entlassenen Personen. Demnach stehen – stand jetzt – noch 95 nachgewiesen infizierte Personen aus dem Landkreis in der Betreuung des Gesundheitsamts.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Becherbach/Pfalz, Bockenau, Boos, Braunweiler, Bretzenheim, Daxweiler (neu), Frei-Laubersheim, Fürfeld, Gutenberg, Hackenheim, Hallgarten, Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Kirn (neu), Langenlonsheim, Mandel, Monzingen, Norheim, Oberstreit, Otzweiler, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Rüdesheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Volxheim, Waldböckelheim, Wallhausen und Weinsheim.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Dienstag, 31.03.2020 |10:00 Uhr

Zahlen in DE

In Deutschland haben sich laut Robert-Koch-Institut (RKI) 61.913 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand 8:15 Uhr). Das sind 4.615 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle stieg um 128 auf 583.

Zahlen Weltweit

Weltweit haben sich nach nach Angaben der Johns Hopkins-Universität (Baltimore, USA) 786.228 Menschzen in 177 Ländern mit dem Coronavirus infiziert. 37.820 Menschen sind an dem Virus gestorben (Stand: 08:30 Uhr).

Quellen: Die Bundesregierung



Montag, 30.03.2020 | 18:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 98 (Stand 30.03.2020, 14.30 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg der dem Gesundheitsamt schriftlich bestätigten Infektionen um 6.

Zugleich gibt es heute gute Nachrichten: Zehn Personen konnten nach erneutem Coronatest mit negativem Ergebnis aus der Quarantäne entlassen werden.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Becherbach/Pfalz (neu), Bockenau (neu), Boos (neu), Braunweiler, Bretzenheim, Frei-Laubersheim (neu), Fürfeld, Gutenberg (neu), Hackenheim, Hallgarten, Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Monzingen (neu), Norheim, Oberstreit, Otzweiler (neu), Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Rüdesheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Volxheim, Waldböckelheim, Wallhausen und Weinsheim (neu).

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Montag, 30.03.2020 | 13:00 Uhr

Aufruf

„Kein Anlass zur Entwarnung“: Aufruf der Oberbürgermeisterin an die Bürgerinnen und Bürger

 „Es gibt keinen Anlass zur Entwarnung bei den Corona-Infektionen in der Stadt. Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache“, appelliert Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer an die Bürgerinnen und Bürger, die aktuelle Situation weiter ernst zu nehmen. Täglich erkranken mehr Menschen an der Atemwegserkrankung Covid-19 und müssen stationär behandelt werden. „Nur, wenn unser Gesundheitssystem den Ansturm der Patienten verkraften kann, können die Erkrankten adäquat versorgt und dann hoffentlich auch erfolgreich behandelt werden. Das ist unser gemeinsames Ziel.“

Die Oberbürgermeisterin ruft daher die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich weiterhin an die Anweisungen zu halten und persönliche Kontakte zu vermeiden. „Zu Hause bleiben heißt Leben schützen. Halten Sie Kontakt untereinander, besonders zu älteren Menschen. Aber bitte per Telefon, Mail, SMS, WhatsApp, Video oder Brief.“ Selbstverständlich könne man gerade bei dem frühlingshaften Wetter an der frischen Luft spazieren gehen und draußen Sport treiben – alleine, zu zweit oder mit den Menschen, mit denen man im Haushalt zusammenlebe. Aber: „Halten Sie Abstand! Auch und insbesondere beim Einkaufen!“, bittet Kaster-Meurer.

 Noch immer treffen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsamts Menschen in öffentlichen Bereichen und in größeren Gruppen an. Bisher ist es gelungen, die Situationen im Dialog und mit Erklärungen aufzulösen sowie für Verständnis zu werben. „Ich möchte nochmals appellieren, diese Ansammlungen dringend zu unterlassen!“

Gleichzeitig bedankt sich Kaster-Meurer für das beispielhafte Verhalten der meisten Bürgerinnen und Bürger der Stadt. So schwierig und ungewohnt der Umgang mit dieser weltweiten Krise sei, so erfreulich sei die Hilfe und Solidarität vieler Menschen in der Stadt: Nachbarschaftshilfen, Einkaufsangebote wie zum Beispiel die Lastenrad-Initiative KLARA und sonstige Hilfsangebote zeugten von einem guten Miteinander in Bad Kreuznach.

 „Die kommenden Tage und Wochen werden uns allen viel abverlangen“, weiß Kaster-Meurer um die persönlichen Einschränkungen, Belastungen und Ängste. Sei es die Sorge um den Arbeitsplatz oder um das eigene Unternehmen, die Enge der Wohnung, die fehlenden Freizeitangebote, oder die Vereinbarkeit von Kinderbetreuung und Homeoffice. „Damit wir das gut durchstehen, wünsche ich allen viel Kraft und Geduld. Starten Sie gut in die neue Woche und vor allem: Bleiben Sie gesund!“



Sonntag, 29.03.2020 | 14:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach infizierten Personen erhöhte sich seit gestern um zwei. Stand 29.03.2020, 14:30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt damit 92 schriftliche Bestätigungen zu infizierten Personen vor.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach


Sonntag, 29.03.2020 | 13:00 Uhr

#maskeauf

zur Website maskeauf.de



Sonntag, 29.03.2020 | 10:00 Uhr

Soforthilfen des Bundes

Der Weg für die Soforthilfen des Bundes ist frei. Die Auszahlung an kleine Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Landwirte soll schnell und unbürokratisch erfolgen. "Die vom Bund bereit gestellten Haushaltsmittel von bis zu 50 Milliarden Euro können ab diesen Montag von den Ländern abgerufen werden", erklärt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. "Es ist gut, dass Bund und Länder so eng zusammenarbeiten, damit die Hilfe zügig bei den Betroffenen vor Ort ankommt", sagt Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Eine Übersicht, wo die Anträge gestellt werden können, gibt es hier.

Luftwaffe

Deutschland steht Frankreich in der Corona-Pandemie bei. "Mit meiner Amtskollegin Florence Parly habe ich abgesprochen, dass unsere Luftwaffe schwerkranke COVID19-Patienten aus Frankreich zur Behandlung in unsere Bundeswehr-Krankenhäuser holt. Gemeinsam sind wir stärker!", teilte Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer auf Twitter mit. 

Erklärvideo

Wie wird das Coronavirus übertragen? Welche Personen sind besonders gefährdet? Und wie kann ich mich schützen? Auf diese und weitere wichtige Fragen liefert die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Antworten in einem Erklärvideo.

Quelle: Die Bundesregierung


Samstag, 28.03.2020 | 14:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach infizierten Personen erhöhte sich seit gestern um 13. Stand 28.03.2020, 14.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt damit 90 schriftliche Bestätigungen zu infizierten Personen vor.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Samstag, 28.03.2020 | 09:00 Uhr

Podcast

156 Milliarden Euro stehen bereit, um die Folgen der Corona-Epidemie zu bewältigen – für das Gesundheitssystem, für Bürgerinnen und Bürger, für die Wirtschaft. In Folge 1 des neuen Podcasts "Corona aktuell" erklärt Werner Gatzer, Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, wie das Paket wirkt. Und er erläutert, warum die schwarze Null und die Milliardenhilfen zusammenpassen.

Förderung

Im Kampf gegen Covid-19 fördert die Bundesregierung den Aufbau eines Forschungsnetzwerks der deutschen Universitätsmedizin mit 150 Millionen Euro. Die Initiative für das Vorhaben ging von der Charité-Universitätsmedizin Berlin aus. "Ich bin überzeugt: Dieses einmalige wissenschaftliche Projekt, dieses Zusammenwirken der Kräfte wird uns in der Behandlung und Erforschung von COVID-19 einen großen Schritt voranbringen", sagt Bundesforschungsministerin Anja Karliczek.

Fake News

In Sozialen Netzwerken und in Messenger-Diensten gibt es viele Falschmeldungen und Verschwörungstheorien. Dabei sind Fake News gefährlich, etwa wenn sie zu Hamsterkäufen führen. Mit Verschwörungstheorien und Mythen rund um das Virus beschäftigt sich der Podcast "Die 'Wahrheit' in Zeiten von Corona" der Bundeszentrale für politische Bildung.

Zahlen in DE

Laut Robert Koch-Institut (RKI) haben sich 42.288 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 27.03.2020, 8:00 Uhr). Das sind 5.780 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle ist um 55 auf 253 gestiegen. Die Johns Hopkins- Universität meldet insgesamt 590.594 Infizierte in 176 Ländern, 26.943 Menschen sind an dem Virus gestorben (Stand: 27.03.2020, 22:45 Uhr).

Zahlen Weltweit

Die Johns Hopkins- Universität (Baltimore, USA) gibt die Zahl der Infizierten weltweit mit 598.070 in 177 Ländern an. 27.761 Menschen sind an dem neuartigen Coronavirus gestorben (Stand: 28.03.2020, 8:00 Uhr).

Quelle: Die Bundesregierung

Corona Aktuell Podcast

Corona-Fälle Weltweit

Freitag, 27.03.2020 | 15:00 Uhr

Hilfsangebote

Weitere Hilfsangebote

Freitag, 27.03.2020 | 14:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach liegt bei nun 77 (Stand 27.03.2020, 13.00 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg um 4.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Fürfeld, Hackenheim, Hallgarten (neu), Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Rüdesheim (neu), Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen, Seibersbach, Simmertal, Spabrücken, Staudernheim, Stromberg, Volxheim, Waldböckelheim und Wallhausen.

Freitag, 27.03.2020 | 14:00 Uhr

Lewentz ermöglicht landesweite Nutzung der Dorf-App

Innenminister Roger Lewentz hat entschieden, die beiden Anwendungen DorfFunk und DorfNews aufgrund des aktuell gesteigerten Bedarfs digitaler Kommunikation kostenfrei und landesweit freizuschalten. Mit der App DorfFunk und der Informationsplattform DorfNews stehen in allen Kommunen ab Montag zwei datensichere und technisch zuverlässige Möglichkeiten der digitalen Vernetzung zur Verfügung.

„Während der Corona-Krise sind digitale Infrastrukturen gefragter denn je. In einer Zeit, in der Zusammenhalten Abstand halten bedeutet, muss der soziale Kontakt auf anderen Wegen erfolgen. Mit der landesweiten Freischaltung wollen wir unseren Beitrag leisten, die Menschen digital zusammenzubringen", so Innenminister Lewentz, der sich für diesen unbürokratischen und schnellen Weg entschieden hat. Dorfgemeinschaften hätten somit die Möglichkeit, Zuhause zu bleiben und die eigene Gesundheit zu schützen, aber dennoch als Gemeinschaft aktiv zu sein und sich umeinander zu kümmern.

Über DorfFunk können die Einwohnerinnen und Einwohner ihre Hilfe anbieten, Gesuche einstellen oder sich miteinander austauschen. Über die DorfNews können Bürgerinnen und Bürger mit aktuellen Meldungen, zum Beispiel von ihrer Kommune, versorgt werden. Vereine und Unternehmen können eingebunden werden. Das Modellprojekt „Digitale Dörfer" des Innenministeriums und des Fraunhofer IESE in Kaiserslautern läuft seit 2015. Mittlerweile sind in Rheinland-Pfalz 13 Digitale Dörfer am Start und immer mehr Menschen nutzen den Draht zueinander und auch zur Verwaltung. Fraunhofer IESE hat unter der Leitung von Prof. Peter Liggesmeyer das Potential der Kommunikationsapp früh erkannt und kümmert sich derzeit um die reibungslose technische Umsetzung des landesweiten Roll-Outs. „Es reicht aus, die App herunterzuladen, sich mit Name und Wohnort anzumelden und schon kann es losgehen. Die App erklärt sich eigentlich von selbst und die Bürgerinnen und Bürger eines Ortes finden schnell zueinander", betonte Projektleiter Steffen Hess. Für Bürgerinnen und Bürger, die sich genauer informieren möchten, stehen im Netz umfangreiche Tutorials und Informationen bereit (www.digitale-doerfer.de).

„In den letzten Tagen hat es bereits einen wahren Ansturm auf die App gegeben. Viele Helferinnen und Helfer vor Ort haben sich bei den Modellkommunen und bei Fraunhofer über die Möglichkeiten informiert", so Innenminister Lewentz. Es zeige sich gerade jetzt, dass es der richtige Weg war, frühzeitig in die digitale Kommunikation im ländlichen Raum zu investieren. Die soziale Distanz sei im Ehrenamtsland Nummer 1 eine schwierige Übung für alle. Deshalb sei der digitale Austausch für Alt und Jung wichtig, um zum Beispiel Nachbarschaftshilfe zu organisieren, ganz ohne Werbung und das Datensammeln vieler Anbieter ähnlicher Dienste.

Auch Bernd Brato, Bürgermeister der Modell-Verbandsgemeinde Betzdorf-Gebhardshain, ist vom DorfFunk überzeugt: „Seit zwei Jahren nutzen wir in der Verbandsgemeinde nun schon den DorfFunk und gerade jetzt beweist sich der große Nutzen: Die Bürgerinnen und Bürger rücken noch näher zusammen, unterstützen sich gegenseitig, tauschen sich rege aus. Das ist gelebte Nachbarschaftshilfe." Das Projekt „Digitale Dörfer" wird im Zeitraum von 2015 bis 2021 von Seiten des Innenministeriums mit rund 3,25 Millionen Euro unterstützt. Rheinland-Pfalz ist damit Vorreiter in Sachen Anwendung digitaler Instrumente in den Kommunen.

Hinweis

DorfFunk kann im Google Play Store oder im Apple App Store heruntergeladen werden. Die DorfNews führen Inhalte aus verschiedenen Quellen unter einem Dach zusammen. Die Informationen stammen z.B. aus dem Amtsblatt oder Mitteilungsblättern. Zusätzlich können weitere Informationsquellen automatisch  eingebunden werden. Beispiele sind abrufbar unter https://www.digitaledoerfer.de/unsere-loesungen/dorfnews/

Freitag, 27.03.2020 | 12:00 Uhr

Laut Robert Koch-Institut (RKI) haben sich 42.288 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Coronavirus infiziert (Stand: 00:00 Uhr). Das sind 5.780 mehr als am Vortag. Die Zahl der Todesfälle ist um 55 auf 253 gestiegen. Die Johns Hopkins- Universität meldet insgesamt 533.416 Infizierte in 176 Ländern, 24.109 Menschen sind an dem Virus gestorben (Stand: 09:27 Uhr).

Quelle: Die Bundesregierung

Freitag, 27.03.2020 | 10:00 Uhr

Nachbarschaftliche Hilfen

Vom Stadtteilprojekt der Franziskanerbrüder wird nun in Bad Münster am Stein - Ebernburg ein Hilfsangebot gestartet. Für Alle, die nicht nach draußen können oder wollen wird zur Zeit eine nachbarschaftliche Hilfe im Stadtteil organisiert. Weitere Informationen und Kontakte finden Sie im Flyer.

Nachbarschaftshilfen (Flyer)

Weitere Hilfsangebote



Donnerstag, 26.03.2020 | 18:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach infizierten Personen erhöhte sich in den vergangenen 24 Stunden weiter. Stand 26.03.2020, 14.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt 72 schriftliche Bestätigungen zu infizierten Personen vor.

In Krankenhäusern behandelt werden derzeit zwei Personen (vier wurden entlassen, ein neuer Patient dafür seit gestern aufgenommen).

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Fürfeld (neu), Hackenheim, Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Schweppenhausen (neu), Seibersbach, Simmertal (neu), Spabrücken, Staudernheim (neu), Stromberg, Volxheim, Waldböckelheim und Wallhausen.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Donnerstag, 26.03.2020 | 15:00 Uhr

Videokonferenz des Europäischen Rats

Bundeskanzlerin Angela Merkel nimmt heute Abend (19:00 Uhr) an einer Videokonferenz des Europäischen Rats teil. Die Staats- und Regierungschefs der EU werden sich erneut über die aktuelle Lage in der Corona-Pandemie austauschen. Auch werden sie über das gemeinsame weitere Vorgehen in der Krise sprechen. 

Europa muss die Herausforderung durch das Corona-Virus gemeinsam angehen und die Ausbreitung verlangsamen. Es muss alles getan werden, um die Bürgerinnen und Bürger in Europa zu schützen und die Krise zu bewältigen. Gleichzeitig müssen auch die europäischen Werte und Errungenschaften geschützt werden. Daher ist ein gemeinsames Vorgehen in der Krise und eine Koordinierung innerhalb der EU immens wichtig.

Der Präsident des Europäischen Rates, Charles Michel, hat das Treffen einberufen und fünf Themenbereiche auf die Tagesordnung gesetzt: 

  • die Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Virus
  • die medizinische Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie die Beschaffung und Bereitstellung notwendiger medizinischer Ausrüstungen wie Masken, Schutzanzüge
  • den Stand der Forschung zur Entwicklung von Medikamenten und eines Impfstoffes gegen COVID-19
  • die Maßnahmen, um die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 zu minimieren
  • den Stand der Rückholungen aller Europäerinnen und Europäer in ihre Heimatländer und gegebenenfalls weitere gemeinsame Maßnahmen

Ein Schwerpunkt der Gespräche wird auf den wirtschaftlichen Folgen des europaweiten Ausbruchs von COVID-19 liegen. Um diesen zu begegnen, ist entschlossenes, gemeinsames Handeln notwendig.

Deutschland leistet einen erheblichen Beitrag zur Stabilisierung der deutschen und europäischen Wirtschaft. Diese Woche haben die Bundesregierung und auch die Länder Maßnahmen in einem nie dagewesenen Umfang auf den Weg gebracht. Millionen von Beschäftigten und Unternehmen werden diese Maßnahmen zugutekommen.

Auch gibt es eine Reihe von europäischen Initiativen, beispielsweise die "Corona Response Investment Initiative" der Kommission, die den Mitgliedstaaten die Mobilisierung von EU-Haushaltsmitteln aus den Strukturfonds erlauben soll oder zusätzliche Aktivitäten der Europäischen Investitionsbank.

Quelle: Die Bundesregierung

Donnerstag, 26.03.2020 | 12:00 Uhr

Aufruf

„Die Coronapandemie wird uns noch viele Wochen intensiv beschäftigen“, macht Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Werner Hofmann deutlich. Für diese Zeit brauche es auch weiterhin Personal, um etwa die Abstrichstation in Bad Sobernheim betreiben zu können. „Schon heute sind hier erste freiwillige Helferinnen und Helfer im Einsatz, die den Landkreis in Bad Sobernheim ehrenamtlich unterstützen“, freut sich Hofmann über dieses Engagement.

Zugleich erklärt Hofmann aber: „Um in den kommenden Wochen ausreichend Personal mit medizinischem Hintergrund in der Hinterhand zu haben, die im Bedarfsfall eingesetzt werden können, suchen wir noch mehr freiwillige Helferinnen und Helfer“. Ideal wären unter anderem Medizinstudenten, aber auch Krankenschwestern und weitere Personen, die derzeit nicht im regulären Dienst stehen. „Wir suchen bewusst Menschen, die zwar einen medizinischen Hintergrund haben, aber nicht dadurch im Hauptberuf, etwa in Kliniken oder Pflegeheimen, ausfallen würden“, verdeutlicht der KFI. Daher richte sich dieser Aufruf gezielt an Menschen, die nicht in ihrem medizinischen Beruf eingesetzt sind, aber durch Eintritte in den Ruhestand oder laufende Ausbildungen oder Studiengänge über fachliche Kapazitäten verfügen, „die bei uns derzeit dringend gebraucht werden“.

Freiwillige mit medizinischem Hintergrund können sich an die Kreisverwaltung wenden. Ansprechpartner ist Kreisfeuerwehrinspekteur Werner Hofmann (werner.hofmann@kreis-badkreuznach.de).

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Donnerstag, 26.03.2020 | 10:00 Uhr

Schutzschild für Rheinland-Pfalz

Der Ministerrat hat in seiner gestrigen Sitzung den Nachtragshaushalt für das Haushaltsjahr 2020 beschlossen. „Wir alle befinden uns mitten in einer historischen Herausforderung. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind ein gesellschaftlicher Ausnahmezustand und eine große Bewährungsprobe für den Staat. Unser Land ist in einmaliger Weise gefordert. Deswegen handeln wir entschlossen und konsequent. Wir tun alles Menschenmögliche, um unsere Bevölkerung zu schützen, um diese sehr ernste Lage zu bewältigen, um die Folgen für die Wirtschaft und die Arbeitnehmer so klein wie möglich zu halten“, sagten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Finanzministerin Doris Ahnen, Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing und Umweltministerin Ulrike Höfken heute in Mainz.

Konkret sehen die Soforthilfen von Bund und Land folgendes vor:

Selbstständige und Unternehmen bis zu 5 Beschäftigten:

  • 9000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
  • 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 19.000 Euro.

Unternehmen von 6 bis 10 Beschäftigten:

  • 15.000 Euro Zuschuss aus dem Bundesprogramm
  • 10.000 Euro Sofortdarlehen des Landes bei Bedarf.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 25.000 Euro.

Unternehmen von 11 bis 30 Beschäftigten:

  • Bis zu 30.000 Euro Sofortdarlehen des Landes zuzüglich einem Landes-Zuschuss über 30 Prozent der Darlehenssumme.
  • Insgesamt beträgt die Soforthilfe 39.000 Euro.

Quelle: Landesregierung Rheinland-Pfalz

Zur vollständigen Pressemitteilung


Mittwoch, 25.03.2020 | 17:00 Uhr

Umfangreiches Maßnahmenpaket

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat am Mittwoch den Nachtragshausalt in den Deutschen Bundestag eingebracht - mit 122,5 Milliarden Euro will der Bund Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise finanzieren. Das sei eine gigantische Summe, sagte Scholz. Sie sei nötig, "um uns mit aller Kraft gegen die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Krise stemmen zu können".

Dabei geht es aktuell um drei wesentliche Aufgaben:

  • eine gute Gesundheitsversorgung von Erkrankten sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass alle die geschützt sind, die sie behandeln,
  • den Lebensunterhalt der Bürgerinnen und Bürger zu sichern, die von der Krise betroffen sind,
  • die Wirtschaft zu stabilisieren und Arbeitsplätze zu erhalten.

"Es ist wichtig, dass unsere Hilfen schnell dort ankommen, wo sie gebraucht werden", sagte Scholz. "Das ist der Beitrag, den wir als Staat leisten können." Der Bundesfinanzminister sprach im Bundestag stellvertretend für Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Kanzlerin schließt sich, wie Regierungssprecher Steffen Seibert erklärte, ausdrücklich dem Dank an die Menschen an, die das Land am Laufen halten: Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften, Beschäftigten im Verkauf und im Verkehr, Polizisten sowie Mitarbeitern von Arbeits- und Gesundheitsämtern.

Mit dem Nachtragshaushalt, der eine Nettokreditaufnahme von 156 Milliarden Euro vorsieht, schafft die Bundesregierung die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen, um Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Folgen finanzieren zu können.

Die Bundesregierung brachte am Montag ein umfangreiches Paket auf den Weg, um die Folgen der Ausbreitung des Coronavirus abzumildern. Diese Maßnahmen sind vorgesehen:

  • Um Kleinstunternehmer und Solo-Selbständige zu unterstützen, die von der Corona-Pandemie wirtschaftlich betroffen sind, hat die Bundesregierung ein Soforthilfeprogramm in Höhe von 50 Milliarden Euro beschlossen.
  • Die Bundesregierung beschloss außerdem die Errichtung eines Wirtschaftsstabilisierungsfonds. Ziel ist es, Liquidität und Solvabilität von Unternehmen zu gewährleisten, die vor der Corona-Pandemie gesund und wettbewerbsfähig waren. Der WSF ergänzt die geplanten Sonderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).
  • Kliniken und Praxen werden gestärkt, denn das gesamte Gesundheitssystem ist durch die Corona-Krise gefordert. Das Kabinett einigte sich daher darauf, Einnahmeausfälle zu kompensieren und Bürokratie abzubauen.
  • Der Zugang zum Kurzarbeitergeld wird vereinfacht, um Beschäftigte und Unternehmen zu unterstützen.
  • Für Selbständige wird der Zugang zu sozialer Sicherung erleichtert. Familien, die Einkommenseinbrüche durch die Corona-Krise erleiden, erhalten zeitlich befristet leichteren Zugang zum Kinderzuschlag. 
  • Es gibt mehr Rechtssicherheit in Krisenzeiten: Mieter und Kleinstunternehmer, die infolge der Corona-Pandemie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr oder nicht rechtzeitig nachkommen können, sollen vor Kündigung geschützt werden.

Quelle: Die Bundesregierung

Zur Website der Bundesregierung

Weitere Hilfsangebote

Mittwoch, 25.03.2020 | 16:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der mit dem Coronavirus im Landkreis Bad Kreuznach infizierten Personen erhöhte sich in den vergangenen 24 Stunden weiter. Stand 25.03.2020, 14.30 Uhr, liegen dem Gesundheitsamt 64 schriftliche Bestätigungen zu infizierten Personen vor.

Auch die Zahl der in Krankenhäusern behandelten Personen erhöhte sich auf aktuell fünf Personen.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Bad Münster am Stein – Ebernburg, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Hackenheim (neu), Hargesheim, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim, Pleitersheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim, Schöneberg, Seibersbach, Spabrücken, Stromberg, Volxheim (neu), Waldböckelheim und Wallhausen.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Mittwoch, 25.03.2020 | 11:30 Uhr

Landesnetzwerk Selbsthilfe

Menschen mit psychischen Erkrankungen stellt die aktuelle Situation vor besondere Herausforderungen. Soziale Isolation, Veränderungen der routinierten Abläufe und Angst und Ungewissheit setzen dieser Personengruppe besonders zu. Wie uns das zuständige Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Demografie mitteilt, gibt es nunmehr ein Web-Angebot für diesen Bereich. Es wird betrieben vom Landesverband Psychiatrie-Erfahrene Baden-Württemberg e. V. und findet die Unterstützung des Landesnetzwerk Selbsthilfe seelische Gesundheit in Rheinland-Pfalz e.V für psychisch kranke Menschen in Rheinland-Pfalz e.V.

Sie erreichen das Angebot unter www.rettungs-ring.de

Mittwoch, 25.03.2020 | 10:30 Uhr

Corona-Bekämpfung

Gemäß der dritten Corona-Bekämpfungsverordnung des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums vom 23. März finden Bestattungen auf den Friedhöfen der Stadt Bad Kreuznach bis auf Weiteres wie folgt statt:
Bestattungen im engsten Familienkreis – Eltern, Kinder, Großeltern, Onkel und Tanten, sowie Urgroßeltern – sind grundsätzlich erlaubt. Dabei spielt es keine Rolle, welche Art der Beisetzung (Erd- oder Urnenbestattung) gewählt wird. Die Trauernden haben einen Mindestabstand von anderthalb Metern zueinander einzuhalten. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, trifft sich der Pfarrer mit den Trauernden unter freien Himmel, also nicht in den Leichenhallen oder Friedhofskapellen.
„Näheres sollte im Einzelfall mit der Friedhofsverwaltung abgestimmt werden. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern liegt eine individuelle Verabschiedung der Angehörigen von ihren Lieben besonders auch in Krisenzeiten sehr am Herzen“, sagt der für die Friedhöfe zuständige Dezernent und Bürgermeister Wolfgang Heinrich.

Kontakt: Markus Foos und Christine Senft-Witt von der städtischen Friedhofsverwaltung sind montags bis freitags zwischen 8 und 12 Uhr sowie 13 und 16 Uhr unter Telefon 0671/7946202 oder 0671/7946207 sowie per E-Mail friedhof@bad-kreuznach.de zu erreichen.



Dienstag, 24.03.2020 | 17:00 Uhr

Mit der dritten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz soll die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt werden. Die Verordnung fußt auf der Vereinbarung der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder. Sie hebt alle bisher erlassenen Rechtsverordnungen des Landes sowie die Allgemeinverfügungen des Landkreises auf.

Dritte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (3. CoBeLVO)

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus

Dienstag, 24.03.2020 | 14:30 Uhr

Aktuelle Zahl

In den vergangenen 24 Stunden hat sich die Zahl der bestätigten Coronaerkrankungen im Landkreis Bad Kreuznach um vier auf nun 57 Fälle (Stand 24.03.2020, 14.30 Uhr) erhöht. Zwei der erkrankten befinden sich aktuell zur Behandlung im Krankenhaus (keine Intensivbehandlung).

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach (Kernstadt, Planig, Winzenheim), Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Hargesheim (neu), Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pfaffen-Schwabenheim (neu), Pleitersheim, Sankt Katharinen, Schlossböckelheim (neu), Schöneberg, Seibersbach, Spabrücken, Stromberg (neu), Waldböckelheim und Wallhausen.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Dienstag, 24.03.2020 | 14:00 Uhr

Das Innenministerium Rheinland-Pfalz richtet eine zentrale Telefon-Hotline für Bürgerinnen und Bürger ein, die vermuten, dass sie sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Die Hotline muss kontaktiert werden, bevor eine der in Rheinland-Pfalz eingerichteten Fieberambulanzen aufgesucht werden kann.

Telefon-Hotline: 0800 99 00 400

Weitere Informationen zum Thema Coronavirus und wichtige Rufnummern



Montag, 23.03.2020 | 18:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen im Landkreis Bad Kreuznach hat sich heute auf 53 erhöht (Stand 23.03.2020, 14.30 Uhr). Dies entspricht einem Anstieg um sieben schriftlich bestätigte Fälle seit gestern Nachmittag.

Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Braunweiler, Bretzenheim, Hargesheim (neu), Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Pleitersheim, Sankt Katharinen, Schöneberg (neu), Seibersbach (neu), Spabrücken, Waldböckelheim und Wallhausen.

Montag, 23.03.2020 | 17:00 Uhr

Kommunaler Vollzug

Gastronomie und Handel in der Stadt beachten die Einschränkungen, die zum Schutz gegen die unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus vom Land verordnet wurden. Nun appelliert Ordnungsdezernent Markus Schlosser an die Bürgerinnen und Bürger, falls möglich zu Hause zu bleiben. Unter dem Motto „Wir bleiben für Euch im Dienst, bleibt Ihr für uns zu Hause“ kontrollieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des kommunalen Vollzugsdienstes, ob die Schutzmaßnahmen im Stadtgebiet eingehalten werden.

Nach aktuellem Stand hat der Vollzug bisher keine nennenswerten Verstöße gegen die Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung festgestellt. Auch die schon geltende, verschärfte Verordnung des Gesundheitsministeriums, darunter die Schließung von Restaurants bis auf den Abhol- und Lieferservice, wird eingehalten. In Lebensmittelmärkten und noch betriebenen Baumärkten verweisen die Beamten des Vollzugs auf die Hygienevorschriften, vor allem die Abstandsgebote. Kreisverwaltung und Ordnungsamt warten derzeit auf die Umsetzung des zwischen Bund und Ländern vereinbarten 9-Punkte-Plans. Dies soll schnellstmöglich erfolgen.

„Die Bürgerinnen und Bürger müssen die Kontaktverbote unbedingt beachten. Ich möchte keine Ausgangsbeschränkungen für die Stadt Bad Kreuznach. Das kann nur durch striktes Einhalten der Ver- und Gebote erreicht werden“, so Schlosser.

Montag, 23.03.2020 | 16:00 Uhr

Das KfW-Sonderprogramm 2020 startet: Es unterstützt Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Kleine, mittelständische und auch große Unternehmen können ab sofort über ihre Hausbank Anträge stellen. Die Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich, die Mittel für das Sonderprogramm sind unbegrenzt. Die EU-Kommission hat die deutschen Beihilfeprogramme gestern genehmigt.

Quelle: Die Bundesregierung

Zur Übersicht der Hilfsangebote für Unternehmen und Privatpersonen

Montag, 23.03.2020 | 12:20 Uhr

Aufruf
Die Bad Kreuznacher Firmen [viele sind bereits oder gehen in den nächsten Tagen in die Kurzarbeit und benötigen keine Atemschutzmasken] werden gebeten ihre FFP3 Masken dem Bad Kreuznacher Gesundheitswesen zur Verfügung zu stellen.

Montag, 23.03.2020 | 10:30 Uhr

Öffentliche Toiletten geschlossen
Aus Gründen der Hygiene und um ein Ansteckungsrisiko auszuschließen sind die öffentlichen Toiletten in der Stadt Bad Kreuznach ab sofort bis auf Weiteres geschlossen.



Sonntag, 22.03.2020 | 17:30 Uhr

Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte

Um den unkontrollierten Anstieg der Fallzahlen zu verhindern und das Gesundheitssystem leistungsfähig zu halten, haben Bund und Länder die Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte erweitert. Die Bundeskanzlerin dankte den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrecht erhalten. 

Am Sonntag, den 22.03.2020 haben die Regierungschefinnen und -chefs der Länder gemeinsam mit der Bundeskanzlerin einheitliche Verschärfungen der Schutzmaßnahmen beschlossen, um die weiterhin rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. „Wir befinden uns in einer historischen Situation. Die alarmierende Lage in anderen Ländern der Europäischen Union – insbesondere in Italien und Frankreich – verdeutlicht von Tag zu Tag mehr: Die Lage ist sehr ernst, es geht letztlich um Leben und Tod."

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:

  1. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  2. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den Angehörigen des eigenen Hausstands, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.
  3. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.
  4. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.
  5. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel.
  6. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.
  7. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.
  8. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.
  9. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Quellen: Landesregierung Rheinland-Pfalz, Bundesregierung

Zur Pressemeldung der Landesregierung

Bund-Länder-Leitlinien: Das Statement der Kanzlerin im Wortlaut

Chronik der bisherigen Maßnahmen des Bundesgesundheitsministeriums

Sonntag, 22.03.2020 | 14:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Die Zahl der im Landkreis Bad Kreuznach mit dem Coronavirus infizierten Personen stieg seit gestern, 12.00 Uhr, auf nun 46 schriftlich bestätigte Fälle (Stand 22.03.2020, 14.00 Uhr).

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach



Samstag, 21.03.2020 | 21:00 Uhr

Obwohl das Land zum jetzigen Zeitpunkt das Einvernehmen für die Allgemeinverfügung des Landkreises Bad Kreuznach verweigert, wirbt die Landrätin dennoch dafür, Friseursalons, Kosmetik-, Piercing- und Tattoostudios, sowie Hotels in der kommenden Woche nicht mehr zu öffnen.
Zugleich ruft sie die Bevölkerung dazu auf, Gewerbetreibenden zu helfen, in dem etwa Gutscheine gekauft werden, die zu späteren, wirtschaftlich besseren Zeiten, eingelöst werden können.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Samstag, 21.03.2020 | 12:00 Uhr

Aktuelle Zahl

Seit gestern Nachmittag, 14.30 Uhr, haben das Gesundheitsamt weitere zwei Bestätigungsfaxe erreicht. Die Zahl der nachgewiesen infizierten Personen im Landkreis steigt damit auf 44 (Stand 21.03.2020, 12.00 Uhr).

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach



Freitag, 20.03.2020 | 16:00 Uhr

Angesichts der weiteren Ausbreitung des Coronavirus geht die Stadtverwaltung ab Montag, 23. März, in Minimalbetrieb und stellt den Besucherverkehr in den Dienststellen erheblich ein. „Die Ansteckungsgefahr ist sehr hoch, wie man an den zuletzt stark angestiegenen Zahlen auch in unserer Region erkennen kann. Wir sind gehalten, diesem Trend entgegenzuwirken und alles zu tun, um die Ausbreitung entschieden einzudämmen“, begründet Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer die Entscheidung.
Der Zugang zu allen Dienststellen ist ab sofort nur noch nach Terminvereinbarung möglich.

Die Stadtverwaltung bittet die Bürgerinnen und Bürger genau zu prüfen, ob eine persönliche Vorsprache in dieser Zeit notwendig ist, oder ob ihr Anliegen auch zu einem späteren Zeitpunkt, per Post oder telefonisch bearbeitet werden kann. Durch den Minimalbetrieb kann es zu Einschränkungen oder Verzögerungen in der Bearbeitung kommen. Wie lange der Minimalbetrieb aufrechterhalten bleiben muss, ist aktuell nicht zu sagen.

Dienststellen mit Kontaktdaten

zur Pressemitteilung

Freitag, 20.03.2020 | 15:00 Uhr

Landesregierung

Die Corona-Pandemie stellt das gesamte gesellschaftliche Leben vor ungeahnte, in dieser Form nie dagewesene Herausforderungen. Die Landesregierung handelt in enger Abstimmung mit der Bundesregierung, den anderen Ländern und den kommunalen Verantwortungsträgerinnen und –trägern, besonnen und entschlossen, um die weitere Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und die Gesundheit und das Leben der Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Aktuell gibt es in Rheinland-Pfalz 890 bestätigte SARS-CoV-2 Fälle und leider mittlerweile auch zwei Todesfälle.

Auszug aus der Verordnung:
[...] folgende weitere Einrichtungen für den Publikumsverkehr geschlossen:

  1. Restaurants, Speisegaststätten, Mensen, Kantinen, Cafés und ähnliche Einrichtungen (jeweils Innen- und Außengastronomie)
  2. Eisdielen, Eiscafés, Internetcafés und ähnliche Einrichtungen (jeweils Innen- und Außengastronomie)
  3. Thermen, Solarien, Wellnessanlagen und ähnliche Einrichtungen
  4. Fahrschulen (einschließlich Fahrschulprüfungen in Räumlichkeiten des TÜV) und ähnliche Einrichtungen
  5. Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen
  6. Sportboothäfen und ähnliche Einrichtungen
    In den Fällen des Satzes 1 Nr. 1 sind der Straßenverkauf, der Verkauf zur Mitnahme und der Lieferservice zulässig. In Einrichtungen, die nach den Bestimmungen des Erlasses oder nach dieser Verordnung nicht zu schließen sind, sind Angebote für einen Verzehr vor Ort nicht zulässig.

    [...] Jede Ansammlung von mehr als fünf Personen in der Öffentlichkeit ist untersagt. [...]

Zum Artikel der Landesregierung Rheinland-Pfalz

Zweite Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz

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Maßnahmen der Coronakrise
Ministerpräsidentin Dreyer wendet sich an Rheinland-Pfälzer
zum Video

Freitag, 20.03.2020 | 14:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Am heutigen Freitag, dem 20.03.2020, wurden dem Gesundheitsamt bis 14.30 Uhr 12 neue schriftlich bestätigte Coronainfektionen im Landkreis gemeldet. Die Gesamtzahl steigt damit auf 42 Personen. Inzwischen sind auch Personen aus Bretzenheim, Pleitersheim und St. Katharinen betroffen.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Freitag, 20.03.2020 | 12:25 Uhr

Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung benötigt gegebenenfalls Unterstützung durch Sprachermittler/innen. Es ist noch ungewiss, ob die Unterstützung durch Sprachermittler in großem Umfang benötigt wird. Derzeit ist der Bedarf noch gering. Falls Sie bereit sind das Gesundheitsamt zu unterstützen, melden Sie sich bitte bei der Stabsstelle Integration der Kreisverwaltung und geben Sie die Erlaubnis Ihre Kontaktdaten an das Gesundheitsamt weiterzuleiten. Weitere Informatoinen finden sie hier.

Quelle: Schreiben der Stabsstelle Integration der Kreisverwaltung Bad Kreuznach vom 19.03.2020



Donnerstag, 20.03.2020 | 22:05 Uhr

"Weil die Tafel keine Lebensmittel mehr annimmt suchen derzeit Geschäfte und Privatpersonen nach Möglichkeiten um Lebensmittel abzugeben. Dies kann jederzeit auf unserem Bauwagenplatz, Badenheimer-Str. 23 erfolgen. Das Tor ist geöffnet und es kann mit dem PKW auf den Platz gefahren werden. Gerne würden auch Campingmöbel angenommen.

 Förderverein Bastgässjer e.V."

Donnerstag, 19.03.2020 | 15:30 Uhr

Aktuelle Zahl

Stand 19.03.2020, 15.30 Uhr, wurden dem Gesundheitsamt seit gestern weitere fünf Fälle schriftlich bestätigt. Damit steigt die Zahl der nachgewiesen am Coronavirus infizierten Personen im Landkreis auf nun 30.
Betroffene Gemeinden: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Braunweiler, Hergenfeld, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Spabrücken, Waldböckelheim und Wallhausen.

Mit dem Coronavirus infizierte Personen beziehungsweise Personen mit Coronaverdacht werden dringend dazu aufgefordert, nicht eigenständig in Apotheken zu gehen, um Medikamente abzuholen. Bitte schicken Sie andere Personen in die Apotheken, um Ihre Medikamente abzuholen. Hierdurch wird eine weitere Verbreitung des Virus verhindert. Sofern Sie keine Unterstützungsperson haben, setzen Sie sich von zuhause aus telefonisch mit einer Apotheke in Verbindung. Weitere Hinweise der Landesapothekerkammer finden Sie auf unserer Homepage www.kreis-badkreuznach.de, auf der Unterseite Coronavirus - Auskünfte, Hinweise und Handlungsempfehlungen.

Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Donnerstag, 19.03.2020 | 15:20 Uhr

Die Anordnung des Landes zum eingeschränkten Betrieb von Speisegaststätten und Restaurants während der Coronakrise stellt viele Gastronomen vor große Herausforderungen. Die Stadt Bad Kreuznach versucht in dieser schwierigen Situation zu helfen, wo es möglich ist. Daher wird die Verwaltung von den Pächtern des Ristorante „Da Graziella“ im Oranienpark und des Weinlokals „Elisabethenquelle“ im Kurpark ab sofort ohne Anerkennung einer Rechtspflicht keine Pacht beziehungsweise Miete verlangen, solange die Lokale nur noch bis 18 Uhr öffnen dürfen.

Donnerstag, 19.03.2020 | 10:44 Uhr

Nach der Allgemeinverfügung des Kreises zu weiteren kontaktreduzierten Maßnahmen (Pressemitteilung des Kreises vom 17. März) sind Veranstaltungen ohne Ausnahmen untersagt. Darunter fallen auch Versammlungen nach dem Versammlungsgesetz. Die für morgen, Freitag, geplante Demonstration von „Fridays for Future“ ist daher nicht möglich; ebenso wenig die für morgen angemeldete Mahnwache gegen Rassismus (Netzwerk am Turm) und die Mahnwache gegen Altersarmut (AfD).



Mittwoch, 18.03.2020 | 17:13 Uhr

Seit Anfang der Woche bieten die sechs Grundschulen der Stadt Bad Kreuznach eine Notbetreuung an. In den meisten Schulen gibt es derzeit eine Gruppe mit wenigen Kindern. Der Bedarf wird nach aktuellen Stand noch etwas steigen. Die Lage kann sich selbstverständlich täglich ändern, die Grundschulen sind aber gut vorbereitet.

Mittwoch, 18.03.2020 | 16:15 Uhr

Aktuelle Zahl

Bis heute Nachmittag, 16.15 Uhr, erreichten die Kreisverwaltung vier neue Bestätigungen zu nachgewiesenen Coronainfektionen. Die Gesamtzahl liegt damit nun bei 25. Folgende Gemeinden sind betroffen: Altenbamberg, Argenschwang, Bad Kreuznach, Bad Sobernheim, Braunweiler, Hüffelsheim, Langenlonsheim, Mandel, Norheim, Oberstreit, Spabrücken und Waldböckelheim.
Quelle: Kreisverwaltung Bad Kreuznach

Mittwoch, 18.03.2020 | 15:09 Uhr

Die ehrenamtliche KLARA-Lastenradinitiative möchte in der derzeitigen Ausnahmesituation helfen und weitet die bekannten Transportdienste von Markteinkäufen aus. Allen Menschen, Bürgern und Bürgerinnen der Stadt Bad Kreuznach, insbesondere Seniorinnen und Senioren und denjenigen, die potenziell einer höheren Infektionsrisikogruppe angehören, bietet sie einen ehrenamtlichen, kostenfreien Hilfsdienst an. Und das noch dazu mit Lastenfahrrädern, umweltfreundlich, ökologisch und ohne den Verkehr auf den städtischen Straßen zu belasten. Start ist am Dienstag, 24. März. Der Interessent, bzw. Kunde meldet seinen Einkaufswunsch tagsüber Mo. bis Fr. zwischen 8 und 12 Uhr telefonisch unter der KLARA-Telefonnummer 0671/800-880 an und gibt seine Adresse und Telefonnummer an



Dienstag, 17.03.2020 | 10:38 Uhr

In Abstimmung mit den Fraktionen fallen ab sofort bis auf Weiteres alle Gremiensitzungen (Stadtrat und Ausschüsse) aus. Die Stadtverwaltung wird ab Montag, 23. März, bis zum Ende der Osterferien am 19. April in Minimalbetrieb gehen. Alle Aufgaben, die nicht zwingend nötig sind, ruhen in dieser Zeit.



Montag, 16.03.2020 | 18:00 Uhr

Ausdrücklich nicht wegen Corona geschlossen werden Handel für Lebensmittel, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken.

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Leitlinien gegen Ausbreitung des Coronavirus
Bund-Länder-Vereinbarung vom 16.03.2020
Zur Rede der Bundeskanzerlin im Video

Montag, 16.03.2020 | 16:56 Uhr

Aufgrund der aktuellen Lage sind die öffentlichen Einrichtungen der Stadt Bad Kreuznach (Museen im KulturViertel, Stadtbibliothek, Haus der Stadtgeschichte, Volkshochschule, kommunales Studieninstitut, Jugend- und Kooperationszentrum die „Mühle“) ab sofort bis auf unbestimmte Zeit geschlossen. Das Haus der SeniorInnen ist bereits seit Samstag geschlossen.