Der historische Schlosspark
Bild: Brücke zum Schlosspark

Der Schlosspark ist bereits im Jahre 1605 in einem Stadtratsprotokoll als "Bangert" oder "Baumgarten" erwähnt. In Plänen des 17. Jahrhunderts als Garten- oder Obstbaumfläche kartiert, scheint das Gelände im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts als parkähnliche Anlage im Renaissance-Stil bestanden zu haben. Der Name Bangert jedoch blieb erhalten.

Das heutige Erscheinungsbild des Parks geht auf die Familie Puricelli zurück, die eine Umgestaltung in Form eines Landschaftsparks mit künstlich eingebuchtetem Weiher, botanischen Raritäten wie Gingkos, Catalpa und Elefantenbaum beauftragten. Aus dieser Zeit stammen auch die Eisenkandelaber und Kratere im Park - Erzeugnisse aus der Puricellischen Eisenhütte.


Bild: Gedenksäule für Johanna Freifrau von Recum im Schloßpark.





Gedenksäule für Jeanette Freifrau von Recum

Diese Gedenksäule war der Mutter Otto von Recums gewidmet. Sie verstarb nur wenige Woche nach seiner Geburt. Nach ihrer Beerdigung wurde ihr Herz in einer Urne auf dieser Säule bewahrt.


Andreas von Recum, ihr Witwer, verfasste darauf folgende Inschrift:

Ihr liebend Herz, so sanft und rein,

deckt ach, der kalte harte Stein.

Ihr Geist will nie von hinnen scheiden

und Tröster in des Gatten Leiden

wird er des Thales Schutzgeist sein.