Soziale Stadt

Im August 2001 hat der Stadtrat den Beschluss zur Teilnahme am Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ getroffen. Mit Bescheid des Ministeriums des Inneren und für Sport (ISM) vom 14.11.2001 wurde Kartenausschnitt des Stadtgebiets mit den beiden Sozialen Stadt-GebietenBad Kreuznach mit dem Programmgebiet „Am Tilgesbrunnen“ in das Programm aufgenommen. Seit 24.04.2009 wurde mit der Aufnahme des „Pariser Viertels“ ein weiterer Stadtteil Programmgebiet. Bad Kreuznach hat damit zwei von bundesweit über 600 Soziale Stadt-Fördergebieten in ca. 400 Städten.

Das Städtebauförderungsprogramm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Soziale Stadt“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und der Länder wurde im Juli 1999 bundesweit gestartet. Ziel dieses Aktionsprogramms ist es, mittels eines gezielten und strategischen Fördermitteleinsatzes kritischen Entwicklungen in Stadtteilen entgegenzuwirken, die entsprechenden Quartiere aufzuwerten und so die Lebenssituation der Bewohner nachhaltig zu verbessern. Dabei sind es nicht allein kritische Entwicklungen, sondern ebenso die Potenziale eines Stadtteils, auf deren  Basis die Programmgebiete der Sozialen Stadt ausgewählt werden.

Mögliche Maßnahmen werden von Bund und Land gefördert, in der Regel mit 75% der förderfähigen Maßnahmekosten. Die Maßnahmen können sich dabei auf  viele BereFoto typisches Mehrfamilienhaus Gebiet "Am Tilgesbrunnen"iche beziehen: Wohnen und Wohnumfeld, Lokale Wirtschaft, Arbeit und Beschäftigung, Sozialwesen, bildungs- und freizeitbezogene Infrastruktur, Ökologie und Energie, Sicherheit und Quartierszentren. Ebenso ist die Aktivierung nachbarschaftlicher Kontakte für die Integration und Akzeptanz verschiedener Kulturen wichtig. Neben rein städtebaulichen Aspekten rücken also auch soziale, ökonomische, partizipatorische und beschäftigungsrelevante Faktoren einer nachhaltigen und integrativen Entwicklung der Stadtteile gleichwertig ins Blickfeld von Analyse und Intervention.

Die Umsetzung des Programms erfolgt unter einer starken Einbindung der Bürger sowie möglichst aller Initiativen des Stadtteils, ist demnach also angelegt auf einen kooperatiFoto Bürgerbeteiligung Stadtteilkonferenz Akteure bei der Ideensucheven Austausch sowohl derer, die planen, als auch derer, die die Maßnahmen finanzieren und durchführen und auch derer, die im Stadtteil wohnen, arbeiten oder ihre Freizeit verbringen. Grundlage der Umsetzung sind integrierte Entwicklungskonzepte.

Soziale Stadtentwicklung baut durch partizipative Elemente und die Aktivierung örtlicher Potenziale Brücken, fördert neue Kontakte zwischen unterschiedlichen Gruppen, baut Berührungsängste und Vorurteile ab, bewirkt eine schrittweise Identifizierung mit dem Stadtteil und sichert eine bedarfsgerechte Planung.


>> Informationen des Bundes zu Soziale Stadt der Städtebauförderung

>> Informationen des Landes Rheinland-Pfalz


Fachlinks zum Weiterlesen:

>> BAG Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit

>> Bündnis für eine Soziale Stadt

>> Bündnis für eine Soziale Stadtentwicklung Rheinland-Pfalz

>> www.stadtteilarbeit.de

 
 
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Quartiersmanagerin
Ibtessam Beidoun
Kilianstr. 24
55543 Bad Kreuznach

Tel.: 0671/97051997
Fax: 0671/97051995

Fördergebiet
„Am Tilgesbrunnen“:
Stadtteilbüro "Süd-Ost"
Quartiersmanagerin Ibtessam Beidoun
Kilianstr. 24
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Fördergebiet
„Pariser Viertel“:
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Saba Khabirpour
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55543 Bad Kreuznach

Tel: 0160/97553035
saba.khabirpour@
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