„Bad Kreuznach hürdenlos“ geht auf Werbetour – Digitaler Stadtführer im Aufbau

Die kleine Runde, die zur Vorstellung von “Bad Kreuznach hürdenlos“ kam, diskutierte engagiert und gab viele gute Anregungen. Alle waren sich einig: Von dem digitalen Stadtführer für Menschen mit Behinderungen und Senioren können alle Seiten sehr profitieren. Nicht nur die Menschen, die dort für ihren Alltag wichtige Informationen finden, sondern auch Einzelhandel, Gastronomie, Tourismus, Behörden, Freizeiteinrichtungen etc.

 

Über „Bad Kreuznach hürdenlos“ informierten Projektkoordinator Hansjörg Rehbein (Stadtverwaltung), Irene Alberti und Hans-Gerhard Molz (beide Zentrum für Selbstbestimmtes Leben, ZSL). Die Stadt und das ZSL haben sich mit der Berufsbildenden Schule für Technik, Gewerbe und Hauswirtschaft  (TGHS) als Partner zusammengefunden, um diesen digitalen Stadtführer auf den Weg zu bringen. Einen wichtigen Part übernimmt dabei die Schule. Angehende BauzeichnerInnen und SozialassistentenInnen werden nach genormten Kriterien Gebäude auf ihre Barrierefreiheit untersuchen und ausmessen. Türbreite, Bodenbeschaffenheit, Lichtverhältnisse und vieles mehr umfasst der Katalog.

„Wir bewerten nicht, wir informieren nur. Wir stellen niemand an den Pranger. Wir hoffen, dass sich durch eine gute Zusammenarbeit mit Einzelhändlern, Tourismus- und Gastronomiebetrieben sowie mit anderen Organisationen die Barrierefreiheit für ältere und behinderte Kunden, Besucher, Gäste und Patienten verbessert“, so Hansjörg Rehbein zum Ziel des Projektes. Als nächster Schritt steht die Schulung des Projektteams durch den Hersteller des Programmes „huerdenlos“ an. „huerdenlos“ wird bereits mit großem Erfolg in Heidelberg, Erlangen, Landau und in einer Reihe weiterer Kommunen praktiziert. Bis zum Jahresende liegt die Priorität auf der Werbung zur Teilnahme. Geplant ist, die Seite Ende Oktober/Anfang November freizuschalten, so dass dort schon allgemeine Informationen abgerufen werden können. „Mit den ersten Objekten werden wir frühestens Ende Januar online gehen.“ Hansjörg Rehbein bittet um Verständnis, da die Erfassung aller relevanten Informationen zur Barrierefreiheit in den betreffenden Gebäuden zum Teil sehr aufwändig ist.

„Bad Kreuznach“ orientiert sich sehr stark an bereits vorhandenen Portalen. Wer sich einen ersten Eindruck verschaffen will, dem ist zum Beispiel die Lektüre von „Landau huerdenlos“ zu empfehlen.

Weitere Informationen zu „Bad Kreuznach hürdenlos“ gibt es bei oder bei



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