Kita "Zur Klaster"

Bild: Gruppenansicht Kita zur Klaster

"Die hundert Sprachen"

Ein Kind hat       100 Sprachen

                   100 Hände

                   100 Gedanken

                   100 Weisen

zu denken, zu spielen und zu sprechen.

Immer 100 Weisen zuzuhören, zu staunen und zu lieben.

100 Weisen zu singen und zu verstehen

                   100 Welten zu entdecken

                            100 Welten zu erfinden

                                      100 Welten zu träumen.

Ein Kind hat 100 Sprachen, doch es werden ihm 99 geraubt. Die Schule und die Umwelt trennen ihm den Kopf vom Körper. Sie bringen ihm bei, ohne Hände zu denken, ohne Kopf zu handeln, ohne Vergnügen zu verstehen, ohne Sprechen zuzuhören, nur an Ostern und Weihnachten zu lieben und zu staunen. Sie sagen ihm, dass die Welt bereits entdeckt ist und von 100 Sprachen rauben sie dem Kind 99. Sie sagen ihm, dass das Spielen und die Arbeit die Wirklichkeit und die Phantasie  die Wissenschaft und die Vorstellungskraft der Himmel und die Erde die Vernunft und der Traum Dinge sind, die nicht zusammengehören.

Sie sagen also, dass es die 100 nicht gibt. Und das Kind sagt:

Aber es gibt sie doch.“
(Loris Malaguzzi)


Betreuungsform
Alter
Gruppenstärke
Zeitrahmen
Krippengruppe

8 Wochen bis
3 Jahre
2 Gruppen a´ 10 Kinder
ausschließlich Ganztag
geöffnete
Kindergartengruppe
2 bis
6 Jahre
3 Gruppen a´ 25 Kinder
Teilzeit,
Ganztag (44 Plätze)


Bild: Gruppenansicht Kita zur Klaster


Was uns leitet

KINDER sind mehr - sie sind eigenständige Persönlichkeiten, die wir in ihrer Einzigartigkeit annehmen und achtsam für deren Bedürfnisse und Ideen auf ihrem individuellen Entwicklungsweg begleiten.

ELTERN sind Partner, mit denen wir zum Wohl des Kindes kooperieren und in regelmäßigen Austausch gehen.

DAS TEAM gibt der Einrichtung mit seiner herzlichen und offenen Haltung ein Gesicht, bringt seine Ressourcen ein und versteht sich als Bildungsbegleiter. Die pädagogische Qualität wird stetig überprüft und weiterentwickelt.

DER TRÄGER gibt mit seinen Unterstützungsinstrumenten und der Fachberatung Halt und schafft Rahmenbedingungen, in denen gute pädagogische Arbeit gelingt. Die Stadt Bad Kreuznach vertritt die Interessen der Kinder, Eltern und Erzieherinnen auch auf kommunaler Ebene.

DER RAUM regt nach den Ansätzen der Reggio Pädagogik als dritter Erzieher Bildungsprozesse an und gibt Kindern, Eltern und Erzieherinnen “einhundert” Ausdrucksmöglichkeiten. Für kleine Entdecker bieten wir Räume für Bewegung und Spiel sowie zahlreiche Möglichkeiten zum Ausruhen und Träumen.

DAS MATERIAL inspiriert mit hohem Aufforderungscharakter zur Selbstbildung und achtet die Phantasie der Kinder. Es lädt auf vielseitige Art und Weise zum Forschen und Entdecken ein.

DER GARTEN bietet Platz für Freude an Bewegung und das Erleben der Natur. Ein Nutzgarten für den Anbau von Gemüse und Kräutern sowie Blumenbeete zieren das Außengelände und sprechen mit ihrer Farbenpracht und den zahlreichen Düften alle Sinne an.

DIE PROJEKTE sind Grundlage und zugleich auch Ziel der pädagogischen Arbeit und sind so einzigartig und vielseitig wie deren Gestalter selbst.

DER STADTTEIL ist sinnbildlich eine Erweiterung der Kita und ist mit allen seinen Plätzen, Institutionen und Menschen Kooperations- und Projektpartner.


Unser Bild vom Kind

Unter dem Aspekt der Bildung durch Ko-Konstruktion - also der Bildung in Auseinandersetzung mit der Welt und allen darin enthaltenen Personen und Dingen - sehen wir Kinder als aktive Gestalter ihrer Umwelt, mit dem Bestreben, die Welt zu entdecken. Nach Humboldt ist „…die Welt der Stoff, an dem der Einzelne sich zu bilden vermag.“ Jedes Kind findet seinen eigenen Weg, sich Neues zu erschließen und benötigt hierfür eine anregende Umgebung sowie Menschen, die es dabei wohlwollend und liebevoll unterstützen. Jedes Kind birgt unzählige Kompetenzen und Kräfte in sich; es gilt diese zu akzeptieren und Räume zu schaffen, in denen es sie entdecken und entfalten kann.  

Das Kind:

·         ist eine individuelle Persönlichkeit

·         hat Rechte

·         muss akzeptiert werden

·         ist aktiv und neugierig

·         ist leistungsstark und lernbegierig

·         ist entscheidungsfähig

·         kennt seine Bedürfnisse und kann diese ausdrücken

·         hat seine eigenen Zeiten im Tagesrhythmus

·         hat sein eigenes Tempo in Bezug auf die Entwicklung

·         ist erkennungsfähig

·         setzt sich aktiv mit seiner Umwelt auseinander

Resilienz - also psychische Widerstandskraft - ist die Kraft eines Menschen, das Leben trotz widriger Umstände, belastender Ereignisse und schwierigen Beziehungskonstellationen zu bewältigen. Die Resilienzforschung hat ergeben, dass folgende Basiskompetenzen als entscheidend gelten:

·         positives Selbstkonzept: Ich bin gut, so wie ich bin.

·         Gefühl der Selbstwirksamkeit: Ich kann etwas schaffen.

·         Fähigkeit zur Selbstregulation (z.B. sich selbst zu beruhigen)

·         Anpassungsfähigkeit im Umgang mit Belastungen oder übermäßigen Reizen (einschließlich der Fähigkeit, sich innerlich zu distanzieren)

·         Fähigkeit, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen

·         Regelbewusstsein

·         Fähigkeit zu konstruktivem Denken, auch bei widrigen Umständen

·         Fähigkeit, sich zu entscheiden und zu organisieren (Selbstmanagement)

·         Fähigkeit, sich in verschiedenen kulturellen und sozialen Umwelten zu bewegen und mit unterschiedlichen Rollenerwartungen konstruktiv umzugehen

·         Fähigkeit, Konflikte gewaltlos zu bewältigen

·         Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen

·         Kreativität und Explorationslust

·         sachbezogenes Engagement und intrinsische Motivation


Lernen durch Ko-Konstruktion

„Es gilt nicht das Kind etwas zu lehren, sondern Bedingungen zu schaffen, unter denen es lernen kann.“ (Albert Einstein)

Lernen durch Ko-Konstruktion bedeutet Lernen durch Zusammenarbeit. Kinder und pädagogische Fachkräfte sind hierbei aktiv und beeinflussen sich gegenseitig. Die sozialen Interaktionen sind der Schlüssel zur Wissens- und Sinnkonstruktion. Im Vordergrund  bei der Ko-Konstruktion von Bildung steht die Erforschung von Bedeutung und Sinnzusammenhängen, weniger der Erwerb von Sachwissen.

Identifikation mit der Gruppe: das „Wir-Gefühl“

Durch die feste Zugehörigkeit zu einer Stammgruppe entwickeln die Kinder ein „Wir- Gefühl“ und identifizieren sich mit der jeweiligen Gruppe. Durch Aktivitäten in altershomogenen Gruppen oder Interessensgruppen, wie z.B. dem Turnen, der Waldgruppe oder der Vorschularbeit lernen die Kinder aber auch die Kinder in ihrem Jahrgang kennen und können so gruppenübergreifend Kontakte zu Gleichaltrigen bzw. zu Kindern mit ähnlichen Interessen knüpfen.

Die Geborgenheit der Gruppe bietet den Kindern Sicherheit und den nötigen Halt, um von dort aus das gesamte Angebot der Einrichtung zu entdecken.

Die reggioinspirierte Kultur des Lebens und Lernens

„Wir möchten das Kind kennen lernen. Das Kind ist eine Art Planet, den wir erst jetzt richtig kennen lernen. Wir laufen meistens Gefahr, das Kind eher unter zu bewerten…..“  (Carla Rinaldi)

Unsere Arbeit orientiert sich in der Grundhaltung an der Pädagogik der Kindertagesstätten der norditalienischen Stadt Reggio Emilia. Diese liegt zwischen Bologna und Mailand in der Region Emilia Romagna. Die Reggio Pädagogik geht von der besonderen Einzigartigkeit eines jeden Kindes aus. Es gilt nicht, Kinder etwas zu lehren, sondern das Lernen aktiv zu unterstützen. Dazu gehört auf Fragen der Kinder nicht einfach zu antworten, sondern ihnen Impulse zu geben, Lösungen selbst zu finden.

„Was meinst du?“

Das Kind ist für uns von Beginn an eine individuelle Persönlichkeit, deren Bedürfnisse wir wahrnehmen, indem wir beobachten, zuhören, zulassen und Impulse setzen. Wir sind bemüht die „100 Sprachen des Kindes“ zu verstehen und zu übersetzen. Durch die Dokumentation im Portfolio werden Entwicklungsschritte und persönliche Erfolge des Kindes wertgeschätzt und sichtbar gemacht. Kinder haben ein Recht darauf beteiligt zu werden und sich einzubringen, sowie selbstbestimmt zu handeln. Dies bedeutet für uns, dass Kinder in unserer Kita den Alltag aktiv mitbestimmen, in Entscheidungsfragen partizipieren und wir zugleich ihre Grenzen akzeptieren. Dies findet darin Ausdruck, dass die Privatsphäre der Kinder geachtet wird und die Arbeiten und Werke des Kindes Wertschätzung erfahren.

„Jeder malt schön, keiner komisch.“ 

Lernen in Projekten

„Das Auge schläft, bis der Geist es mit einer Frage weckt.“
(Loris Malaguzzi)

Am Anfang eines Projektes steht oft eine Idee, eine Beobachtung, eine Frage oder ein thematisches Interesse der Kinder: „Wo kommt denn eigentlich der Regenbogen her? Wo wohnt  das Christkind? Ich möchte mal wissen, warum Fische nicht fliegen können. Die könnten das doch mit ihren Flossen tun?“

Fragen und Impulse können aber auch seitens der pädagogischen Fachkräfte eingebracht werden. Eine gute Beobachtungsfähigkeit der pädagogischen Fachkräfte ist nötig, um zu erkennen, welche Themen momentan von Interesse für die Gruppe bzw. das einzelne Kind sind: „Wenn das für dich wichtig ist, dann sprich doch im Morgenkreis darüber. Wir haben beobachtet, dass ihr in letzter Zeit viel über Vampire redet.“

„Beobachtung dient der Beachtung.“

„Im Laufe eines Projektes lernen Kinder Fragen zu stellen, das Forschen und Entdecken, den Austausch und das Arbeiten im Team. Das Lernen durch Zusammenarbeit bedeutet, dass der Lernende sich während des Prozesses […] mit anderen auseinandersetzt, die sich mit derselben Sache beschäftigen“ (Küppers, S.49) In ihren Selbstbildungsprozessen werden die Kinder durch die pädagogischen Fachkräfte ermutigt und unterstützt.

„Kinder sind geborene Forscher und Entdecker.“

Im Sinne der Partizipation wird im fortlaufenden Dialog der Verlauf des Projektes gemeinsam mit den Kindern gestaltet. „Welche Ideen habt ihr? Welche Materialien brauchen wir? Wer hat Lust, sich darum zu kümmern? Kennt ihr jemanden, der uns helfen kann?“ Die Projektarbeit ist ein offener Prozess, deren Schwerpunkt in der ganzheitlichen Förderung von Kompetenzen liegt. Somit ist zu Beginn des Projektes unklar, welche weiteren Entwicklungen stattfinden und wie lange es dauern wird.

„Der Weg ist das Ziel.“

Der Verlauf und die Ergebnisse des jeweiligen Projektes werden gemeinsam mit den Kindern dokumentiert. Fotos, Kommentare und Werke der Kinder werden an den „sprechenden Wänden“ in der Kita ausgestellt.


Ernährung und Umwelt

In unserer Kita wird täglich frisch gekocht. Basierend auf den Empfehlungen der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) orientiert sich der Speiseplan an den Produkten der Saison, ist ausgewogen und abwechslungsreich. Zudem bereiten wir als Kindertagesstätte täglich ein reichhaltiges Frühstücksbuffet zu, für das wir einen Unkostenbeitrag von den Familien einnehmen. So lernen Kinder, sich bewusster zu ernähren und kommen in Kontakt mit vielfältigen Aromen und Geschmacksrichtungen. Der wertschätzende und achtsame Umgang mit Lebensmitteln ist uns hierbei ein wichtiges Anliegen. Die Kinder sollen Mahlzeiten als kommunikatives Ereignis der Gruppe empfinden, zu dem sich Erwachsene und Kinder einfinden. Bei der Zubereitung der Mahlzeiten werden die Kinder nach Möglichkeit mit einbezogen und haben durch die gläserne Durchreiche Einblick in die Küche.   

„Essen ist gut für die Ernährung. “ Liliana,5 Jahre

In unserem Nutzgarten pflanzen wir Obst, Gemüse und Kräuter an, die nach ihrer Ernte den Weg auf unsere Teller finden. Dies fördert die Kinder in ihrem Umweltbewusstsein und trägt dazu bei, achtsam mit Lebensmitteln umzugehen. Im Rahmen des Nutzgartenprojekts wurde ein Insektenhotel installiert, in dem viele Nützlinge ein neues Zuhause gefunden haben.

Die Kita engagiert sich durch den Einsatz von mehr Bio-Produkten, saisonaler und regionaler Waren, weniger Fleisch und effizienten Geräten bei dem Projekt „Große Küche- kleine Flamme“ für Nachhaltigkeit und den Klimaschutz.

⇒ www.grossekueche-kleineflamme.de


Unser Selbstverständnis und die Bedeutung des Teams

Als multiprofessionelles Team verstehen wir uns als Bildungsbegleiter der Kinder und Erziehungspartner der Eltern. Die Zusammenarbeit im Team ist von Vertrauen und gegenseitigem Respekt geprägt. Die Ressourcen und Talente der einzelnen Kolleginnen und Kollegen werden wertgeschätzt und in die pädagogische Arbeit einbezogen. So ist z.B. ein Musikprojekt mit Kolleginnen entstanden, die Instrumente spielen und ihre Begeisterung für die Musik mit den Kindern teilen.

Neben den unmittelbar pädagogischen Aufgaben wie der Betreuung der Kinder gehören zu den Kernaufgaben der pädagogischen Fachkräfte auch die Vor- und Nachbereitung der Arbeit und des Raumes, die Entwicklungsdokumentation, der kollegiale Austausch im Team sowie der Kontakt zu Eltern und Kooperationspartnern. Wir nehmen unsere Vorbildfunktion für die Kinder sehr ernst und reflektieren uns fortlaufend. Durch Supervision, Fachberatung und regelmäßige Fort- und Weiterbildung des Teams erweitern die Fachkräfte ihre Kenntnisse und Methodenvielfalt, um eine optimale Förderung der Kinder zu gewährleisten.

„Menschen, die miteinander arbeiten, addieren ihr Potential. Menschen, die füreinander arbeiten, multiplizieren es.“ (Kirchner S.)

Die kulturelle Vielfalt in unserem Team erleben wir als bereichernd und bringen die eigene Kultur und Mehrsprachigkeit in unsere Arbeit mit den Kindern ein. Grundsätzlich gilt:

·         Wir verfolgen eine Pädagogik des „Verstehen Wollens“.

·         Wir geben Halt.

·         Die Wertschätzung des Kindes und seiner Dinge ist ein „Muss“.

·         Wir beobachten und dokumentieren die Entwicklung der Kinder.

·         Wir moderieren.

·         Wir stellen Fragen und forschen gemeinsam mit den Kindern.

·         Wir haben eine professionelle Haltung und bilden uns weiter.

·         Wir sind das Gedächtnis der Kinder.

·         Wir geben Impulse, begleiten und unterstützen.

·         Wir sichern pädagogische Qualität.

·         Wir sind gute Vorbilder.

·         Wir pflegen den Dialog.

·         Wir übernehmen Verantwortung.

·         Wir bringen unsere individuellen Talente ein.

·         Wir kooperieren mit Eltern, Kindern, dem Träger und anderen Institutionen.

·         Wir reflektieren uns und pflegen eine Feedback-Kultur.

Der Betreuungsschlüssel richtet sich nach den Vorgaben des Landesjugendamtes. Zusätzlich werden Praktikanten, Auszubildende und Förderkräfte in der Kita eingesetzt.

Unsere Kita als Ausbildungsstätte

Die Ausbildung neuer Fachkräfte ist uns in der Kita „Zur Klaster“ ein wichtiges Anliegen. Wir begleiten, fördern und beraten Praktikanten/innen aus verschiedenen sozialen Ausbildungsberufen und Studiengängen, aber auch Schüler, die sich für den Beruf des  Erziehers  interessieren. Die Auszubildenden erhalten fachkompetente Praxisanleitung, Freiraum für Projekte und Erprobung sowie Zeiten für die Reflexion des Erlernten.

Erziehungspartnerschaft

In der Kita „Zur Klaster“ streben wir eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern und Familien zum Wohle der Kinder an. Das Verhältnis ist von gegenseitigem Respekt und einem Kontakt auf Augenhöhe geprägt. Alle Familien, gleichwohl ihrer Herkunft oder religiösen Prägung sind willkommen und werden geschätzt.

Der Austausch mit den Familien

Zu Beginn erfolgt eine Voranmeldung über die Kita oder das Jugendamt. Nach schriftlicher Zusage findet ein Anmeldegespräch zusammen mit der Kitaleitung statt, in dem vertragliche Dinge geregelt werden. Einige Wochen vor Beginn der Eingewöhnung findet dann das Aufnahmegespräch mit der pädagogischen Fachkraft statt, die die Eingewöhnung begleitet. Nach ca. sechs bis acht Wochen treffen sich Eltern und pädagogische Fachkräfte, um die Eingewöhnung zu reflektieren. Danach finden im Elementarbereich mindestens jährliche Entwicklungsgespräche rund um den Geburtstag (nach Vereinbarung auch jederzeit) statt. Bei Kindern unter drei Jahren finden die Gespräche häufiger statt, da die einzelnen Meilensteine der Entwicklung in kürzeren Abständen zu beobachten sind. Damit ist gemeint, dass in den ersten beiden Lebensjahren größere Veränderungen stattfinden als später. Zum Beispiel : vom Krabbeln zum Laufen, vom Lallen zum ersten Wort usw.

Je nach Bedarf und Anlass gibt es Tür-und-Angel- bzw. Übergabegespräche in den Bring- und Abholzeiten. Wir legen großen Wert auf ein vertrauensvolles Miteinander und bieten daher auch telefonische Rückmeldungen an, wenn es Eltern einmal nicht möglich ist, persönlich in die Kita zu kommen oder sie ein Feedback zum Befinden ihres Kindes benötigen. 

„Regelmäßige Gespräche sind der Schlüssel.“


Bild: Gruppenansicht Kita zur Klaster


Unsere Kita als Ort für Eltern

Nach reggianischem Vorbild möchten wir unser Haus für Familien öffnen. Hierfür stehen uns folgende Orte zu den Öffnungszeiten zur Verfügung:

·         Die Piazza (Eingangsbereich) mit Stehcafé und Kita- Info

·         Das Elternzimmer

·         Hospitationsmöglichkeiten nach Absprache

Angebote für Eltern

„Unsere Arbeit gilt allen drei Hauptdarstellern des Erziehungsprozesses: dem Kind, den Erziehern, den Familien.“ (Carla Rinaldi)

Familienbildung und die Verzahnung von Familie und Kita spielen in der Erziehungspartnerschaft eine wichtige Rolle. Deshalb bieten wir in der Kita „Zur Klaster“ ein abwechslungsreiches  und kostenfreies Programm für Eltern an. Zum Beispiel:

·         Sprachkurs in der Kita: „Mama lernt Deutsch“

·         Eltern-Kind-Turnen: „Glückskäfer“

·         Elterncafé  mit Gastvorträgen in Kooperation mit der Familienbildungsstätte Caritas e.V.

·         Offene Sprechstunde der Erziehungsberatungsstelle

·         Kinderbetreuung während der  Elternveranstaltungen


Bild: Außenansicht Kita zur Klaster

 
 

Öffnungszeiten

Teilzeit:
Montag bis Freitag
07:00 - 12:30
14:00 - 16:30

Ganztag (mit Mittagessen):
Montag bis Freitag
07:00 - 16:30

Kontakt

Kita "Zur Klaster"
Leiterin: Dagmar Stephan-Roth
Zur Klaster 2
55545 Bad Kreuznach

Telefon: 0671 97046920
Telefax: 0671 97045988
E-Mail: kita.zur-klaster@
bad-kreuznach.de

Impressionen

⇒ Hier erhalten Sie anhand einer kleinen Bildershow einen Überblick über die Kita "Zur Klaster"