Kita Hannah Arendt

Gruppenform
Alter
Gruppenstärke
Betreuungsform
Krippengruppe
2 Monate
bis 3 Jahre
1 Gruppe für 10 Kinder
Ausschließlich Ganztagsbetreuung
Kleine Altersmischung
1 Jahr bis
6 Jahre
1 Gruppe für 15 Kinder
(davon 7 Kinder unter und 8 Kinder über 3 Jahren)
Sowohl Flex- als auch Ganztagsbetreuung
Geöffnete Kindergartengruppe
2 bis 6 Jahre
1 Gruppe für 25 Kinder
(davon 6 Plätze für 2-jährige und
19 Plätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren)
Sowohl Flex- als auch Ganztagsbetreuung
Geöffnete Kindergartengruppe
2 bis 6 Jahre
1 Gruppe für 20 Kinder (davon 6 Plätze für 2-jährige und 14 Plätze für Kinder von 3 bis 6 Jahren)
Sowohl Flex- als auch Ganztagsbetreuung

Unsere Räumlichkeiten und das Außengelände:

Unsere Kita wurde 2014 erbaut. In seiner räumlichen Struktur bildet die zentral gelegene Piazza den Mittelpunkt. Von hier aus erstrecken sich im linken Flügel insgesamt vier große Gruppenräume mit jeweils einem Nebenraum. Die Nebenräume sind Funktionsräume. So gibt es beispielsweise einen Snoozelraum, einen Rollenspielraum, ein Atelier und eine Lernwerkstatt.

Zur rechten Seite der Piazza gelangt man, an den beiden Waschräumen der Kinder vorbei, in das Herzstück unserer Kita - die Turnhalle. 

Von der Piazza geradeaus geht es in unseren sogenannten „Ruhebereich“. Dort findet man zur rechten ein gemütliches Elternzimmer, dann die großzügig geschnittene Küche, rechts ab das Personal- und Gäste-WC, Personalzimmer für die pädagogischen Fachkräfte sowie die Schlafräume der Kinder.

Das neu gestaltete Außengelände bietet Platz für einen U3- und einen Ü3-Bereich. Ebenso befindet sich in unmittelbarer Nähe der Bürgerpark, den wir ebenfalls zum Spielen zusätzlich nutzen können.

Zur pädagogischen Konzeption:

„Da werden Hände sein, die dich tragen und Arme, in denen du sicher bist und Menschen, die dir ohne Fragen zeigen, dass du willkommen bist.“  

(Khalil Giran)

Unsere Kita besteht aus einer Kombination aus Bewegung und Reggio-inspirierter Pädagogik.

Die Bedeutung von Bewegung:

Die Bewegung ist das Herzstück und somit Hauptschwerpunkt unseres pädagogischen Konzepts.

Bewegung ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, das sich ebenso positiv auf die individuelle, wie auch auf die soziale Entwicklung der Kinder auswirkt. So nimmt sie einerseits positiven Einfluss auf die Gesundheit, das Körperempfinden, die Konzentration, das Selbstwertgefühl und verbessert die Grob-und Feinmotorik. Andererseits kräftigt Bewegung die Muskulatur, fängt den kindlichen Bewegungsdrang auf, stärkt die Kondition, Konzentration und Ausdauer und schult den Gleichgewichtssinn.

Des Weiteren werden aber auch die Gruppenfähigkeit und das soziale Miteinander gefördert, indem die Kinder sich aufeinander einstellen, kooperieren und fühlen können, wie glücklich es macht, gemeinsam ein Ziel zu erreichen. Schließlich ist Bewegung ein wichtiges Mittel zur Emotionsregulation.

Durch regelmäßige und gezielte Bewegungseinheiten erobert das Kind spielerisch seine Umwelt, kognitive und sozial-emotionale Fähigkeiten werden ausdifferenziert.

Mittels Bewegung wollen wir also die Gesamtpersönlichkeitsentwicklung des Kindes fördern.




















Die Bedeutung von Reggio-inspirierter Pädagogik:

Mit unserer Kombination aus dem Bewegungsschwerpunkt und der Reggio-inspirierten Pädagogik wollen wir die Kinder bestmöglich begleiten und zu Menschen erziehen, die auf der Basis eines liebevollen Dialoges lernen und für sich und ihre soziale Gemeinschaft Verantwortung übernehmen. Zur Verdeutlichung folgt in einer kurzen Zusammenfassung die Darstellung der wichtigsten Aspekte einer Reggio-inspirierten Pädagogik.

Diese sind:

⇒ Das Bild vom Kind als einem Menschen, der nicht erst durch unsere Erziehung werden muss, sondern bereits ein vollwertiges und mit vielen Kompetenzen ausgestattetes Mitglied unserer Gemeinschaft ist.

⇒ Die Überzeugung, dass jedes Kind mit einer fast ungezügelten Wissbegierde auf die Welt kommt und mannigfaltige Möglichkeiten erhalten muss, um eben diese Welt zu erforschen und zu entdecken.

⇒ Die Anschlussfähigkeit von Bildungsprozessen, da jeder Mensch ungeachtet seines Alters nur auf Grundlage dessen zu lernen vermag, was er bereits erlernt hat.

⇒ Die 100 Sprachen des Kindes, die es zu „übersetzen“ gilt, damit wir verstehen, mit welchen Themen es gerade beschäftigt ist, wofür es sich begeistert und welche Entwicklungsaufgaben es aktuell zu bewältigen hat.

⇒ Die Rolle des Erziehers/der Erzieherin als respektvolle Begleiterin, interessierte „Übersetzerin“ und stetig selbst Lernende.

⇒ Die Projektarbeit als Ausgangspunkt von Bildungsprozessen und Ergebnis einer zugewandten, dialogischen Beobachtung.

⇒ Der Bezug zum Sozialraum, den es zu erforschen, zu beleben und zu bewahren gilt, der zugleich jedoch auch Inspirationsquelle einer ko-konstruktiven Welterfahrung ist.

⇒ Die Raumgestaltung als wesentliches Element einer partizipativen und anregungsreichen Beziehungsgestaltung mit den Kindern.

Inhaltlich werden natürlich die Vorgaben der „Bildungs-und Erziehungsempfehlungen für Kindertagesstätten“ des Landes Rheinland-Pfalz nicht außer Acht gelassen.







Bild vom Kind:

„Erkläre mir und ich vergesse, zeige mir und ich erinnere mich, lass es mich tun und ich verstehe“.                                                                                                             (Konfuzius)

Als Ausgangspunkt unserer pädagogischen Arbeit betrachten wir das Kind als kompetentes Wesen, welches in der Lage ist, sich mit Hilfe seiner intrinsischen Motivation weiterzuentwickeln. Kinder sind in der Regel sehr motiviert und wissbegierig und kommunizieren von Geburt an mit ihrer Umwelt. Sie benötigen ebenso Geduld, Zuversicht, unseren Schutz und nicht zuletzt unser Vertrauen in ihre Fähigkeiten, um sich frei zu entfalten.

Rolle der pädagogischen Fachkraft:

Das wichtigste an unserer Arbeit ist der Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zum Kind. Sodann gilt die Prämisse: Wir unterstützen so viel wie nötig und so wenig wie möglich.

Um die Entwicklung der Kinder angemessen zu unterstützen und zu begleiten, bedarf es seitens des Fachpersonals an Empathie, Wertschätzung und Kongruenz. Wir fungieren als ihre Lern-und Entwicklungsbegleiter/-innen. Ebenso notwendig ist es, den Kindern ausreichend Freiräume einzuräumen, um sich ausreichend und eigenständig auszuprobieren. Somit ist unsere Aufgabe als Erzieherin auch in die Rolle der Beobachter/-innen zu schlüpfen. Wir fokussieren Spielsituationen und Handlungssequenzen, analysieren diese und ziehen Schlüsse für unsere Pädagogik heraus. Ebenso sind wir Ko-Konstrukteure und greifen Fragen, Gedanken und Handlungen der Kinder auf, um zusammen mit ihnen Projektideen zu entwickeln.

Da wir bei alldem um unsere Vorbildfunktion wissen, erscheint uns die Reflexion und Evaluation unseres Handelns unerlässlich, um unseren Bildungsauftrag bestmöglich zu erfüllen.

Erziehungspartnerschaft:

Nach unserer Auffassung sind Eltern die wichtigsten Menschen im Leben eines Kindes. Sie sind die Experten, auf deren Mitwirkung wir angewiesen sind, um das Bestmögliche für jedes einzelne Kind zu bewirken. Durch gegenseitigen Respekt und einem Kontakt auf Augenhöhe wird eine Erziehungspartnerschaft möglich.

Im Rahmen verschiedener Gesprächsanlässe findet ein intensiver Austausch über den Entwicklungsstand, die aktuellen Bedürfnisse und Interessen, Neigungen und Begabungen des Kindes statt.

Verpflegung:

Das richtige Maß an Bewegung und Ernährung sind zwei wichtige Grundvoraussetzungen für ein gesundes Aufwachsen. Wir legen großen Wert auf ausgewogene Nahrungsmittel, denn dadurch wird die körperliche Leistungsfähigkeit erhalten und gefördert. Unser Bestreben ist es, die Kinder hierfür zu sensibilisieren.

Unsere Kita ist Partner des europäischen Schulobst-und-Gemüse Projektes, wodurch wir wöchentlich regionales Obst erhalten. Zusätzlich kaufen wir regelmäßig mit den Kindern für das gemeinsame Frühstück ein, besuchen den Wochenmarkt, um Lebensmittel und deren Herkunft nachvollziehbar zu machen und bereiten mit den Kindern gemeinsam kleine Snacks zu.

Zu allen Mahlzeiten reichen die pädagogischen Fachkräfte täglich frisches Obst. Zugleich wird nachmittags nochmal ein kleiner „Nachmittagssnack“ in Form von frischem Obst den Kindern angeboten.

        Das Mittagessen:

        Ganztagsbetreuung:
        ⇒ Das Mittagessen wird durch einem ausgewählten Caterer täglich frisch geliefert.

        Flex-Betreuung:
        ⇒ Das Mittagessen wird durch die Eltern in Form eines kalten Snacks täglich mitgebracht.

        Alle unsere zubereiteten und angereichten Speisen unterliegen streng den Lebensmittelhygienevorschriften.

        Schließzeiten:

        – 3 Wochen (15 Tage) während der Schul-Sommerferien
        – 5-6 Tage an Weihnachten / Neujahr
        – 2 Tage für Teamfortbildungen
        – 1 Tag Betriebsausflug
        – 1-2 Brückentage
        – 2 x ½ Tag als Putztag oder Konzeptionstag


           
           
          Öffnungszeiten
          Montag bis Freitag:
          07.30 - 16:30

          Flex-Betreuung:
          07:30 - 13:00

          Ganztag (mit Mittagessen):
          07:30 - 16:30
          Kontakt

          Kita Hannah-Arendt-Straße
          Leiterin: Verena Wittemann
          Hannah-Arendt-Str. 9
          55543 Bad Kreuznach

          Telefon: 0671 97045942
          E-Mail: kita.hannah-arendt-strasse@
          bad-kreuznach.de

          Konzeption

          ⇒ Konzeption der Kita Hannah-Arendt-Straße als  pdf-Datei zum Download