Vor allem Senioren betroffen

Einsamkeit während der Corona-Pandemie: OB Kaster-Meurer ruft Nachbarn zu Mithilfe  auf


„Die soziale Isolation und daraus resultierende Einsamkeit sind eine große Belastung – gerade für Seniorinnen und Senioren – aber auch für jüngere Menschen“, weiß Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer. Vor allem ältere Menschen sind meist weniger in digitale Netzwerke eingebunden, was das Gefühl von Einsamkeit verstärken kann. Hinzu kommen die eingeschränkte Mobilität und die begrenzten Besuchsmöglichkeiten in Wohn- und Pflegeeinrichtungen, die soziale Distanz schaffen.

Um einsame und alte Menschen zu unterstützen, können alle Bürgerinnen und Bürger in dieser herausfordernden Zeit ihren Beitrag leisten. „Ich bitte Sie als Nachbarn, Ihr Engagement, das Sie schon zu Beginn der Pandemie in zahlreichen tollen Aktionen und Projekten in unserer Stadt gezeigt haben, in den kommenden tristen und endlos wirkenden Wintermonaten fortsetzten. Bitte schauen Sie sich in Ihrer Nachbarschaft und Umgebung nach Menschen um, die einsam sind. Denn auch in dieser Zeit kann man helfen, ohne gegen die Corona-Regeln zu verstoßen“, ruft Kaster-Meurer die Bad Kreuznacher um Mithilfe auf. „Für Ihre Unterstützung zur Bewältigung der Pandemie und ihrer Folgen bedanke ich mich ausdrücklich.“

Tipps und Anregungen aus dem Internet

Wer eine nachbarschaftliche Initiative – auch unabhängig von Corona – auf die Beine stellen möchte, findet im Internet unter „Praxistipps für Nachbarschaftsinitiativen“ Ideen, die Mut machen und zu einigen Fragen Anregungen geben. Die Broschüre kann hier eingesehen und herunterladen werden.

Das Landesnetzwerk „Anlaufstellen für ältere Menschen in Rheinland-Pfalz“ hat außerdem ein Logbuch mit Praxistipps und Aktivitäten gegen die Einsamkeit in der Corona-Pandemie herausgegeben.


Symbolfoto: Seniorin alleine auf einer Parkbank, Pixabay.com