Friedhof

Neue Urnenanlage und verschönerter Trauerhallen-Vorplatz: Hauptfriedhof der Stadt durch Bauhof aufgewertet


Die zweite Urnenanlage war notwendig, weil die bisherige, große Urnenwand hinter der alten Kapelle mittlerweile vollständig belegt ist. Als neues Angebot für die seit Jahren sehr beliebte Bestattungsform wählte die Stadt ein Kolumbarium, also eine freistehende Anlage in Würfelform, mit Platz für 60 Urnennischen. Das Urnen-Kolumbarium steht neben der „Müllerschen Gruft“, etwa in der Mitte des Friedhofs.

Der Bauhof erstellte dazu das Fundament und setzte die Fertigteile mit Hilfe eines Hubwagens zusammen. „Die neue Anlage ist durch ihre kleineren Ausmaße und ihre Platzierung eine gefällige Ergänzung der alten Urnenwand“, findet Markus Foos von der Friedhofsverwaltung, der die Maßnahmen mit plante.

Neu hergerichtet wurde außerdem der Vorplatz der Trauerhalle. Hier verlegten die Bauhofmitarbeiter neue Platten in ansprechender zweifarbiger Optik. Nach langjähriger Nutzung hatten sich etliche der alten Platten gesenkt oder waren gesprungen – gefährliche Stolperfallen gerade für ältere Friedhofsbesucher. Um diesen sowie gehbeeinträchtigten Gästen einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen, hat die Stadt außerdem zwei seniorengerechte Sitzbänke neben der Halle montiert und eine Rollstuhlrampe zum Gebäude neu angelegt

Die Neugestaltung kommt bei den Trauergästen und Besuchern des Friedhofs gut an. „Wir haben schon viele positive Rückmeldungen“, berichtet Timo Becker. Das Urnen-Kolumbarium inklusive Aufbau sowie die Neugestaltung des Vorplatzes kosteten rund 60.000 Euro.

Fotos, von oben: Das Urnen-Kolumbarium, die neuen Bodenplatten auf dem Vorplatz der Trauerhalle (mit Seniorenbänken) und der barrierefreie Zugang.

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