Cartoons im Marktcafé

„Mit Rücksicht vorwärts“ im Straßenverkehr - Infoaktion mit der Rad AG


Die Heils sind mit ihren beiden Töchtern häufig mit den Rädern unterwegs, zu Hause und in im Urlaub. “Hier könnte man den Fahrradfahrern mehr Raum geben”, so Tobias Heil, der in dem Bau des Fahrradparkhauses am Bahnhof (Mobilitätsstation) einen wichtigen Schritt sieht, dem aber die weitere Vernetzung des Radwegesystems folgen müsse. Birgit Heil, die häufig mit dem Rad zur Arbeit in ihr Café fährt, erlebt immer wieder, wie rücksichtslos Verkehrsteilnehmer sind. Rasende Radfahrer jung und alt, unkonzentrierte Fußgänger, die mit Kopfhörer durch die Stadt laufen und Autofahrer, die am Steuer telefonieren.

Die Erfahrungen der Familie Heil kann Jörg Keil, Abteilungsleiter Vollzugsdienst, bestätigen. Insbesondere in der Neustadt sind “Radfahrer deutlich zu schnell unterwegs”. Dort, wo Radfahren erlaubt ist, gilt Schrittgeschwindigkeit. Klagen über Radfahrer, die die Gassen des Wochenmarktes als Weg nutzen, gibt es von Marktbeschickern, “Dort werden wir verstärkt Präsenz zeigen.” Auch der motorisierte Verkehr in der Neustadt nimmt zu.  Auch hier wird zu schnell gefahren und geparkt, wo es nicht erlaubt ist.  Bei ihren Streifengängen fällt den Ordnungshütern der Stadt auf, dass Fußänger, abgelenkt durch Musik aus Kopfhörern oder durch telefonieren sich und andere in Gefahr bringen.

Mit  der neu formierten Rad AG gibt es demnächst eine Aktion in der Neustadt.  Deren Vorsitzender Hermann Holste appelliert: “Gegenseitige Rücksichtnahme betrifft alle Verkehrsteilnehmer unseren Straßen. Autofahrer sollten nicht auf Rad- und Gehwegen parken und auf den Straßen auf Fußgänger und Radfahrer achten. Radfahrer sollten nicht auf den Bürgersteigen fahren und sich in den zugelassenen Fußgängerbereichen mit angepasstem Tempo fortbewegen“.

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