Tag des offenen Denkmals in Bad Kreuznach


Gleich zweimal, um 10 Uhr und um 15 Uhr, erläutert eine Führung von Mitarbeitern des städtischen Planungsamtes gelungene Objekte der Sanierung in der Neustadt. Treffpunkt ist die Skulptur „Schambes“ am Eingang der Klappergasse.

Um 11 Uhr erläutert Oswald Kirschner am Beispiel der evangelischen Pauluskirche, dass die Unterhaltung eines Kulturdenkmals eine schwierige und aufwändige Aufgabe darstellt. Die Führung durch die Kirche vollzieht die Wechselfälle der Baugeschichte nach.

Um 15 Uhr wird Rolf Schaller im Parkhotel Kurhaus, das dieses Jahr 100 Jahre feiert, am Beispiel der Kurhausstraße deutlich machen, dass der Umgang mit baugeschichtlichen Denkmälern in Bad Kreuznach nicht immer gelungen ist. Mit Anschauungsmaterial zeigt er, wie sich die einstige Prachtstraße in den letzten 50 Jahren vom städtebaulichen Kleinod zur heutigen Situation hin verändert hat. Gleich zweimal sind die zeittypischen Erinnerungen an den Krieg Thema. Um 15 Uhr wird Michael Vesper im Rahmen eines Spaziergangs die Entstehung der Gedenkstätte Lohrer Wald erläutern, in denen die sterblichen Überreste der Toten des Kriegsgefangenenlagers Galgenberg ihre letzte Ruhe fanden. Doris Helmstädt führt um 16 Uhr zu den Kriegerdenkmälern auf dem Bad Kreuznacher Hauptfriedhof. Treffpunkt ist in beiden Fällen der Eingangsbereich der Friedhöfe.

Den musikalischen Abschluss bildet ein Orgelkonzert mit drei Orgeln um 16 Uhr in der Pauluskirche. Dieter Wellmann, Klaus Evers und Beate Rux-Voss lassen alte und neue Orgeln gemeinsam erklingen.

Geöffnet sind anlässlich des Denkmaltages von 11 – 16.30 Uhr die Pauluskirche mit der Kapelle, das Gradierwerk Karlshalle von 14 – 17 Uhr, das Cauerhaus in der Rheingrafenstraße und von 10 – 18 Uhr die Kunst- und Kreativwerkstatt auf der Alten Nahebrücke (ehemals Bootshaus).

Foto: Hotel Klapdohr im Jahr 1955