"Die Welt im Fokus- 100 Jahre Schneider Optische Werke Bad Kreuznach“ im Schloßparkmuseum


„Die „Optisch“ in Bad Kreuznach steht von jeher für Präzision, feste Verwurzelung und Identifikation.  Den Blick auf Wesentliches fokussieren wird auch die Ausstellung im Schlossparkmuseum, für deren Realisierung wir dem Unternehmen herzlich danken: ein ganz besonderes Stück Stadtgeschichte“, ist Kulturdezernentin Andrea Manz überzeugt.

Die Ausstellung wurde in Kooperation mit Schneider Bad Kreuznach realisiert. Für die wissenschaftliche Bearbeitung zeichnet Dr. Oliver Ramonat,  Historiker aus Frankfurt ,verantwortlich, der bei der musealen Umsetzung von Museumsdirektorin Dr. Angela Nestler-Zapp unterstützt wird.  „Die Welt im Fokus - 100 Jahre Schneider Optische Werke Bad Kreuznach“ ist eine Geschichte der optischen Innovationen bis in die Gegenwart: für Foto, Kino und Industrie, aber auch für Landschaftsaufnahmen, Film-Highlights und Prüfungen im Weltall. Es ist auch eine Geschichte des Alltags in Bad Kreuznach, denn das Unternehmen war und ist der Heimatstadt Joseph Schneiders und seiner Familie eng verbunden.

Zur Ausstellung gehört auch eine funktionsfähige Lochkamera, die den Anfang der Fotografie repräsentiert. Sie wurde von Peter Lebeda, Fotodesigner, Mainz gebaut. Sie entspricht nicht nur äußerlich einer historischen Kamera, sondern funktioniert auch.  Mit dieser Kamera hat Lebeda das winterliche Schloßparkmuseum fotografiert.

 

Im Rahmenprogramm dieser Ausstellung wird das Schloßparkmuseum neben Sonntags-Führungen durch die Ausstellung auch eine Reihe von Workshops für Kinder und Jugendliche anbieten. An drei Terminen (21. März, 26. Mai, 22. Juni) wird Lebeda  mit Kindern ab zehn Jahren aus Blechdosen kleine Lochkameras bauen und sie gemeinsam mit ihnen in einer eigens eingerichteten Dunkelkammer entwickeln (Anmeldung und Infos unter Telefon 0671/920777). 

 

Foto: Peter Lebeda führte Kulturdezernentin Andrea Manz und Museumsleiterin Dr. Angela Nestler-Zapp seine selbst gebaute Lochkamera vor.