Oberbürgermeisterin: Titel „Fair-Trade-Stadt“ ist Etappenziel


„Heute ist ein ganz besonderer Tag für Bad Kreuznach“, freute sich die Oberbürgermeisterin über die Auszeichnung und bedankte sich bei den vielen Akteurinnen und Akteuren, denen es in kurzer Zeit durch großes Engagement gelang, alle Bedingungen für dieses Gütesiegel „fairer Handel“ mit Produkten aus der Dritten Welt zu erfüllen: Ilse Rapp, Vorsitzende des „Welt Ladens“, Professor Dr. Carsten Levsen, Bärbel Germann (Stadtverwaltung), sowie weitere Mitstreiter/innen aus der Lokalen Agenda und Kirchengemeinden, Schülerinnen und Schüler des Lina-Hilger-Gymnasiums und des Gymnasiums an der Stadtmauer.  

In Bad Kreuznach bieten bereits 20 Einzelhandelsgeschäfte und sieben Gastronomiebetriebe fair gehandelte Produkte wie Kaffee, Tee, Saft, Schokolade und andere Lebensmittel an. Per Stadtratsbeschluss hat sich die Stadt verpflichtet, künftig bei der Beschaffung von Produkten auf Kriterien wie Nachhaltigkeit und fairen Handel zu achten. „Nicht zurücklehnen, sondern sich für menschenwürdige Arbeitsbedingungen für die Menschen in Afrika und Asien engagieren“, ist für die OB diese Auszeichnung ein „Etappenziel“.  Wie sehr der faire Handel im Kampf gegen Ausbeutung  hilft, verdeutlichte Heinz Fuchs (Foto 3.v.l.) an einem Beispiel: 20 Prozent des Umsatzes beim fairen Handel machen Schnittblumen (Rosen) aus Afrika aus. Allein 1,5 Millionen Euro an Prämien flossen in soziale Projekte in Kenia und Äthiopien.

Ilse Rapp bedankte sich bei der Oberbürgermeisterin für  die „große Unterstützung“ und freut sich schon auf die „neue Herausforderung und die gemeinsame Arbeit“. Denn bereits in zwei Jahren steht das Gütesiegel „Fair-Trade-Stadt“ wieder auf dem Prüfstand.  Dann wird Bilanz gezogen, wie groß der Kreis jener ist, die fair gehandelte Produkte aus der Dritten Welt verkaufen.

Bei der Werbung und der Vermarktung von „Kreuznach Kaffee“ und „Kreuznach-Schokolade“ sollen auch Plakate helfen, die Schülerinnen und Schüler des Lina-Hilger-Gymnasiums und des Gymnasiums an der Stadtmauer im Rahmen eines Wettbewerbs gemalt haben. 

Die drei Preisträgerinnen vor ihren Werken: Anna Dill, Patricia Käfer und Clara Evers.

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