Messergebnisse bestätigen Heilbad-Prädikat für Bad Kreuznach und BME


Zur Bestätigung des gemeinsamen Prädikats „Heilbad“ ließ die Gesundheit und Tourismus GmbH die Luft in Bad Kreuznach und in Bad Münster am Stein-Ebernburg analysieren. Gemessen wurde über ein Jahr lang vom 29.04.2016 bis 16.06.2017 an insgesamt vier Standorten (je zwei in Bad Kreuznach und in Bad Münster am Stein-Ebernburg), die unten in den Grafiken genannt sind. Durch die Auswahl der Standorte sollten die lufthygienischen Verhältnisse im gesamten Aufenthaltsbereich der Kurgäste und Erholung suchenden Urlauber erfasst werden. Die Luftproben wurden auf grobe Staubteilchen (gesamter Grobstaub ohne Blütenpollen), auf opake Grobstaubpartikel, auf Feinstaub und Ruß im Feinstaub, auf Blütenpollen sowie auf den Gehalt an Stickstoffdioxid untersucht. Der opake Grobstaub entsteht vorwiegend durch den Kraftfahrzeugverkehr (vor allem durch den Abrieb der Kfz-Reifen und des Fahrbahnasphalts) sowie beim Heizen mit Holz und Kohle. Feinstaub und Stickstoffdioxid gelangen hauptsächlich durch die Abgase des Verkehrs und im Winter auch durch die Heizungen in die Luft. Beide Luftbeimengungen können in höheren Konzentrationen den Atemwegen schaden.

An den verkehrsbezogenen Messstellen „Badeallee.“ in Bad Kreuznach und “Berliner Str.“ in Bad Münster am Stein-Ebernburg enthielt je ein Kubikmeter Luft im Durchschnitt 9,4 bzw. 10,3 Mikrogramm Grobstaub (1 Mikrogramm = 1 Tausendstel Milligramm). Erlaubt ist an diesen verkehrsreichen Standorten eine mittlere Staubkonzentration von maximal 28 Mikrogramm. Am Standort „Stollen“ (Bad Kreuznach) und „Wetterstation“ (Bad Münster am Stein-Ebernburg) wurde eine Staubkonzentration von 7,6 bzw. 6,0 Mikrogramm festgestellt, wobei der dort zulässige Höchstwert mit 13,0 Mikrogramm bei Weiten nicht erreicht wurde.
Ein weiteres Ergebnis: Die in Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein-Ebernburg gemessenen groben Staubteilchen bestanden zum größten Teil aus mineralischen Bodenpartikeln, die vom Wind und durch die Kraftfahrzeuge vom Erdboden bzw. von den Straßenoberflächen aufgewirbelt wurden. Im Frühjahr wurden in den Messgeräten auch viele Blütenpollen gefunden. Die Konzentration der opaken Grobstaubteilchen war an den Messstellen „Badeallee.“ (Bad Kreuznach) und „Berliner Str.“ (Bad Münster am Stein-Ebernburg) mit einem Messwert von 1,96 bzw. 2,53 Mikrogramm (Richtwert 5,5 Mikrogramm) höher als an den Standorten im jeweiligen Kurgebiet ohne unmittelbaren Verkehrseinfluss.

Die Konzentration des Feinstaubs an den Messstellen „Badeallee“ (Bad Kreuznach) und „Berliner Str.“ (Bad Münster am Stein-Ebernburg) weist mit 9,7 bzw. 10,3 Mikrogramm (zulässig bis maximal 20 Mikrogramm) eine kurortübliche Belastung auf, beim Ruß im Feinstaub wurde mit 0,59 Mikro-gramm in Bad Kreuznach und 0,68 Mikrogramm in Bad Münster am Stein-Ebenburg ein geringer bis normaler Wert gemessen. Dort liegt der Richtwert bei 1,7 Mikrogramm.

Text und Grafik Deutscher Wetterdienst


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