Landesbündnis für Soziale Stadtentwicklung tagte in Bad Kreuznach


Rund 60 Vertreter rheinland-pfälzischer Kommunen waren in die Kreisverwaltung eingeladen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und mit Landespolitikern zu diskutieren. In ihrem Eingangsreferat betonten die OB und die Bürgermeisterin, wie wichtig es ist, in den Verwaltungen ressortübergreifend gut zusammenarbeiten und in den Entwicklungsprozess Politik und Bürgerschaft nicht nur einzubinden sondern aktiv mitwirken zu lassen. Das im vergangenen Jahr gegründete Bündnis für Soziale Stadtentwicklung in Rheinland-Pfalz sei wichtig für den Informationsaustausch, für die Bündelung von Kräften und insbesondere für die Lobbyarbeit in der Politik. So nahmen die Vertreter der rot-grünen Landesregierung, Carsten Pörksen (SPD) und Corinna Rüffer (Grüne), die Botschaft nach Mainz, sich dafür einzusetzen, dass die Mittel von Bund und Land für die Fördergramme nicht gekürzt werden.

Im Bündnis engagieren sich die Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege, der Städtetag und Gemeinde- und Städtebund, der Verband der Südwestdeutschen Wohnungswirtschaft, der Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft Rheinland-Westfalen sowie das Landesnetzwerk Soziale Stadtentwicklung und Gemeinwesenarbeit, in deren Steuerungsgruppe Quartiersmanager Dirk Basmer Mitglied ist. Gemeinsam mit seiner Kollegin Ibtesam Beidoun hatte Basmer für die Veranstaltungen die Arbeit in den Soziale-Stadtteil-Quartieren in Bad Kreuznach mit Plakaten bzw. mit dem von Schülern erstellten Modell des „Pariser Viertels“ präsentiert.