Barrierefreiheit, mehr Bäume und Kompromiss bei Parkplätzen

Spatenstich für Neugestaltung des Winzenheimer Scheunenplatzes


Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer freut sich über den Start der Arbeiten in Winzenheim. Durch den Ausbau wird die gestalterische und funktionale Attraktivität des zuletzt nur noch als Parkplatz und Veranstaltungsfläche genutzten Dorfplatzes verbessert. Nachhaltige Mobilität und Klimaschutz sind weitere wichtige Ziele der Neugestaltung.“Uns ist die Barrierefreiheit des Platzes wichtig und die weitere Begrünung durch Bäume“, so die OB.  Gemeinsam mit Ortsvorsteher Mirko Kohl bedankte sie sich bei allen Beteiligten. „Die neue Platzgestaltung war überfällig“. Für Kohl ist die Planung ein „guter Kompromiss“. In der Bürgerschaft des 4300 Einwohner großen Stadtteiles wurde gerungen zwischen „autofreiem Platz“ und „großem Parkplatz“. Diese Umgestaltung wird rund 130.000 Euro Kosten, „finanziert ohne Fördergelder“, wie die OB betonte. 

Geplant sind die Anlage eines befestigten Dorfplatzes vor der Scheune, der mit verschiedenen Gestaltungelementen aufgewertet wird, sowie 17 feste Parkplätze, Fahrradständer und ein „Mobilitätshub“. An den Rändern des Platzes werden Bänke aufgestellt, die zum Verweilen einladen. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen, soll die erlaubte Geschwindigkeit in der Bretzenheimer Straße in Höhe des Scheunenplatzes außerdem auf 30 Kilometer pro Stunde reduziert werden.

Sie schwangen die Schaufeln: Mirko Kohl, Dr. Heike Kaster-Meurer, Ingo Naskowski, Hans Sifft (beide Abteilung Tiefbau und Grünflächen) und Joachim Gerharz (Bauunternehmer).

Ab November 2020 war bereits der durchgängige, gepflasterte und barrierefreie Fußweg von der Berg- zur Markstraße hergestellt worden – so kann dieser auch bei schlechtem Wetter problemlos genutzt werden. Im Anschluss hatte die Stadtverwaltung die abgestorbenen Bäume entlang des Wegs nachgepflanzt. Da zahlreiche Spenden eingegangen waren, konnten die Bäume kostenneutral gesetzt werden. Dafür bedankt sich die Stadt nochmals nachträglich bei den Spendern. Die restlichen Bäume (Feldahorn) werden nach Abschluss der Tiefbauarbeiten - bis Mitte November - gepflanzt.