Weitere 2,1 Millionen Euro in den Brandschutz investiert

Feuerwehr Ost in Planig soll im Frühjahr 2023 bezugsfertig sein


Im Jahr 2019 wurde dem Stadtrat der Feuerwehrbedarfsplan der Firma Luelf-Rinke vorgestellt. Dort nahmen die Stadträte davon Kenntnis, dass in den beiden Löschbezirken Süd und Ost  die räumlichen Kapazitäten erschöpft sind und es aufgrund des Zustands der Gebäude gerade im Bezirk Ost Unfallgefahren gibt, die es abzustellen gilt. 

Gerade vor dem Hintergrund des Engagements der Ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen im Löschbezirk Ost (Planig, Bosenheim und Ippesheim) beschloss der Stadtrat sodann den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses für den östlichen Löschbezirk in zentraler Lage.

„Obwohl in den drei östlichen Stadtteilen nur etwa 10 % der Bad Kreuznacher Bevölkerung lebt und die Zahl der Einsätze dementsprechend  ein geringerer  Teil der 500 Gesamteinsätze unserer freiwilligen Feuerwehr ausmacht, bin ich sehr froh, dass wir mit einem zweckmäßigen und attraktiven Neubau – die Kosten betragen immerhin mehr als 2 Mio Euro - das Ehrenamt in unserer Feuerwehr in Planig, Bosenheim und Ippesheim fördern und damit auch beibehalten können“, sagt Oberbürgermeisterin Dr.Heike Kaster-Meurer.

Die Planung für das Haus wurde an die Planung der Feuerwache in Rüdesheim angelehnt und dasselbe Architekturbüro beauftragt. Großer Dank an KFI Werner Hofmann für die konstruktive Beratung der Hochbauabteilung, an die Wehrleiterin Manuela Liebetanz, die sich frühzeitig um die Landesförderung bemüht hat und den Zugführer des Löschbezirks Ost, Peter Steinbrecher, der die Bedürfnisse seines Löschzugs in die Planungen mit einfließen ließ.

„Mit allen Beteiligten, den Ortsbeiräten von Planig, Bosenheim und Ippesheim, den Ortsvorstehern und dem Feuerwehrausschuss werden wir ein Richtfest feiern“, kündigt die Oberbürgermeisterin an.

Mit dem Bau beauftragt wurden die Firmen Willi Iselborn GmbH & Co. KG (Rohbau) und Martin Spira e.K. (Außenanlage).

Grafik: Ausschnitt des Bauschildes