
Der Delegation, angeführt von Beigeordneter Daniela Kuzu, gehörten außerdem Beteiligungsmanager Heiko Rähse, Frank Borchert, Stadtverordneter B90/Grüne, sowie Dr. Uwe Lüttgens, Vorsitzender des Vereins „Klima und Alltag“ an. Die Stadt Bad Kreuznach wurde von Oberbürgermeister Emanuel Letz, Stadtbauamtsleiter Eduard Schuckmann, Carsten Schittko, Abteilungsleiter Stadtplanung und Umwelt, sowie Klimaschutzmanager Rudolf Rohrbacher vertreten. Auch die Stadtwerke beteiligten sich mit Geschäftsführer Klaus-Dieter Dreesbach an dem Austausch.
Nach einer herzlichen Begrüßung im Rathaus durch Oberbürgermeister Letz folgte ein Stadtspaziergang mit Carsten Schittko durch die Mannheimer Straße zum Europaplatz, welcher der Delegation erste Einblicke in aktuelle Themen der Stadtentwicklung bot.

Höhepunkt des Besuchs war die gemeinsame Teilnahme am Zukunftstag am Samstag auf dem Kornmarkt. Unter dem Motto „Gemeinsam fürs Klima: Erneuerbar ist enkeltauglich“ präsentierten die „Omas und Opas for Future“ in Kooperation mit der Stadt ein vielfältiges Programm. Die Neuruppiner Delegation beteiligte sich aktiv an einem gemeinsamen Stand und nutzte die Gelegenheit zum direkten Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern und Fachleuten.
Die Teilnahme der Partnerstadt war für beide Seiten bereichernd. Während die Stadt Bad Kreuznach mit ihrem beschlossenen Klimaschutzkonzept und der erfolgreichen Einbindung ehrenamtlicher Initiativen wie den „Omas for Future“ wertvolle Erfahrungen teilen konnte, zeigte sich Neuruppin als Vorreiter bei der kommunalen Wärmeversorgung.

Die Fontanestadt steht kurz vor dem Abschluss eines großen Wärmeprojektes, das 70 Prozent des gesamten Wärmebedarfs über ein Wärmenetz decken wird – ein Bereich, in dem Bad Kreuznach noch Entwicklungsbedarf hat.
Oberbürgermeister Emanuel Letz zieht eine positive Bilanz des Austauschs: „Unsere Städtepartnerschaften sind gerade in Zeiten großer Zukunftsaufgaben, vor denen Kommunen heute stehen, von unschätzbarem Wert. Die Gespräche haben deutlich gemacht, dass beide Städte von einer vertieften Zusammenarbeit bei Themen wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung profitieren können. Wir möchten daher den fachlichen Austausch in diesen Bereichen fortführen.“
Die Stadt Bad Kreuznach bedankt sich bei der Delegation aus Neuruppin, den „Omas for Future“ sowie bei allen Akteuren des Zukunftstags für das gelungene Wochenende und den offenen, konstruktiven Dialog.
Großes Foto: Begrüßten die Gäste am gemeinsamen Stand auf dem Zukunftstag (v.l.): Heiko Rähse, Daniela Kuzu und Emanuel Letz. Foto: Carsten Schittko
