Mit der Sonderförderung unterstützt das Land die interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) bei der Beschaffung und gemeinsamen Nutzung mobiler Sperren zum Zufahrtsschutz bei Veranstaltungen. Ziel ist es, Feste, Märkte und weitere öffentliche Veranstaltungen sicher durchführen zu können.
Die Förderung ist an mehrere Voraussetzungen geknüpft: Mindestens drei Kommunen müssen zusammenarbeiten, ein gemeinsames Konzept erarbeiten und die mobilen Sperren über mindestens fünf Jahre gemeinsam nutzen. Diesen Weg gehen die Städte Bad Kreuznach, Bingen, Ingelheim und die VG Gau-Algesheim nun gemeinsam.
Die Stadt Bingen koordiniert das gemeinsame Projekt und reichte den Förderantrag ein. Beabsichtigt ist, acht Zufahrtsperren vom Typ „Armis one“ sowie vier vom Typ „Armis go“ gemeinsam anzuschaffen. Die Sperren werden in Bingen gelagert und können von dort aus von den Kooperationspartnern ausgeliehen werden.
Oberbürgermeister Emanuel Letz begrüßt die gemeinsame Förderung: „Die Bewilligung der Fördergelder durch das Ministerium des Innern und für Sport ist ein wichtiges Signal für unsere Stadt und die Region. Veranstaltungen prägen das gesellschaftliche Leben und bringen Menschen zusammen. Mit mobilen Sperren schaffen wir mehr Sicherheit und nutzen dabei die Vorteile einer interkommunalen Zusammenarbeit.“
Der Binger Oberbürgermeister Thomas Feser zeigt sich ebenfalls erfreut: „Dieser Zuschuss ist ein starkes Signal für die Kraft der interkommunalen Zusammenarbeit. Gemeinsam mit den Partnerkommunen können wir nun mobile Sperren gemeinschaftlich beschaffen und nutzen – effizient, kostenbewusst und auf Augenhöhe. Das ist gelebte kommunale Partnerschaft zum Wohl unserer Bürgerinnen und Bürger.“
Insgesamt hat das Ministerium des Innern und für Sport 20 Förderanträge bewilligt. Landesweit stellt das Land dafür mehr als 2,4 Millionen Euro zur Verfügung.
Foto: Mobile Sperren kommen bereits bei Veranstaltungen wie dem Nikolausmarkt in der Neustadt zum Einsatz. Archivfoto (2025): Isabel Gemperlein
