Eine Gruppe von Anwohnern hatte gegen die Einführung der Schulstraßen um die Grundschule Hofgartenstraße vor dem Stadtrechtsausschuss Widerspruch erhoben. Der Ausschuss hob die Entscheidung wegen fehlerhafter Schilder und Unverhältnismäßigkeit auf. Das temporäre Durchfahrtverbot sollte auch in der 13-wöchigen Schulferienzeit gelten.
Der OB räumte ein, dass die Kommunikation darüber nicht gut gelaufen ist, denn die Eltern und Schulleitung beklagten, dass sie von dieser Entscheidung nur aus der Presse informiert gewesen seien. Zudem habe der OB das Projekt für gescheitert erklärt, weil seiner Meinung nach viele Elterntaxis sich an das Verbot nicht hielten. Dem widersprachen die Eltern, die Situation sei wesentlich besser geworden und nur eine kleine Minderheit halte sich nicht an die Vorschriften.
„Wir brauchen einen tragbaren Kompromiss, der auch für den Fall einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Stand hält.“ Natürlich ist er froh, wenn die Schulstraße zum Erfolg führt. Denn es geht in allererste Linie um die Sicherheit der Kinder.
"Wann kommt die neue Löwenstegbrücke“, fragten einige Bürger zum Wochenmarktgespräch. „Die Planung steht. Wir warten nur noch auf das Einverständnis der Bahn“, so der OB. Eine Bürgerin mahnte, wenn das Verbot auf dem Gehweg zu parken kontrolliert werde, dann auch überall. Eine bessere Radwegeführung in der Bosenheimer Straße war ein weiteres Thema,
„Ich wohne in Bad Kreuznach seit zwei Jahren und fühle mich hier sehr wohl“, sagte eine Frau, die aus Rüsselsheim hierherzog. Sie bedankte sich zudem beim OB für dessen Glückwünsche zu ihrem 80. Geburtstag.
Foto: OB Emanuel Letz stellte sich den Eltern und Kindern, die zum Wochenmarktgespräch gekommen waren, um ihrer Forderung, die Schulstraßen wieder einzuführen, Ausdruck zu verleihen.
Text und Foto: Hansjörg Rehbein
