Der Bedarf ist groß. Doch zunehmend scheuen Menschen die verantwortungsvolle und „sinnstiftende Aufgabe“. In den Beratungsgesprächen zeigt sich häufig, dass insbesondere die Frauen die Doppelbelastung Arbeit und Betreuung fürchten.
Bei der Vermittlung eines Pflegekindes wird sehr behutsam vorgegangenen. In einer „Anbahnungsphase“ werden Pflegeltern und Kind miteinander vertraut gemacht, es wird geprüft, ob die Chemie stimmt. Passen die Voraussetzungen, begleitet der Pflegekinderdienst die neue Familie in allen Lebenslagen, in Krisen, bei Problemen, immer beratend und helfend zur Seite; auch z.B. bei der Suche nach einen Kitaplatz, um das evtl. Fortsetzen einer Berufstätigkeit zu ermöglichen. Auch gibt es eine finanzielle Leistung sowie zusätzliche Beihilfen und elterngeldähnliche Zusatzleistungen.
Wer sich eine Vollzeitpflege/Dauerpflege erst einmal nicht zutraut, kann sich auch für eine Bereitschaftspflege entscheiden, die dann notwendig ist, wenn ein Kind kurzfristig aus einer Familie herausgenommen werden muss und sich nach Wochen oder Monaten entscheidet, wo das Kind künftig leben soll. Des Weiteren gibt es noch die Verwandtenpflege, bei der z.B. Großeltern oder Geschwister der leiblichen Eltern das Pflegekind in ihrem Haushalt aufnehmen.
Weitere Infos gibt es bei anne.heil@bad-kreuznach.de , Telefon 0671/800-291, elisabeth.hausmann@bad-kreuznach.de, Telefon 0671/800-295 und kelly.punstein@bad-kreuznach.de, Telefon 0671/800-186
