Im Rahmen der Zivilkontrollen wurden insgesamt 21 Verstöße durch Radfahrer festgestellt, darunter auch ein Handyverstoß. Bei E-Scooter-Fahrern wurden 40 Verstöße geahndet, darunter ebenfalls ein Handyverstoß sowie mehrere Fälle, in denen zwei Personen gleichzeitig auf einem E-Scooter unterwegs waren.
Bei der Kontrolle eines E-Scooter-Fahrers kam es zu einem Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie zu einer Anzeige wegen Beleidigung. Dabei wurde eine Mitarbeiterin des Vollzugsdienstes leicht verletzt, konnte ihren Dienst jedoch fortsetzen. Aufgrund zahlreicher Schaulustiger, die sich mit dem Betroffenen solidarisierten, wurden die Polizei sowie eine weitere Zivilstreife des Vollzugs zur Unterstützung hinzugezogen.
Darüber hinaus kam es zu fünf Sicherstellungen von E-Scootern, unter anderem wegen fehlenden Versicherungsschutzes. Zudem wurden mehrere Jugendschutzkontrollen durchgeführt, die Sicherstellungen von Tabakwaren und illegalen Vapes zur Folge hatten. Außerdem wurden drei Verstöße gegen die Alkoholverbotszone festgestellt.
Ordnungsdezernent Mirko Helmut Kohl: „Der kommunale Vollzugsdienst wird die Kontrollen im Bereich der E-Scooter weiter verstärken. Ziel ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, denn schwerere Verkehrsunfälle haben zuletzt deutlich zugenommen. Auch das Parken auf Gehwegen und Behindertenparkplätzen werden wir verstärkt in den Blick nehmen. Besonders die schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer brauchen unsere besondere Aufmerksamkeit.“
Symbolfoto: E-Scooterfahrer, Canva.com
