Das Rosenbeet erinnert an die historische Begegnung von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle 1958 in Bad Kreuznach. Dieses Treffen gilt als bedeutender Moment der deutsch-französischen Verständigung und als wichtiger Schritt auf dem Weg zum Élysée-Vertrag und zur Freundschaft beider Länder, die bis heute in zahlreichen Städte- und Gemeindepartnerschaften lebendig fortwirkt.

Bereits 1986, zum 25-jährigen Jubiläum dieses Treffens, wurde auf Initiative von Reiner Jäck ein erstes Deutsch-Französisches Rosenbeet im Kurpark eingeweiht – im Beisein des französischen Botschafters Serge Boidevaix und des damaligen Ministerpräsidenten Dr. Bernhard Vogel. In den Farben Blau, Weiß und Rot erinnerte es über viele Jahre an die enge Verbundenheit zwischen Frankreich und Deutschland. Nach 40 Jahren war das ursprüngliche Rosenbeet nicht mehr zu erhalten und wurde jetzt neugestaltet.
In dem neuen Beet wurden rote Rosen „Konrad Adenauer“ und blaue Rosen „Charles de Gaulle“ gepflanzt. In der Mitte liegt eine überdimensionale Zeitung aus weißem Carrara-Marmor, die der Bad Kreuznacher Bildhauer Wolfgang Kubach-Wilmsen geschaffen hat. Eine bronzene Tafel auf einem Gedenkstein informiert über den historischen Hintergrund des Rosenbeetes. Die Firma Bussmer & Orben sorgte für die professionelle Reinigung der Marmor-Zeitung und die Lieferung des Gedenksteines.
„Das Deutsch-Französische Rosenbeet ist ein wunderschönes und lebendiges Symbol für die Freundschaft zwischen unseren Nationen. Es erinnert uns daran, dass Frieden und Verständigung keine Selbstverständlichkeit sind, sondern stetig gepflegt werden müssen – genau wie diese Rosen. Mein herzlicher Dank gilt der Europa-Union, dem Rotary Club sowie allen Unterstützern für die gelungene Neugestaltung des Rosenbeets“, sagte Oberbürgermeister Letz bei der Einweihung.
Großes Foto: Weihten das neue Deutsch-Französische Rosenbeet symbolisch ein (v.l.): Thomas Behr, Emanuel Letz, Julia Klöckner und Reiner Jäck. Fotos: Isabel Gemperlein
