Ein Weg der Kreativität und Selbstfindung wurde mit dem sorgfältigen Arrangement der Exponate unter dem Titel „:Retro RefleXionen“ nachgezeichnet. Umrahmt und begleitet wurde die Ausstellung von Gemälden ihres Lebenspartners Charly Pyka, der wie Hannelore Hilgert stets nah am Zeitgeschehen beobachtet und in seinen Werken Nuancen herausarbeitet, die den Mainstream hinter sich lassen. Hier haben sich in einer gereiften Lebensphase zwei Künstler gefunden, die sich gegenseitig motivieren, ohne in Konkurrenz zueinander zu geraten.
Die Retrospektive umfasst eine intensive Beschäftigung mit den Aspekten des Menschseins als Teil einer den Naturelementen ausgesetzten Existenz und einer kritischen Betrachtung dieses alltäglichen Daseins, das sich am besten im Dialog bewältigen lässt.
Im gut besuchten Puricelli-Salon des Museums eröffnete Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl die Ausstellung und überreichte Frau Hilgert nach seiner Begrüßung zum Geburtstag einen Strauß Blumen. Das interessierte Publikum ließ sich zum Dialog mit den beiden Künstlern motivieren, auf den die Historikerin Dr. Gabriele Ziethen in ihrer unterhaltsamen Laudatio auf die beiden junggebliebenen Künstler einstimmte.
Die Ausstellung wird noch bis zum 27. September 2026 im Museum Schlosspark zu sehen sein und kann zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden.
Zudem bietet das Künstlerpaar Führungen an den Sonntagen, 30. August und 13. September, jeweils um 14 Uhr, sowie am Mittwoch, den 02. September an.
Foto (©Museum Schlosspark/Marek Haas) von links nach rechts: Charly Pyka, Hannelore Hilgert, Kulturdezernent Mirko Helmut Kohl, Dr. Gabriele Ziethen
Text: Dr. Gabriele Ziethen
