Was für Erwachsene und ältere Kinder zur Jahrmarktsatmosphäre gehört, kann für die Jüngsten schnell anstrengend werden. Laute Musik und Fahrgeschäfte, plötzlich einsetzende Geräusche, intensive und schnell wechselnde Lichtreize sowie große Menschenmengen stellen für Säuglinge und Kleinkinder eine besondere Belastung dar.
Die Stadt empfiehlt Familien mit Säuglingen und Kleinkindern daher, nach Möglichkeit die ruhigeren Zeiten am Tag oder frühen Abend für einen Besuch zu nutzen. Besonders volle Zeiten sowie längere Aufenthalte am späten Abend oder in der Nacht sollten mit sehr kleinen Kindern möglichst vermieden werden.
„Unser Jahrmarkt ist ein Fest für alle Generationen und Familien gehören selbstverständlich dazu. Gleichzeitig sollten wir im Blick behalten, dass Säuglinge und kleine Kinder ihre Umgebung anders wahrnehmen als Erwachsene. Mein Wunsch ist deshalb: Genießen Sie den Jahrmarkt als Familie, wählen Sie mit den Kleinsten möglichst die ruhigeren Zeiten und achten Sie darauf, wann es genug ist“, sagt Jugenddezernent und Jahrmarktsbürgermeister Mirko Helmut Kohl.
Jugendamtsleiter Marvin Jung ergänzt: „Uns geht es nicht darum, Familien vom gemeinsamen Jahrmarktsbesuch abzuraten. Vielmehr möchten wir dafür werben, den Besuch an Alter und Bedürfnisse der Kinder anzupassen. Pausen, Rückzugsmöglichkeiten und das rechtzeitige Beenden des Besuchs können dabei ebenso helfen wie ein geeigneter Gehörschutz in besonders lauten Bereichen.“
Archivfoto: Isabel Gemperlein
