Mit dabei waren Beigeordneter Mirko Helmut Kohl, Vertreterinnen und Vertreter der Projektsteuerung, des Stadtbauamts und des Schulamts sowie die beteiligten Fachplanungsbüros aus den Bereichen Architektur, Statik, Technische Gebäudeausrüstung, Brandschutz, Landschaftsplanung, Küchenplanung, Sicherheits- und Gesundheitskoordination und Umweltfachplanung.
„Der Neubau einer weiteren Grundschule ist nicht nur ein Zukunftsprojekt, er ist bereits heute dringend notwendig“, betont Beigeordneter und Schuldezernent Mirko Helmut Kohl. „Wir haben aktuell einen Fehlbedarf von acht Klassenräumen in der Kernstadt. Das entspricht bereits dem Raumbedarf einer zweizügigen Grundschule.“ Mit der Planung einer zweizügigen Grundschule mit Erweiterungsoption auf Dreizügigkeit schaffe die Stadt Bad Kreuznach die notwendigen Kapazitäten und bleibe gleichzeitig flexibel für künftige Entwicklungen.
Besonders wichtig sei ihm, dass die neue Schule als Schwerpunktschule konzipiert werde: „Wir schaffen einen modernen Lernort, an dem alle Kinder gemeinsam lernen und gefördert werden können – mit den entsprechenden räumlichen und pädagogischen Voraussetzungen. Diese Schule ist eine Investition in die Bildungschancen aller unserer Kinder und damit in die Zukunft unserer gesamten Stadt.“
Oberbürgermeister und Baudezernent Emanuel Letz ordnet das Vorhaben als zentrales städtisches Infrastrukturprojekt ein: „Mit der neuen Grundschule schaffen wir nicht nur zusätzliche Kapazitäten, sondern entwickeln einen modernen und zukunftsfähigen Bildungsstandort für Bad Kreuznach. Unser Ziel ist es, eine funktionale, barrierefreie und qualitätsvolle Schule zu realisieren, die den Anforderungen von Kindern, Familien und Lehrkräften langfristig gerecht wird.“
Die neue Schule wird neben klassischen Unterrichtsräumen auch über umfassende Ganztagsflächen, Betreuungsräume, Differenzierungs- und Förderräume sowie eine moderne Mensa mit Küche verfügen. Barrierefreie Zugänge und entsprechende Sanitärbereiche sind ebenfalls vorgesehen.
Nach derzeitigem Zeitplan soll die Vergabe der weiteren Fachplanungen noch im August erfolgen. Anschließend werden die Planungsarbeiten zügig vorangetrieben. Nach Erhalt der Baugenehmigung und der Ausschreibung der Bauleistungen könnte im Frühjahr 2028 Baubeginn sein. Ziel ist die Fertigstellung zum Schuljahr 2030, damit die neue Grundschule möglichst schnell in Betrieb gehen kann.
Foto: Zu einem gemeinsamen Auftakttermin kamen am 23. Juli alle am Neubau der siebten Grundschule in der Kernstadt beteiligten Planer am künftigen Schulstandort im Bösgrunder Weg zusammen. Foto: Ellen Böllert
