Unterstützt werden unter anderem die Entsiegelung befestigter Flächen, die Nutzung von Regenwasser, Dach- und Fassadenbegrünungen, Baumpflanzungen sowie die Umwandlung von Schottergärten in naturnahe, biodiversitätsfördernde Grünflächen.
Das neue Förderprogramm wird aus Mitteln des Landesförderprogramms KIPKI (Kommunales Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation) finanziert. Insgesamt stehen 100.000 Euro zur Verfügung. Anträge können ab 20. Juli bis spätestens 31. März 2027 gestellt werden, solange Fördermittel verfügbar sind. Je nach Maßnahme gelten unterschiedliche Förderhöhen; bei kombinierten Maßnahmen ist eine Förderung von insgesamt bis zu 7.500 Euro möglich.
Antragsberechtigt sind Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Bad Kreuznach, die ein selbst bewohntes Grundstück oder eine selbst bewohnte Wohneinheit im Stadtgebiet nutzen. Auch Mieterinnen und Mieter können eine Förderung beantragen, sofern die Zustimmung des Vermieters vorliegt. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Mit der Umsetzung darf erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheids begonnen werden.
„Jeder entsiegelte Quadratmeter, jeder neu gepflanzte Baum und jedes begrünte Dach hilft dabei, Bad Kreuznach besser auf Hitze und Starkregen vorzubereiten. Mit dem Förderprogramm schaffen wir einen konkreten Anreiz, Klimaanpassung gemeinsam und direkt vor Ort umzusetzen“, betont Oberbürgermeister Emanuel Letz.
Die Antragsunterlagen sowie weitere Informationen zum Förderprogramm finden Sie hier.
Bild: Keyvisual Klimabüro Bad Kreuznach
