Gemeinsam mit Schulleiterin Mareike Koller und der Bad Münsterer Ortsvorsteherin Birgit Ensminger-Busse nahm er das Schulgebäude aus den 1950er-Jahren in Augenschein. Zwangsläufig sind die Raumkonzepte nicht mit zeitgemäßen Standards vergleichbar, aber mangels finanzieller Ausstattung der Kommunen müssen Maßnahmen abgewägt und Prioritäten gesetzt werden. Aktuell werden die Lehrertoiletten und das Dach saniert.
Erfreulich sind die pädagogischen Konzepte. Seit Ende April bereitet das Projekt „Klasse 0“ zwölf Kinder mit individuellen Lernvoraussetzungen gezielt auf den Schuleintritt vor und stärkt wichtige Basiskompetenzen. Ermöglicht wird das Projekt durch ein bundesweites Förderprogramm, das von ROSSMANN finanziert und von der Bildungsinitiative #wirfürschule begleitet wird.
Das Konzept „INGA“ ist ebenfalls ein wichtiger Baustein der pädagogischen Arbeit. Es unterstützt Grundschulen dabei, Kinder mit individuellen Unterstützungsbedarfen schnell, unbürokratisch und passgenau im Schulalltag zu begleiten. Durch die enge Zusammenarbeit von INGA-Fachkräften, Lehrkräften und Schulsozialarbeit erhalten Kinder frühzeitig Unterstützung und können ohne Ausgrenzung am Unterricht und Schulleben teilhaben.

„Außerdem freuen wir uns sehr über unsere neue Schulsozialarbeiterin und die genehmigte zusätzliche digitale Ausstattung durch Tablets“, verkündet Schulleiterin Koller mit Freude.
Auch die Stiftung Rheingrafenstein fördert Kinder- und Jugendprojekte, so zum Beispiel ein begleitendes Angebot zur Stärkung von Sozialkompetenzen bei Schülern in Zusammenarbeit mit „BärenStark“, einem Zusammenschluss von Sozialkompetenztrainern und Coaches.
„Wir freuen uns, als Stiftung dieses Engagement zu begleiten, denn Werte wie Achtsamkeit, Respekt, Hilfsbereitschaft und Toleranz sind wichtige Bausteine der pädagogischen Ausrichtung an der Schule“, so Birgit Ensminger-Busse, die auch als Stiftungsvorsitzende diese Projekte befürwortet. Dazu gehört auch eine Reihe von kreativen Angeboten in der Ferienzeit für Kinder und Jugendliche im Stadtteil im Rahmen des Programms „SommerFerienSpaß 2026“. Entsprechende Werbeflyer dafür sowie einen Schwimmbadgutschein des Freibades im Stadtteil erhielten die Schülerinnen und Schüler zum Ferienbeginn.
Vor der Sommerpause traf sich der neue Schuldezernent außerdem mit dem Schulleitungsteam der Dr. Martin-Luther-King Grundschule, Eva Steitz und Kim Weis, zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. Themen waren unter anderem die Verkehrssituation rund um die Schule, der Umbau der Küche und Mensa sowie strukturelle und räumliche Gegebenheiten der Schule.
Mirko Kohl nahm die Räumlichkeiten der Schule sowie den Schulhof bei einem Rundgang in Augenschein. Außerdem machte er sich ein Bild von den aktuellen Umbauarbeiten in der Schulküche. Diese sowie die Mensa werden seit Beginn der Sommerferien renoviert, um den Platz für die Kinder in der Mensa zu vergrößern und die Küche zu modernisieren.
Darüber hinaus wurde insbesondere die weiterhin problematische Verkehrssituation vor der Schule besprochen. Da es immer wieder zu gefährlichen Situationen rund um die Schule kommt, wünscht sich die Schule eine Lösung, um für die Schülerinnen und Schüler einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.
Großes Foto: Zu Besuch an der Dr. Martin-Luther-King Grundschule: Schuldezernent Mirko Kohl mit dem Schulleitungsteam Eva Steitz und Kim Weis. Foto: Maike Eisinger
