Die Themen Krieg und Frieden, Soziale Absicherung der Frauen und ein Leben auf Augenhöhe zwischen den Geschlechtern sind die Themen, die den Gewerkschaftsfrauen in Bad Kreuznach am Herzen liegen. Ein Erinnern zu den „Frauen in RAVENSBRÜCK“ am Internationalen Frauentag, Mitarbeit in der Friedensbewegung und Erinnern an Leid und Elend, als Folge von Krieg und Vertreibung sind Herzensanliegen und sollen immer wieder ins Bewusstsein der Menschen gerückt werden.
Zum diesjährigen Antikriegstag wollen die DGB-Frauen in Bad Kreuznach erinnern:
Neben den herausragenden und bekannten Namen wie Rosa Luxemburg und Clara Zetkin sind so manche Namen großer Mitstreiterinnen und Vorkämpferinnen für Frieden und Frauenrechte aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden oder werden mit ihren Verdiensten nicht mehr in Verbindung gebracht. Und auch unsere Region hat große Töchter.
Hildegard Schäfer, geb. in Bad Kreuznach, an die auf dem Kreuznacher Friedhof ein Mahnmal erinnert, war eine Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus und politische Gefangene im Konzentrationslager Ravensbrück.
So ist die bekannte Schriftstellerin Anna Seghers (Das 7. Kreuz) in Mainz geboren. Sie verstand die Literatur als eine Waffe gegen den Krieg.

Gerda Weber, geb. in Mannheim, hat maßgeblich die Aufarbeitung der Frauengeschichte und Frauenfriedensbewegung geprägt.
Gisela Kessler, geb. in Frankfurt am Mainz zählte zu den Erstunterzeichnerinnen des Krefelder Appells gegen die Stationierung der Mittelstreckenraketen in Mitteleuropa und klagte zusammen mit den Heinze-Frauen den Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ein.
Lina Hilger als Schulleiterin des Lina-Hilger-Gymnasiums, Sophie Sondhelm als Namensgeberin der IGS und Marie Juchacz als Gründerin der AWO sind Namen, mit denen wir in unserer Region bekannte Einrichtungen verbinden.
Die Ausstellung ist einen Besuch wert.
Die Eröffnung, zu der die DGB -Frauen herzlich einladen, ist am
Montag, 31.8.2026 um 18.30 Uhr in der Stadtbibliothek.

