Auf einer Gesamtwohnfläche von 6.970 Quadratmetern entstehen 93 Mietwohnungen mit Wohnungsgrößen von rund 40 bis 130 Quadratmetern. Insgesamt zwölf Wohnungen werden barrierefrei ausgeführt. Vorgesehen sind weiterhin 27 Stellplätze für Fahrzeuge, darunter sieben barrierefreie Stellplätze, sowie mindestens 50 Fahrradstellplätze und Lademöglichkeiten für E‑Bikes.
Oberbürgermeister Letz betonte beim Termin die Bedeutung des Vorhabens: „Mit der Umnutzung des ehemaligen Telekom-Gebäudes schafft die Brückes Immobilien GmbH dringend benötigten Wohnraum in zentraler Lage und belebt zugleich einen wichtigen innerstädtischen Standort neu. Die nun erteilte Baugenehmigung stellt einen wichtigen Schritt zur Realisierung eines der aktuell größten Wohnungsbauprojekte in unserer Stadt dar.“
Das siebengeschossige Gebäude aus dem Jahr 1988 erstreckt sich vom Brückes bis zur Hochstraße, ist in H‑Form gebaut und verfügt über einen Innenhof sowie eine Tiefgarage. Die bestehende Struktur wird erhalten und grundlegend modernisiert: Die Haustechnik wird erneuert, die Grundrisse werden zu Wohnungen umgebaut.
Das Wohnkonzept sieht eine zukunftsorientierte und effiziente Haustechnik vor: Jede Wohnung ist mit einer eigenen Wohnungswärmepumpe in Kombination mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung ausgestattet. Ergänzt wird das System durch eine Photovoltaikanlage mit zirka 100 Kilowatt-Peak Leistung, die einen Großteil des Energiebedarfs abdeckt. Diese Kombination ermöglicht es, Energiekosten deutlich zu reduzieren und langfristig stabile Nebenkosten zu gewährleisten.
„Dieses Projekt zeigt, wie durch gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Kreuznach zukunftsfähiger und nachhaltiger Wohnraum im Bestand entsteht. Ein Wohnkonzept, das Umweltbewusstsein und Wirtschaftlichkeit ideal miteinander verbindet – zum Vorteil der Mieter“, so Michael Schenk.
Gerechnet wird mit einer Bauzeit von rund zwei Jahren. Der Erstbezug des ersten Bauabschnitts ist ab Frühjahr 2027 geplant. Das Wohnprojekt hat ein Investitionsvolumen von 16 Millionen Euro.
Die Brückes Immobilien GmbH gehört zur Gruppe der Horst Schenk Projektentwicklung GmbH. Das familiengeführte Unternehmen feiert im April 2026 sein 30-jähriges Bestehen. Die Schenk Gruppe hat schon zahlreiche Projekte in Bad Kreuznach realisiert, darunter insgesamt 228 Wohnungen.
Die Stadtverwaltung nutzte das angemietete Gebäude rund zehn Jahre lang bis zum Auszug der dort ansässigen Ämter – unter anderem Ordnungsamt, Sozialamt, Standesamt – im Frühsommer 2025.
Foto: Freuen sich über die Baugenehmigung im Brückes 2-8 (v.l.): Eva Schenk, Michael Schenk, OB Emanuel Letz, Horst Schenk, Eduard Schuckmann. Foto: Isabel Gemperlein
