Der in Kreuznach geborene Friedrich Müller war stilistisch und tatsächlich ein Wanderer zwischen den Welten. Als Maler, Zeichner und Dichter kündigte sich in seinen Werken die Romantik an. Wie viele Dichter und Künstler seiner Zeit, zog es ihn nach Rom und wandte sich den klassischen Motiven zu.
Das Museum Schlosspark stellte in der neuen Sonderausstellung sein Frühwerk in den Fokus, vor allem seine Radierungen mit Tiermotiven, welche sich durch ihren beseelten Realismus und ihre Strichführung kennzeichnen. Des Weiteren wurden seine arkadischen Landschaften, antike und biblische Motive sowie Genredarstellungen präsentiert. Die Graphiken aus der Sammlung des Museums wurden ergänzt mit Leihgaben aus verschiedenen Privatsammlungen, unter anderem mit dem beeindruckenden, großformatigen Gemälde des Talschlosses zu Ebernburg.
Oberbürgermeister und Kulturdezernent Emanuel Letz begrüßte die Gäste zur Ausstellungseröffnung. Dr. Michael Vesper gab in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Freundeskreis Maler Müller e.V. eine Einführung zu dem Künstler.
Bild: Ausstellungsplakat Museum Schlosspark

