Das vier Meter lange und ein Meter breite Modell ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit mehrerer Modellbau-Experten. Klaus Gerhard (1921–2016) aus Pirmasens erfüllte sich mit dem Bau der Brückenhäuser einen lang gehegten Wunsch, da er eine starke Verbindung zu seiner Geburtsstadt Bad Kreuznach hatte. Die Innen- und Außengestaltung übernahm Gerhard Platz von den Gartenbahnbauern Südwest Pirmasens. Der Rohbau der Alten Nahebrücke wurde maßstabsgerecht von den Gartenbahnbauern Pirmasens erstellt und vom passionierten Modellbauer Manfred Bruns fertiggestellt. Dirk Nessel kümmerte sich um Transport.

Als Sponsoren haben Roswitha Gerhard, die Sparkasse Rhein-Nahe, die Bad Kreuznacher Freunde Renate und Rolf Weirich sowie Dirk Nessel dafür gesorgt, dass das Modell der Brückenhäuser im Rathaus präsentiert werden kann. Ertüchtigt und mit einem rollbaren Unterbau versehen, schmücken sie nun den Empfangsbereich im Erdgeschoss.
„Die Brückenhäuser sind unser Wahrzeichen und ein Symbol für die bewegte Geschichte unserer Stadt. Die Miniaturen repräsentieren das Herzstück von Bad Kreuznach auf eindrucksvolle Weise und werten unser Rathaus weiter auf“, freute sich Oberbürgermeister Letz bei der Vorstellung. „Ich danke allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement zur Umsetzung des Projekts beigetragen haben. Alle Bürgerinnen und Bürger lade ich herzlich dazu ein, die Modelle in unserem Rathaus zu besichtigen.“
Die Brückenhäuser wurden Ende des 15. Jahrhunderts aus Mangel an Wohnraum direkt auf der Alten Nahebrücke errichtet. Heute sind sie ein Sinnbild für die Verbindung zwischen Alt- und Neustadt sowie für die Jahrhunderte alte Geschichte des Bad Kreuznacher Handwerks. Glanzstück ist das grundlegend sanierte Brückenhaus in der Mannheimer Straße 94, das seit seiner Fertigstellung 2025 eine Weinstube und zwei Ferienwohnungen beherbergt.
Großes Foto: Freuten sich über die gelungene Installation des Modells der Brückenhäuser im Rathaus (v.l.): Renate Weirich, Julia Iselborn, Dirk Nessel, Roswitha Gerhard, Manfred Bruns, Emanuel Letz. Fotos: Isabel Gemperlein
