Ein Teil der Bäume ersetzt Gehölze, die aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden mussten. Darüber hinaus wurden an verschiedenen Standorten neue Bäume gesetzt, um mehr Grün in den Stadtraum zu bringen und aktiv zur Hitzeminderung beizutragen. Ein Schwerpunkt lag 2025 auf den Spielplätzen: So wurden unter anderem auf den Spielplätzen Rheinstraße und Weinsheimer Straße Bäume gepflanzt, um dort künftig mehr Schatten zu schaffen und die Aufenthaltsqualität besonders für Kinder und Familien zu erhöhen. Weitere Bäume wurden unter anderem in Bad Münster, etwa in der Berliner Straße oder Am Felseneck, gesetzt.
Nun stehen zahlreiche weitere Neupflanzungen an. Vor allem in der Innenstadt. Hier dienen Neupflanzung und Entsiegelung der unmittelbaren Hitzeminderung: Durch zusätzliche Beschattung der Straßenräume und die Verdunstung (Transpiration) der Bäume wird das Mikroklima verbessert und die Aufenthaltsqualität deutlich gesteigert. Diese Maßnahmen sind ein zentraler Baustein der städtischen Klimaanpassungsstrategie, um die Folgen extremer Hitzeperioden abzumildern, so Hans Sifft, Abteilungsleiter Tiefbau und Grünflächen.
Im Rahmen des KIPKI-Förderprogramms werden in der Poststraße und in der Michel-Mort-Gasse neue Bäume gepflanzt. Zusätzliche 14 Bäume werden am Europaplatz gesetzt, die den stark versiegelten Bereich aufwerten und langfristig für mehr Schatten sorgen. Eine Fläche von ca. 700 qm wird dort um die Bereiche von den bereits vorhandenen Bäumen entsiegelt, damit Wasser besser versickern kann. Auf dem Kornmarkt werden vier zusätzliche Bäume in großen Pflanzkübeln den Platz begrünen und zusätzliche Bäume auch vor das Rathaus in der Turmstraße bepflanzt.
Am Ende der Rüdesheimer Straße ist die Anlage einer neuen Baumallee vorgesehen, die das Stadtbild aufwertet. Im Salinental und auf der Roseninsel werden entlang der Wege im Rahmen der dortigen Klimaanpassungsmaßnahmen zahlreiche neue Bäume gesetzt, um dort zusätzlichen Schatten zu spenden.
Zum Einsatz kommen dabei gezielt sogenannte „Klimabäume“, also Baumarten, die mit Hitze, Trockenheit und den besonderen Bedingungen des Stadtklimas besonders gut zurechtkommen. Gepflanzt werden unter anderem Blumenesche, verschiedene Lindenarten, Hopfenbuche, Feldahorn, der sogenannte „Zürgelbaum“ sowie spezielle Hybrid-Ulmen.
"Mit diesen Maßnahmen stärken wir Schritt für Schritt das grüne Netz in unserer Stadt, erhöht die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger und stellt sich aktiv den Folgen des Klimawandels“, so OB Letz.
Bild: So soll der Europaplatz am Bahnhof aussehen. Bild KI generiert
