Neues Zag-Büro öffnet

Oliver Kelm und Katharina Becker sind die neuen Quartiersmanager in der Neustadt


Quartiersarbeit unterteilt sich in drei Bereiche

Die Quartiersarbeit im Fördergebiet „Lebendige Zentren - Aktive Stadt“ unterteilt sich fortan in drei Bereiche: Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit (Oliver Kelm), Soziales und Kulturelles (Katharina Becker) sowie Städtebau und Verwaltung (Katharina Blagojevic). Zu den Aufgaben Oliver Kelms wird – in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt – die Entwicklung eines Sicherheits- und Ordnungskonzepts für die Neustadt, das Leerstandmanagement mit der aktiven Vernetzung der Akteure und der Steuerung von Arbeitskreisen sowie der Aufbau präventiver Strukturen gehören.

Der Arbeitsschwerpunkt Katharina Beckers wird in der Unterstützung von Vereinen und Initiativen im Quartier liegen. Dazu zählen etwa die individuelle Beratung, die Entwicklung von Projekten und Veranstaltungen sowie die Moderation und das Konfliktmanagement zwischen den Parteien. Unterstützt werden die beiden Quartiersmanager von Katharina Blagojevic aus der Bauverwaltung in der Viktoriastraße. Unter anderem berät und betreut sie sanierungswillige Eigentümer, um im Fördergebiet private Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten anzustoßen.

Aufgabenübersicht des Programms "Aktive Stadt"


„Ich freue mich sehr, dass nach der Zeit der Vakanz der Stelle das Quartiersmanagement in der Neustadt wiederaufgebaut wird. Nun können wichtige Themen wie die sozialen Belange im Viertel, die Müll- und Lärmproblematik sowie die Unterstützung bei privaten Sanierungsarbeiten in einem Team gemeinsam angegangen werden“, sagt Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer.

Zum Quartiersmanagement „ZAG“ und dem Fördergebiet „Lebendige Zentren - Aktive Stadt“

Das Quartiersmanagement „zag – zusammen aktiv gestalten“ ist ein Baustein des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren - Aktive Stadt“, an dem die Stadt Bad Kreuznach seit 2009 teilnimmt. Das Fördergebiet ist rund 42 Hektar groß und liegt entlang der Fußgängerzone Mannheimer Straße. Auf Grundlage eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts soll die Innenstadt belebt und das Erscheinungsbild aufgewertet werden. Das Quartiersmanagement gibt es seit 2015. Ziel ist es, Akteure und Initiativen zu vernetzen, Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit umzusetzen und den Leerstand abzubauen. Auch ist geplant, die Stadtteilzeitung „NeuStadtBlatt“ wieder herauszubringen. 

Wegen der positiven Resonanz der vergangenen Jahre aus dem Viertel hat die Stadt eine Verlängerung des Quartiersmanagements über die Programmlaufzeit (Ende 2021) beantragt. Eine Entscheidung der ADD steht noch aus.