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Am Tilgesbrunnen

Im August 2001 hat der Stadtrat den Beschluss zur Teilnahme am Bund-Länder-Programm „Soziale Stadt“ getroffen. Mit Bescheid des Ministeriums des Inneren und für Sport (ISM) vom 14.11.2001 wurde Bad Kreuznach mit dem Programmgebiet „Am Tilgesbrunnen“ in das Programm aufgenommen.

Das Gebiet „Am Tilgesbrunnen“ war von 2001 bis 2015 Programmgebiet und befindet sich südöstlich des Stadtzentrums. Nördlich wird es von der Bosenheimer Straße und südwestlich von der Mannheimer Straße begrenzt. Im Gebiet befindet sich das Stadteilbüro "Süd-Ost".

Es handelt sich hier um ein überdurchschnittlich großes Gebiet mit 213 Hektar und rund 11.000 Einwohnern, das entspricht rund 26 Prozent der Gesamtbevölkerung von Bad Kreuznach. Im Gebiet leben etwa 45 % Menschen mit Migrationshintergrund, davon etwa 30 % Aussiedler bzw. Spätaussiedler. Dieses sowohl in baulicher als auch sozialer Hinsicht sehr heterogene Quartier wird von ehemaligen Militärflächen der US Army zerschnitten (ca. 50 Hektar), wodurch sich funktional kein Quartierszentrum gebildet hat. Die Militärflächen werden erfolgreich von der Bad Kreuznacher Entwicklungsgesellschaft BKEG zu Wohngebieten und einem Gewerbepark entwickelt. Für das Gebiet sind Neubausiedlungen der 60er und 80er Jahre mit Mehrfamilien- und Einfamilienhäusern charakteristisch. Die Wohnungsbaugesellschaft GEWOBAU verfügt über rund 1200 Wohneinheiten im Programmgebiet und entwickelt hier Baugebiete.

Weitergehende Gebietsbeschreibungen finden sich im Abschlussbericht der Zwischenevaluation oder der Sozialraumanalyse. Strategische Ziele, Handlungsfelder und künftige Maßnahmen beschreibt die Fortschreibung des integrierten Entwicklungskonzepts.

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