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Auftaktveranstaltung, Ideenwerkstatt

Zur Auftaktveranstaltung "Aktives Stadtzentrum" waren am 15. März 2011 der Altstadtverein, Hauseigentümer, Geschäftsleute sowie Initiativen wie "La Boheme" eingeladen worden. Der damalige Oberbürgermeister Andreas Ludwig sah die eingeladenen Gäste als Akteure bzw. Multiplikatoren für das Vorhaben an.

Das Teilgebiet I des Programms umfasst die historische Altstadt und die Nahebrücke mit den Brückenhäusern. Der OB informierte über das Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“ aus dem bislang 110.000 Euro in drei Projekte flossen und gab einen Überblick zum Stand der Planungen.

Informationen zur Auftaktveranstaltung:

Ideenwerkstatt am 15. Juni 2011

Im Nachgang zur Auftaktveranstaltung fand am 15. Juni 2011 die erste Ideenwerkstatt statt, zu der Bürger, Anwohner, Unternehmer, Vertreter aus Vereinen und Institutionen sowie Repräsentanten der Stadtverwaltung im Haus des Gastes zusammmen kamen.

Die Historische Altstadt als prestigeträchtigen Standort entwickeln. Dies ist eines der wesentlichen Ziele, die sich die Akteure und Akteurinnen im Förderprogramm „Aktive Stadtzentren“ gesteckt haben.

Unter der Federführung der projektsteuernden Büros FIRU und BBP wurden vier Arbeitsgruppen gebildet:

  • AG „Städtebau und Wohnen“
    In der AG wurden unter anderem folgende Ziele formuliert: Eine ausgewogene Zusammensetzung der Bewohnerstruktur in der Altstadt, der Abriss von Gebäuden in zweiter und dritter Reihe, um Platz für Grünanlagen und Parkplätze zu schaffen.
  • AG „Freiflächen, öffentlicher Raum, Mobilität und Parken“
    Deren Schwerpunkte sind: Neugestaltung des Kornmarktes, kein Durchgangsverkehr mehr in der Mühlenstraße, Barrierefreiheit, Verbesserung des Fuß- und Radwegesystems. Gestaltungsatzung für Werbemaßnahmen sowie Beratungsangebote durch die Stadt (Förderprogramme etc.)
  • AG „Arbeiten und Wirtschaften“
    „Den Flair und den besonderen Charakter der Altstadt herauszustellen“ ist für diese AG das wichtigste Ziel. Hinzu kommen die Forderung nach mehr Eigeninitiative der Vermieter und Besitzer von leer stehen Immobilien sowie der Wunsch nach einer stärkeren Steuerung der Immobilienentwicklung
  • AG „Kultur, soziale Infrastruktur, Soziales“
    Diese AG betont ein geregeltes Zusammenleben zwischen Gastronomie und Anwohnern, wünscht sich die Altstadt als „Kulturmeile“ und möchte dort die kleinteilige Struktur bewahren (keine verlängerte 1a-Einkaufslage für großen Einzelhandel)

Bis zum Jahresende ist eine weitere Ideenwerkstatt geplant. Im Jahr 2012 sollen die ersten Projektideen umgesetzt werden.

Weitere Informationen zur ersten Ideenwerkstatt

Zweite Ideenwerkstatt am 23. November 2011

Bei der zweiten Ideenwerkstatt am 23. November im Haus des Gastes wurde in den gebildeten Arbeitsgruppen intensiv diskutiert und beraten.

Aus dem Förderprogram sind bislang 110.000 Euro als Zuschüsse in die Sanierung des Eiermarkt-Lokals „Icke“ (vormals „Alt-Berlin“) in das ehemalige Schokoladenhaus (privates Kulturzentrum „Mach ebbes“) und in das Brückenhaus Mannert geflossen.

Weitere Informationen zur zweiten Ideenwerkstatt:


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