"Wortwechsel"

Diskussionsrunde zu interessanten Themen

Offene Diskussionsrunde

ABGESAGT! "Wortwechsel" - Sterben, wie ich es will

Sterben, wie ich es will - Das Recht auf letzte Hilfe!

Wenn wir an unser eigenes Lebensende denken, wünschen wir uns ein friedliches Einschlafen, ohne Schmerzen im Kreise unserer Lieben. Die Realität sieht jedoch regelmäßig anders aus. Je älter wir werden und je besser die medizinische Versorgung, umso eher kommt es zu einer Verlängerung des Lebens und oft auch  zu einem langen Siechtum. Palliativmedizin /Hospizbewegung und aktive Sterbehilfe haben zu einer ethischen Debatte in der Öffentlichkeit geführt.

Das Bundesverfassungsgericht ( BVG) hat im Februar 2020 zu diesem Thema ein richtungsweisendes Urteil gefällt und Menschenwürde und Persönlichkeitsrechte in besonderer Weise hervorgehoben.

Andreas Voßkuhle ( Richter am BVG):

„Das Persönlichkeitsrecht schließt die Freiheit ein, sich das Leben zu nehmen und hierfür Hilfe bei Dritten zu suchen“

Diese Meinung ist nicht unumstritten!

Für die katholische und  evangelische  Kirche  teilen Kardinal Marx und der Ratsvorsitzende Bedford –Strohm mit, das Urteil erfülle sie mit großer Sorge. Es stelle einen Einschnitt in unsere Kultur dar, die auf Bejahung und Förderung des Lebens ausgerichtet sei.

Wo stehe ich? Was ist meine Position?

 „Wortwechsel“ steht für eine offene und moderierte Diskussionsrunde. Nach einem Impulsvortrag des Moderators können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Meinungen einbringen, Hintergründe  beleuchten und in einem fairen Austausch eigene Standpunkte festigen oder auch neue Sichtweisen gewinnen.

Moderation: Hans Marx (Dipl. Sozialarbeiter)



In Zusammenarbeit mit der VHS Bad Kreuznach



Mit Voranmeldung: Eintritt: 3,00 EUR.  Veranstaltungsort: Stadtbibliothek

Der Eintritt wird nach Rückgabe der Eintrittskarte erstattet.

Bedingt durch die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Einschränkungen ist für jede Veranstaltung eine Voranmeldung notwendig. Bei Beginn der Veranstaltung werden die Kontaktdaten erfasst und wir begrenzen die Besucheranzahl. Wir behalten uns vor, diese Maßnahmen ggf. je nach Infektionsgeschehen und veränderter Gesetzeslage anzupassen.