"Wir sind jetzt hier": Online-Filmvorführung am 2. Dezember


Das Ausländerpfarramt und die Stadtjugendförderung laden für Donnerstag, 2. Dezember, von 18 bis 20 Uhr, zu einer  digitalen Vorführung des Films „Wir sind jetzt hier“ ein. Die Veranstaltung bietet die Möglichkeit, gemeinsam den Film zu schauen und danach mit der Regisseurin Ronja von Wurmb-Seibel und dem Protagonisten Azim Fahkri über ihn zu sprechen. Moderiert wird das Gespräch von Zillan Daoud, der Vorsitzenden des Beirats für Migration und Integration der Stadt Bad Kreuznach.

Zum Film:

Als 2015 mehr als 800.000 Geflüchtete nach Deutschland kamen, waren sie die Angstgegner aller Integrationsskeptiker: Junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland kamen. Sie wurden zur Projektionsfläche genauso für ernsthafte Sorgen wie für plumpen Rassismus. Zugleich wurde viel häufiger über sie gesprochen als mit ihnen – und da setzt dieser Film an. Sieben junge Männer erzählen in die Kamera vom Ankommen in Deutschland – von lustigen und beglückenden Momenten und von Momenten tiefster Verzweiflung, von ihren Ängsten und wie sie mit ihnen umgegangen sind, von Rassismus und von der Liebe. Ihre Geschichten lassen die Zuschauer teilhaben an den emotionalen Turbulenzen, die eine Flucht fast immer nach sich zieht und sie erzählen viel darüber, was es auch in den nächsten Jahren noch braucht, damit „Integration“ gelingt.

Die Filmvorführung wird veranstaltet vom Projekt „JES! Jung. Eigenständig. Stark. Eigenständige Jugendpolitik in Rheinland-Pfalz“ der Stadtjugendförderung „Die Mühle“ Bad Kreuznach und von „Wir - Flüchtlinge aktiver“ im Rahmen des Projekts „Kartoffelpuffer – Gifty & Steffie vs. Rassismus“ (Pfarramt für Ausländerarbeit Bad Kreuznach). Zu den Unterstützern gehört das Bündnis „Kreuznach für Vielfalt“, die Stadt Bad Kreuznach und die Friedrich-Ebert-Stiftung.

Anmeldung: E-Mail wir@auslaenderpfarramt.de