Gymnasium an der Stadtmauer geht Partnerschaft mit High School Hiroshima ein


„Wie wird die Welt in 30 Jahren aussehen?“. Dieser spannenden Frage gehen Schüler aus Bad Kreuznach, Hiroshima (Japan) und Lednice (Tschechien) in einem gemeinsamen Nachhaltigkeitsprojekt nach. Während sich im Workshop der deutschen und japanischen Schüler in Bad Kreuznach der Fokus auf die Solar- und Windenergie richtet, steht die Biomasse beim Workshop in Lednice im Zentrum. Die Ergebnisse sollen dann am Freitag bei einer Abschlussveranstaltung im Naturhistorischen Museum in Wien in einem „Schulparlament“ zu einer gemeinsamen Jugenderklärung zusammengefasst werden.

Seit Sonntag sind die zehn Schülerinnen und Schüler in Bad Kreuznach. Sie sind dort in Familien untergebracht und werden von der Schule betreut. Die Delegation wird von Dr. Masashi Urabe geleitet. Er ist an der Universität von Hiroshima für die Koordination der Bildung für nachhaltige Entwicklung zuständig. Begleitet wird er von Dr. Tomoaki Matsuo, Referent des Bildungsministeriums in Tokio, und vom Biologielehrer der Partnerschule Hirohito Higuchi.

Dr. Annegret Schwarz bedankte sich bei der Stadt für die Wertschätzung und Unterstützung dieser internationalen Schulbeziehung. Das Nachhaltigkeits-Projekt wird durch den Förderverein für Städtepartnerschaften, dessen Erste Vorsitzende Christine Simmich ist, gefördert.  

Im Februar 2015 war das Gymnasium an der Stadtmauer mit einer Schuldelegation aus Hiroshima ebenfalls Gast der Stadt. Dabei ging es um das Projekt von Stadtverwaltung und Schule zum Thema „Wärmeinseln und Energieressourcen im städtischen Umfeld“. So hat die Projektgruppe „Nachhaltigkeit“ an verschiedenen Stellen in der Stadt die Temperatur von sogenannten Wärmeinseln gemessen, mit dem Ergebnis, dass durch einen abkühlenden Effekt durch zusätzliches Grün die Temperatur im Sommer um einige Grad reduziert werden kann. Die Stadt hat bereits reagiert und für eine Grünfläche auf dem Bahnhofsgelände gesorgt. Gleiches ist für die Neugestaltung des Kornmarktes vorgesehen. Die Ergebnisse der Schule sollen auch bei weiteren Bauprojekten berücksichtigt werden und fließen in ein Klimaanpassungskataster ein.

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