Museumskooparation im Rahmen der Städtepartnerschaften


Städtepartnerschaften sind eine Erfindung zum Austausch, auch auf kulturellem Gebiet. Als gelungenes Beispiel dafür empfanden Neuruppiner Museums- und Theaterfreunde das erstmalige Wirken des Museums für PuppentheaterKultur in der Fontanestadt. Das neu gestaltete Museum in Neuruppin bot einen wunderbaren und edlen Rahmen für das aus Bad Kreuznach importierte historische Hausmarionettentheater, auf dem sich der Vorhang zum Zaubermärchen „Kalif Storch“ hob. Dafür mussten bei der ersten Veranstaltung sogar noch zusätzliche Stühle aus den Museumsräumen herbeigeholt werden.

„Das Publikum war von der Art der Darstellung angetan und verzaubert“, heißt es in einer Veröffentlichung der Stadtverwaltung Neuruppin nach der Städtepartnerschafts-Premiere. Eleen Dorner als versierte Sprecherin aller Figuren, Museumsleiter Markus Dorner aus Bad Kreuznach als Marionettendirigent hinter den Kulissen und der Pianist und Komponist Klaus Dreier bildeten das Team des Kreuznacher PuK-Museums und wurden von den Neuruppiner Museumskolleginnen und den Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung Neuruppin umsichtig betreut. Nächste und letzte Station der theaterhistorischen Performance mit denen vom PuK wiederentdeckten kunstvollen Kleinmarionetten des Münchner Schnitzers Walter Oberholzer aus dem Jahr 1927 ist das Stadthistorische Museums in Mainz, wo das Puppentheatermuseum der Stadt Bad Kreuznach seine Visitenkarte als lebendiges Museum in der Landeshauptstadt zum Internationalen Museumstag hinterlassen wird. Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer schätzt das PuK-Museum gerade auch als „kulturelles Aushängeschild mit überregionaler Ausstrahlung“. In diesem Fall reichte es sogar bis nach Brandenburg.

Das Austauschprogramm mit Neuruppin wurde ermöglicht durch Zuschüsse der Rother financial advisory (Aachen), dem Verein für Heimatkunde für Stadt und Kreis Bad Kreuznach e. V., dem Förderverein für das PuK-Museum und dem Förderverein für die Städtepartnerschaften Bad Kreuznach e.V.

Bericht von Markus Dorner, Museumsleiter

Fotos: Museum Neuruppin

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