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Haushalt 2018

Der Haushalt 2018 wurde vom Stadtrat in seiner Sitzung am 28. November 2017 beschlossen. Der Ergebnishaushalt weist einen Jahresüberschuss in Höhe von  1.488.630 Euro aus. Die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion in Trier (ADD) als Aufsichtsbehörde hat den Haushalt mit Schreiben vom 09.02.2018 genehmigt.

Zahlen und Fakten zum städtischen Haushalt 2018

Insgesamt stehen im Ergebnishaushalt Erträgen in Höhe von rund 137,46 Mio. Euro Aufwendungen in Höhe von rund 135,97 Mio. Euro gegenüber.

Erträge Ergebnishaushalt 2018.png
Aufwendungen Ergebnishaushalt 2018.png


Das Investitionsprogramm umfasst rund 8,2 Mio. Euro, wovon rund 1,8 Mio. Euro über Kredite finanziert werden sollen.


Die größten Projekte:

Bauen allgemein:

  • Dienstgebäude Brückes 1 (550.000 Euro)
  • Haus der Stadtgeschichte (550.000. Euro)
  • Kindertagesstätte Jungstraße (230.000 Euro)
  • Abriss Hallenbewegungsbad - Stadtteil BME (150.000 Euro)
  • Neubau Multifunktionsgebäude Kuhberg (450.000 Euro)
  • Mobilitätsstation Bahnhof (420.000 Euro)
  • Außengebietsentwässerung Winzenheim (420.000 Euro)
  • Investitionszuschuss für die Gradierwerke an die Gesundheit und Tourismus für Bad Kreuznach GmbH (200.000 Euro)

Straßenausbau allgemein:

  • Ausbau Kornmarkt (400.000 Euro)
  • Brückenschlag (450.000 Euro)

Feuerwehrfahrzeuge:

  • Gerätewagen Gefahrgut (210.000 Euro)
  • Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 10 - Allrad - Stadtteil Bad Münster am Stein-Ebernburg (305.600 Euro)

Schulen:

  • Einrichtung einer Ganztagsschule an der Grundschule Planig (850.000 Euro)

Für 2018 kalkuliert die Stadt u.a. mit folgenden Steuereinnahmen:

  • Gewerbesteuer: 28 Millionen Euro
  • Gemeindeanteil Einkommenssteuer, Umsatzsteuer, Familienlastenausgleich: 25,37 Millionen Euro
  • Grundsteuer B: 8,7 Millionen Euro
  • Vergnügungssteuer: 2,3 Millionen Euro

Die größten Ausgabeposten:

  • Personal: 37,99 Millionen Euro (in 2017: 37,38 Millionen Euro)
  • Kreisumlage: 27,77 Millionen Euro (in 2017: 24,4 Millionen Euro)
  • Sach- und Dienstleistungen: 13,49 Millionen Euro (in 2017: 13,3 Millionen Euro)
  • Zuschussbedarf soziale Sicherung: 805.000 Euro (in 2017: 1,8 Millionen Euro)
  • Zuschussbedarf Jugendhilfe: 8,86 Millionen Euro (in 2017: 11,83 Millionen Euro)

Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung sind ab 2013 bestimmte Bereiche des Haushalts budgetiert.

Dadurch werden jährlich eingespart:

  • Gebäudemanagement 500.000 Euro
  • Unterhalt der Stadtstraßen 500.000 Euro
  • Durch Übertragung des Betriebs der Freibäder Salinental und Bosenheim zur Badgesellschaft 600.000 Euro
  • Museen der Stadt 100.000 Euro
  • Stadtbibliothek 50.000 Euro
  • Volkshochschule 30.000 Euro
  • Pflege von Park- und Gartenanlagen 100.000 Euro
  • Reduzierung Verlustübernahme der Gesundheit und Tourismus GmbH (GuT) 100.000 Euro.

In seiner Sitzung am 28.11.2013 hat der Stadtrat weitere Konsolidierungsmaßnahmen ab dem Jahr 2014 beschlossen:

  • Reduzierung der hauptamtlichen Beigeordneten von drei auf zwei und dadurch auch Einsparung einer Vorzimmerkraft: Einsparung 170.000 Euro pro Jahr
  • Verzicht auf die Durchführung der alle zwei Jahre stattfindenden Sportgala: Einsparung 13.300 Euro pro Jahr
  • Alle städtischen Beteiligungen haben Kostensenkungsprogramme zu erarbeiten und den städtischen Gremien vorzulegen.


Im Rahmen der Fortschreibung des Konsolidierungsprogrammes hat der Stadtrat in verschiedenen Sitzungen weitere Maßnahmen beschlossen, die ab dem Jahr 2015 umgesetzt werden sollen. Die wichtigsten Punkte sind:

  • Wegfall der ehrenamtlichen Beigeordnetenstelle nebst Schreibkraft: Einsparung 25.000 Euro pro Jahr
  • Kürzung des Zuschusses an die Fraktionen um 800 Euro je Fraktion: Einsparung 6.400 Euro pro Jahr
  • Reduzierung von Mitgliedschaften: Einsparung 10.000 Euro pro Jahr
  • Reduzierung des Reinigungsstandards: Einsparung 200.000 Euro pro Jahr
  • Überwachung des fließenden Verkehrs im Stadtgebiet von Bad Kreuznach: Mehrerträge 150.000 Euro pro Jahr; die Übertragung der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung auf die Stadt Bad Kreuznach wurde vom Ministerium des Innern, für Sport und Infrastruktur abgelehnt.
  • Die Budgetierung im Kulturetat wird von 180.000 Euro auf 200.000 Euro erhöht: Einsparung 20.000 Euro pro Jahr
  • Umstellung der kompletten Straßenbeleuchtung auf LED-Technik: Einsparung 200.000 Euro pro Jahr
  • Die Umstellung erfolgt durch Contracting: Einsparung 400.000 Euro pro Jahr
  • Deckelung des Zuschussbedarfs beim Produkt Stadtforst auf 90.000 Euro: Einsparung ca. 25.000 Euro pro Jahr
  • Erhöhung der Grundsteuer A von 335 v.H. auf 390 v.H.: Mehrertrag 16.500 Euro pro Jahr
  • Erhöhung der Grundsteuer B von 400 v.H. / 410 v.H. auf 450 v.H.: Mehrertrag 919.600 Euro pro Jahr
  • Erhöhung der Hundesteuer von 96 Euro pro Jahr und Hund auf 108 Euro: Mehrertrag 23.000 Euro pro Jahr
  • Erhöhung des Hebesatzes der Vergnügungssteuer in Spielhallen und Gaststätten: Mehrertrag 643.000 Euro pro Jahr
  • Erhöhung der Zweitwohnungssteuer von bisher 10 v.H. auf 15 v.H: Mehrertrag 28.000 Euro pro Jahr
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