Sauermilch, Walter Dr.
Nachname:

Sauermilch

Bild: Portraitfoto Walter Sauermilch, Quelle: Rosemarie Sauermilch
Vorname:

Walter, Dr.

genannt:

Religion:

ev.

geboren:

Wiesbaden 13.11.1902

gestorben:

Bad Kreuznach 28.10.1994

Vater:
Sauermilch Julius *Allenbach 19.1.1856 †Bad Kreuznach 13.12.1933; Buchhalter
Mutter:

Melsheimer Helene *Bernkastel 1.2.1867 †Löhne/Westf. 1.12.1953

curriculum vitae:

Besuch Volksschule und Gymnasium in Bad Kreuznach; Ostern 1922 Abitur; 1922-1928 Chemiestudium in Heidelberg; 1928 Diplomexamen; 1930 Promotion bei Prof. Ziegler (Nobelpreisträger 1963); 1930-1934 Betriebsleiter beim Sepdelen-Werk Bad Kreuznach; 1934-1935 Assistenzstellen an der Universität Heidelberg (Prof. Ziegler und Prof. Achelis); 1936 Umsiedlung nach Wittenberg; 1936-1945 Tätigkeit als Sprengstoffchemiker im Sprengstoffwerk der Fa. Wasag in Reinsdorf bei Wittenberg, beteiligt bei der Entwicklung von plastischem Sprengstoff; 1945 Flucht nach Bad Kreuznach; 1946 Aufbau eines Ausweichbetriebes des Sepdelen-Werkes in Hameln an der Weser; 1946-1959 Mitarbeiter des wissenschaftlichen Labors der Fa. Raschig GmbH in Ludwigshafen a. Rh., Arbeit auf dem Gebiet der Pyridin-Chemie mit zahlreichen Erfindungen, Patenten und wissenschaftlichen Publikationen; 1959-1970 (?) Tätigkeit im wissenschaftlichen Zentrallabor der Fa. Wasag in Sythen bei Haltern (Münsterland); 1971/72 erneute Rückkehr nach Bad Kreuznach; Sammler rheinhessischer Achate (heute Schlossparkmuseum Bad Kreuznach), Heimatforscher, Heimatschriftsteller.

Heirat:

Schulz Maria *Bad Kreuznach 26.5.1905 †Bad Kreuznach 19.10.1983  verh. Bad Kreuznach 21.3.1921

Kinder:

Rosemarie *Bad Kreuznach 1932, Walter *Bad Kreuznach 1935, Hannelore *1938, Helmut *1943

Parteimitgliedschaften/ Vereinsmitgliedschaften:

1940er Jahre Ludwigshafener Beethoven – Chor (Leitung Prof. Poppen); 1972 -1989 Wissenschaftlicher Verein Kreuznach

Auszeichnungen/ Orden:
 
Veröffentlichungen der Person:

Der Prozess mit der Exekution. Eine aktenkundige Episode aus dem Jahr 1795 in: Naheland-Kalender 1966, S. 103-104; Vom Hauer zum Hüttenherrn. Lebensskizze des letzten Hunsrücker Kupferhütters in: Naheland-Kalender 1967, S.69-70; Das Vergnügen des Herrn Doktors. Eine Hunsrücker Begebenheit aus dem Jahre 1785 in: Naheland-Kalender 1968, S.115-117; Aus verschiedenen Epochen des Quecksilber- und Silberbergbaus bei Obermoschel in: Naheland-Kalender 1976, S. 81-83; Fernliegendes aus der Nahe, Naheliegendes aus der Ferne – Heimatliche Sammlerfreuden in: Naheland-Kalender 1977, S.75-76; Schüttelreime – Der launenhafte Computer in: Naheland-Kalender 1981, S. 19. „Auslesen“ aus heimatlichen Weinbergen in: Naheland-Kalender 1981, S. 97-98; Kalenderreime – teils geschüttelt in: Naheland-Kalender 1986, S. 137; Wiedererscheinung des Halley-Kometen 1985/86 in: Naheland-Kalender 1986, S. 141; Ein unglaublicher Name in: Naheland-Kalender 1986, S. 141-142; "Eine Stütze in Zeiten der Bedrängnis". Joseph D’heil amtierte als Oberbürgermeister von Kreuznach 1814 bis 1819 in: Bad Kreuznacher Heimatblätter 1988, Nr. 10, S. 1.

Veröffentlichungen zur Person/ Werkverzeichnis:

Angela Nestler, Dr. Walter Sauermilch (1929-1994) in: Naheland-Kalender 1996, S. 152.

Abbildungen:

Stadtarchiv KH  Fotoarchiv LKP

Zusammenfassende Würdigung:
 

Dr. Hermann Weiller


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