Carmer, Johann Heinrich Casimir
Nachname:
Carmer


Vorname:

Johann Heinrich Casimir von 1788 erblicher Adel, 1791 erblicher Freiherr, 1798 erblicher Graf


genannt:
 
Religion:
ev.-ref.
geboren:

Kreuznach 29.12.1721


gestorben:

Rützen 23.5.1801


Vater:
Carmer Johann Wilhelm
Mutter:

Rademacher Ida Maria


curriculum vitae:

Schulen: Kreuznach, Sobernheim; Universitäten: Gießen, Jena, Halle Jura-Studium; 1748 Berlin; 1749 Referendar am Kammergericht; 1750 Regierungsrat in Oppeln; 1751 Regierungsdirektor in Breslau; 1765–1779 Oberpräsident von Schlesien; 1769 Gründung der „Schlesischen Landschaft“; 1779 – 1794 Justizminister und Großkanzler, Schöpfer des „Allgemeinen Landrechts für die Königlich Preußischen Staaten“.


Heirat:

Roth und Rützen Wilhelmine Friederike Freiin von (Roth Hans-Friedrich Freiherr von, Willisen Anna Regine Sidonie Edle von) verh. Rützen 22.8.1762


Kinder:

Hans Friedrich Heinrich *1765 †1809, Hans Wilhelm Heinrich *1772 †1811


Parteimitgliedschaften/ Vereinsmitgliedschaften:

Auszeichnungen/ Orden:

18.1.1788 Schwarzer Adlerorden; Sitzfigur am Reiterdenkmal Friedrichs des Großen „Unter den Linden“ in Berlin 1851; Denkmal in Breslau (1870 – 1945); Straßenbenennungen in Berlin, Kreuznach, Breslau (bis 1945)


Veröffentlichungen der Person:

Allgemeines Landrecht für die Königlich Preußischen Staaten (1794)


Veröffentlichungen zur Person/ Werkverzeichnis:

Götz Freiherr von Houwald, Ahnen und Enkel des Johann Heinrich Casimir Graf von Carmer, Kgl. Preuß. Justizminister und Großkanzler (1721-1801). Limburg (Lahn) 1977; Eberhard Schmidt, J.H.C.v.Carmer. In: Schlesische Lebensbilder II Breslau 1926, S. 24 ff.; E. Döhring, J.G.C.v. Carmer. In: Neue deutsche Biographie Bd. 3, 1957.


Abbildungen:

Zusammenfassende Würdigung:

Prof. Dr. phil. Wolfgang Stribrny



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