Demnächst im Haus der Stadtgeschichte: Die Ehrenchronik der Gemeinde Planig

Im zweiten Teil: eine Chronik aus den 1930er-Jahren, in der Kriegsteilnehmer aus Planig aufgelistet sind.

Die Aufnahme zeigt das Deckblatt der „Ehrenchronik“ der Ortsgemeinde Planig, die Ende der 1930er Jahre, wahrscheinlich um 1937, angelegt wurde. Darin sind in alphabetischer Reihenfolge 194 Kriegsteilnehmer aufgelistet. Auf Gedenk- und Ehrenblättern, die Gedenkblätter sind den Gefallenen vorbehalten, wurden die biographischen Daten der Soldaten, häufig ihre Fotos, Dienstzeit, letzter Dienstgrad, Auszeichnungen, Verwundungen, Schlachten und Gefechte, Gefangenschaft, Begräbnisort etc. niedergeschrieben. Die Chronik, ein Vordruck, gestaltet von Adolf Hafner, liegt als gebundenes Buch vor, mit blauem Leinen eingeschlagen und mit einer Goldprägung versehen. Die beigefügten Informationen zu Entstehung und Verlauf des Krieges, insbesondere des „Friedensvertrages von Versailles“ sind zeitbedingt polemisch zugespitzt. Das Ausfüllen der Vordrucke in Hand- bzw. Schönschrift wurde von dem Verlag Ludwig Cronauer aus Primasens besorgt. Die Ehrenchronik ist von hohem historischem Wert. Sie dokumentiert Einzel- und Familienschicksale und stellt gleichzeitig ein Zeugnis der Erinnerungskultur eines Dorfes zum ersten Weltkrieg dar.

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