Zünder waren berEits entfernt

Bombenfund auf Pfingstwiese: Kontrollierte Sprengung durch Kampfmittelräumdienst


Die nahe der Oberfläche durch einen sprenggeschützten Bagger der Kampfmittelortung Welker gefundenen Bomben wurden in ein zirka zwei Meter tiefes Loch gelegt, mit der Sprengladung versehen und das Loch durch den städtischen Bauhof mit Sand verfüllt. Der Kampfmittelräumdienst aus Koblenz stellte fest, dass die Zünder der vier Bomben bereits vor dem heutigen Fund entfernt, diese aber im Boden liegen gelassen worden waren.

Die Fundstelle wurde mit Sand verfüllt, der durch einen Lkw des Bauhofs abgeladen wurde. 


32 Wehrleute der Löschbezirke Nord und Süd unterstützten das Ordnungsamt bei der Räumung eines 200-Meter-Radius rund um die Fundstelle und stellten den Brandschutz sicher. Die komplette Pfingstwiese und das betroffene Teilstück der Güterbahnhofstraße wurden geräumt. Alle Zuwege zur Pfingstwiese inklusive der Radweg auf dem Nahedamm wurden gesperrt. Zudem wurde die Bevölkerung mit einer Lautsprecherdurchsage und einer KATWARN-Meldung informiert, den betroffenen Bereich zu meiden. Die Einsatzkräfte hielten sich in sicherer Entfernung in ihren Einsatzfahrzeugen bereit, im Bedarfsfall sofort einzugreifen. 

Der Fund steht in Zusammenhang mit der durch das Ordnungsamt beauftragten Untersuchung der Pfingstwiese nach Kampfmitteln in dieser Woche. Die Arbeiten begannen gestern. Bisher wurden zirka 20 der insgesamt 50 Verdachtsstellen untersucht.


Foto ganz oben: Ein Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes fixiert die Sprengladung an den Brandbomben.