Zukunftsbau als Blaupause

Mobilitätsstationen in der Forschung: Stadt unterstützt mit Erfahrungen


„Mobilstationen sind für die Verkehrswende unausweichliche Einrichtungen und benötigen noch in ihrer Umsetzung sehr viel Know-how“, schreibt das Wuppertal-Institut an die Stadtverwaltung. Die Forscher möchten die Erfahrungen, Herausforderungen, Probleme und Konflikte solcher Projekte sammeln, um daraus einen Lernprozess zu entwickeln. Die Stadt Bad Kreuznach stehe mit ihrer baldigen neuen Mobilstation direkt am Bahnhof „ganz oben auf der Liste“, heißt es in dem Schreiben weiter. Die Stadtverwaltung freut sich über die Ankündigung aus Nordrhein-Westfalen und nimmt das Angebot gerne an – Bauamtsleiter Klaus Christ wird das Interview führen.

Forscher wollen Lernprogramm für ähnliche Verkehrsprojekte entwickeln

In dem transdisziplinären Forschungsprojekt aus Wissenschaft und Praxis wird anhand der Stadtregion Köln untersucht, wie Mobilstationen als Schnittstellen im Umweltverbund aus ÖPNV, Fahrrad- und Fußverkehr erfolgreich in einer Region umgesetzt werden können. Aus den Ergebnissen sollen Empfehlungen für die Gestaltung von Mobilstationen abgeleitet werden, die deutschland- und weltweit übertragbar sind. Ziel ist es unter anderem, ein Lernprogramm aus Leitfäden, Workshops und einem Good-Practice-Werkzeugkasten zu entwickeln, das von Kommunen, Mobilitätsdienstleistern, Unternehmen oder Verbänden genutzt werden kann.

„Ich freue mich, wenn wir mit unserem zukunftsweisenden Mobil- und Infopunkt dazu beitragen können, die Planungen für ähnliche Verkehrs- und Stadtprojekte zu erleichtern. Das große überregionale Interesse an unserem Gebäude zeigt: Was die Stärkung umweltverträglicher Verkehrsmittel im Nahverkehr anbelangt, sind wir auf dem richtigen Weg“, sagt Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer. 

Mehr Informationen zum Forschungsprojekt hier und hier.


Foto: Der neue Mobil- und Infopunkt nimmt sichtbar an Gestalt an (Stand: 14. September 2020).