Jetzt fehlen nur noch die Bäume und Buswartehäuschen

OB Kaster-Meurer gibt mit Projektbeteiligten die Bosenheimer Straße offiziell frei


„Ich bin sehr froh, dass der in drei Etappen über viele Jahre erfolgte Ausbau der für unsere Stadt so wichtigen Straße nun abgeschlossen ist. Von der umfassenden Sanierung profitieren alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere auch Fußgänger, Rad- und Busfahrer, die sich über einen durchgehenden Geh- und Radweg auf beiden Seiten sowie über optimierte Haltestellen freuen können“, so Kaster-Meurer, die sich bei allen Beteiligungen für die zügige und reibungslose Arbeit sowie bei dem Land als Fördergeber bedankte.

Ganz fertig ist die Baumaßnahme aber noch nicht: In Kürze wird die Strecke noch begrünt – in den Mittelinseln werden Zürgelbäume gepflanzt − und Buswartehallen an den beiden Haltestellen stadteinwärts aufgestellt. „Dazu muss in der letzten Novemberwoche die Straße noch einmal halbseitig gesperrt werden“, erläutert Hans Sifft, kommissarischer Leiter der Tiefbauabteilung. Neu ist der Haltepunkt in Höhe der Wascharena, der das Wohngebiet „In den Weingärten” anbindet. Alle Bushaltestellen wurden barrierefrei gestaltet. Als Beitrag zum Klima- und Artenschutz wird außerdem im nächsten Frühjahr in den Boden unter den Bäumen eine bienenfreundliche Blumenmischung gesät.

2,5 Millionen Euro kostete der Ausbau des 3. Straßenabschnitts

Die Bosenheimer Straße wurde im dritten Bauabschnitt seit September 2018 auf einer Länge von 610 Metern ausgebaut und die beiden Fahrbahnen neu asphaltiert. Dazu war die Straße halbseitig gesperrt – bis Juni auf der Südseite, dann auf der Nordseite. Entstanden sind je zwei 3,25 Meter breite Fahrspuren, eine Linksabbiegespur zu Anliegern und einmündenden Straßen, sowie 1,5 Meter breite, gepflasterten Rad- und Gehwege. Diese sind analog dem zweiten Bauabschnitt in Grau, Rot und Anthrazit gehalten. Erneuert wurden auf der Ausbaustrecke auch die Abwasserkanäle, die veraltete Straßenbeleuchtung, sowie durch die Stadtwerke die Gas-, Wasser- und Stromleitungen.

Der Ausbau des dritten Abschnitts der Bosenheimer Straße kostete rund 2,5 Millionen Euro. Davon entfallen 1,7 Millionen Euro auf den Straßenbau, 770.000 Euro auf den Kanalbau und 30.000 Euro auf die Begrünung. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau förderte die Sanierung mit rund 694.200 Euro, das entspricht einer Quote in Höhe von 65 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Die stark befahrene Straße im Westen von Bad Kreuznach wurde auf einer Länge von mehr als zwei Kilometern in drei Bauabschnitten saniert: Von Mai 2008 bis Juni 2009 zwischen Fleischhauer-Kreisel und Schneider-Kreisel (800 Meter), von März 2012 bis Mai 2013 zwischen Schneider-Kreisel und Riegelgrube (670 Meter) und von September 2018 bis Oktober 2019 zwischen Riegelgrube und B 428 (610 Meter).



Großes Foto: Jetzt kann der Verkehr wieder normal fließen: OB Dr. Heike Kaster-Meurer schnitt mit den Projektbeteiligten das Band bei der offiziellen Verkehrsfreigabe am Mittwoch durch.

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