In Bad Kreuznach gehen mehrere Echzeitanzeiger des ÖPNV an den Start


Finanziert werden die neun Anzeiger mit Gesamtkosten von 264.000 Euro in etwas zur Hälfte durch Zuschüsse des Landes Rheinland-Pfalz in Höhe von 137.000 Euro und des Zweckverbandes Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (ZRNN), in dem die Landkreise im RNN zusammengeschlossen sind. Die Stadt Bad Kreuznach übernimmt für die Finanzierung der Stromversorgung der Anzeiger. Der RNN  plant derzeit noch an 15 Bahnhöfen oder Bushaltestellen außerhalb von Bad Kreuznach Echtzeitanzeiger aufzustellen, so RNN-Prokurist Heiko M. Ebert.

Die Kreuznacher Stadtwerke haben über Bereitstellung der Stromversorgung hinaus auch für bautechnische Koordination der Aufstellung der Masten und Anzeiger gesorgt. Auch Stadtwerke Geschäftsführer Christoph Nath begrüßt, „dass nun Echtzeitanzeiger an Bushaltstellen umgesetzt sind und dadurch ein echter Mehrwert im Bereich Mobilität geschaffen wird.“

Dass die Anzeiger nur durch ein Zusammenspiel zahlreicher Akteure funktionieren, zeigt neben der Finanzierung vor allem die Datenüber­mittlung. Ursprung der angezeigten Echzeitdaten sind die Bordrechner in den Stadt- wie Regionalbussen und Zügen, die jederzeit die Pünktlichkeit bzw. Verspätung errechnen. Diese Prognosedaten der Abfahrtszeit der Busse und Züge der unterschiedlichen Verkehrsunternehmen, wie in Bad Kreuznach die Busunternehmen Stadtbus Bad Kreuznach, ORN Omnibusverkehr Rhein-Nahe und DB Regio Bus Mitte sowie die Eisenbahnverkehrsunternehmen vlexx und DB Regio, ermittelt und in die landesweite Datendrehscheibe für Echtzeitdaten eingespeist. Von dort werden die Echzeitdaten nicht nur der RNN-Fahrplanauskunft unter www.rnn.info und Fahrplan-App RNN-Companion zur Verfügung gestellt, sondern auch an die Echtzeitanzeiger in Bad Kreuznach und an anderen Standorten im RNN übermittelt und dort angezeigt.


Foto: Noch im Testbetrieb, aber schon die Echtzeiten. Stadtwerke-Geschäftsführer Christoph Nath, Stadtwerke-Prokurist Klaus Dieter Dreesbach, RNN-Prokurist Heike M. Ebert und Oberbürgermeisterin Dr. Heike Kaster-Meurer an der Bushaltestelle Stadtwerke.



 

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