Ein sonnig-kalter Winterspaziergang im Kurviertel und im Schloßpark



„Auf dem Mühlenteich an den Brückenhäusern hat sich eine dünne Eisschicht gebildet. Einige Enten schwimmen fast wie Eisbrecher zwischen den Eisplatten hindurch. Der Atem wird zu sichtbarem Dampf vor meinem Gesicht, dennoch spendet die Sonne Wärme. Ich überquerte die Nahe und bin kurz darauf im Kurpark. Die kahlen Bäume und Sträucher tragen zum märchenhaften und geheimnisvollen Gesamtbild der Natur dort bei. Die teils eingefrorene Nahe bestärkt mein Gefühl von Stille und Gelassenheit. Mein Weg führt weiter ins Salinental zur Fußgängerbrücke am Schwimmbad. Einige Bäume ragen vom Ufer in das Wasser und die Lichtspiegelungen der Sonne im Wasser sorgen für ein Bild wie es sonst nur in Fantasy-Filmen zu sehen ist. Die Natur des Kurviertels ist an diesen eher sonnigen Wintertagen ein Spektakel, das man sich nicht entgehen lassen sollte“.

Einen Tag später führte ihn sein Weg zum Museum für PuppentheaterKultur  durch den Schloßpark: „Am Steintoreingang des Parks  beginnt ziemlich unvermittelt der Übergang von Stadt zur Natur. Erst höre ich das Plätschern des Ellerbachs, dann geht mein Blick den Geräuschen nach. Das beschäftigt meine Fantasie zu Geschichten, die ich aus meiner Kindheit kenne und denen ich immer noch folge.“

Bamshad Amani (18), Schüler der Jahrgangsstufe 12 des Gymnasiums am Römerkastell mit den Leistungskursen Deutsch, Englisch und Sozialkunde.


Fotos: Impressionen eines Winterspazierganges von den Brückenhäusern bis ins Salinental und durch den Schloßpark.