Für Tierschutzprojekt in Kita Ria-Liegel-Seitz gab es Landespreis für Berufsschulklasse


Im Rahmen ihres Unterrichts hat Lehrerin und Tierärztin Sandra Schubert gemeinsam mit 17 Schülern in Bad Kreuznach ein Projekt zum Tierschutz für Vorschulkinder auf die Beine gestellt und in die Praxis umgesetzt: So lernte eine Gruppe von Vorschulkindern wie man mit Kaninchen artgerecht umgeht. „Von diesem Projekt profitieren sowohl die angehenden tiermedizinischen Fachangestellten als auch die Kindergartenkinder und deren Eltern“, so Umweltministerin Höfken. Der richtige Umgang mit Tieren und der Respekt vor unseren Mitgeschöpfen wolle von Kindesbeinen an gelernt sein. Das Bad Kreuznacher Projekt sei dazu ein vielversprechender Ansatz, der auf andere Einrichtungen im Land übertragbar sei.

Das Projekt beinhaltete das Thema der Pflege und der richtigen Haltung von Kaninchen bzw. Hasen und was der Unterschied zwischen einem wilden Hasen und einem Hauskaninchen ist.

In Kleingruppen haben die künftigen Tierpfleger(innen) die Kita-Kinder über das Thema spielerisch informiert, mit einem Rollenspiel, einem selbstgebastelten Memory und einem Quiz, erläutert die kommissarische Kita-Leiterin Julia Thorn-Memmesheimer.

Zur Preisverleihung nach Mainz waren Erzieherin Jennifer Vetter, die Kinder Luciano Moser und Amira Drachenberg sowie deren Mutter Vera Drachenberg gefahren.

Das Preisgeld in Höhe von insgesamt 6000 Euro teilte sich die Bad Kreuznacher Berufsschulklasse mit zwei weiteren Preisträgern, Silvia Schmitt (Förderverein Eifeltierheim) und Simone Jurijiw, Frankenthaler Tierschutzverein.


Foto: Die Preisträger(innen) bei der Auszeichnung durch Umweltministerin Ulrike Höfken in Mainz.