Gekrönte Häupter tragen „Made in Bad Kreuznach“ – Erfolg junger Goldschmiedemeisterinnen


Nach 50 Jahren hatte die Krone der Naheweinkönigin ausgedient, man wollte etwas moderneres, erzählte Wolfgang Eckes. Die Zustimmung zu dem Sieger-Entwurf aus der Meistergoldschmiede Aurelia war im Vorstand von Weinland-Nahe sehr groß. Die Krone der Königin aus versilbertem Gold mit einer abstrakten Weinrebe im Zentrum und mit Edelsteinen in grün und rot (den Farben der Weintrauben) wird bereits im dritten Jahr verliehen, auch die Kronen der Prinzessinnen, im ähnlichen Stil gefertigt, sind neu. Der neue und moderne Schmuck hat dem Deutschen Weininstitut so gut gefallen, dass die Goldschmiedemeisterinnen ermuntert wurden, sich bei der Ausschreibung für neue Kronen zu bewerben, und das mit Erfolg. Die deutschen Weinmajestäten für 2015/16 tragen die Kronen aus Bad Kreuznach.

Die ehemaligen Naheweinmajestäten tragen nach ihrem Abschied von der öffentlichen Bühne etwas aus der Werkstatt „Aurelia“, eine Miniatur-Krone als Ring, ein Geschenk von Weinland Nahe.

Vera Drachenberg und Sarah Franz hatten schon in ihrer Ausbildung den Wunsch, sich selbstständig zu machen und erfüllten sich diesen gemeinsam bei der Übernahme des Geschäftes in der Wormser Straße, Ende des Jahres 2009.  „Ein tolles Beispiel für eine gelungene Existenzgründung“, gratuliert Beigeordneter Udo Bausch und wünscht weiterhin viel Erfolg.


Foto: Dr. Heike Kaster-Meurer (2.v.r.), Udo Bausch (rechts) und Wolfgang Eckes (links) gratulierten Christine Steinhauer, Vera Drachenberg und Sarah Franz  (von links) zu Entwurf und Anfertigung der sehr schönen neuen Kronen der Weinmajestäten.